Siemens Outperformer
30.07.02 16:45
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank stufen die Aktie von Siemens (WKN 723610) unverändert als Outperformer ein.
Nach einem bereits guten März-Quartal habe Siemens auch für das Quartal zum Juni 2002 überraschend gute Zahlen vorgelegt. Der Konzern-Umsatz sei zwar um 4% auf 20,5 Mrd. Euro zurückgegangen (vor Währungsveränderungen +3%) und auch der Auftragseingang sei mit 19 Mrd. Euro deutlich rückläufig gewesen. Durch Kostensenkungserfolge hätten jedoch wesentliche Unternehmensbereiche erheblich ihre operativen Gewinne steigern können (op. Ergebnis der Bereiche ca. 900 Mio. Euro nach -480 Mio. im Vorjahr). Wieder einmal besonders kräftig habe das Ergebnis des Bereiches Energieerzeugung (Turbinen, "PG") herausgeragt, das mit 476 Mio. Euro weit über allen Erwartungen gelegen habe.
Dass der Bereich einen Rückgang im Auftragseingang von 51% berichtet habe, trübe dieses positive Bild zwar etwas, aber nach Auslaufen des Investitionsbooms in den USA habe man mit einem starken Rückgang der Aufträge rechnen können. Niedriger als erwartet ausgefallene Verluste im Problembereich ICN (Telekom-Festnetzinfrastruktur, EBIT -84 Mio. Euro) oder besser als prognostiziert ausgefallene Gewinne bei Osram (Beleuchtung, EBIT 102 Mio. Euro im Quartal), Automation+Drives (EBIT 193 Mio. Euro) sowie gute Gewinne bei der Medizintechnik (EBIT 243 Mio. Euro) seien weitere Ursachen für die positive Ergebnisüberraschung gewesen.
Schwächer als erwartet hätten sich Siemens Business Sevices (IT-Service, nur 5 Mio. Euro EBIT), Siemens Building Techn. (nur 23 Mio. EBIT) sowie der Mobilfunkbereich (ICM) entwickelt. Das Ergebnis von ICM sei dabei von Abschreibungen auf Forderungen belastet worden, ohne die das Ergebnis positiv gewesen wäre. Der insgesamt positive Ergebnisausweis, der zu einem Ergebnis je Aktie von 0,81 Euro geführt habe, sei etwas relativiert worden, vom (teilweise zu erwartenden) schwachen Auftragseingang und von der Aussage, dass das Ergebnis des September-Quartals unter dem Niveau des Juni-Quartals liegen werde.
Da mit einem Rückgang des Ergebnisses bei PG zu rechnen gewesen sei und neue, umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen bei ICN (aufgrund der nach wie vor desolaten Investitionsneigung der Telekombetreiber) verbucht werden müssten, sollte dies keine echte Überraschung sein.
Die Analysten der BHF-Bank halten daher an ihrer Outperformer-Einschätzung für Siemens fest. Siemens sei besonders auf dem gedrückten Kursniveau ein solides Investment, verfüge über gesunde Bilanzverhältnisse und biete aufgrund des breiteren Tätigkeitsspektrums ein defensiveres Risikoprofil als die meisten Wettbewerber im Technologiebereich.
Nach einem bereits guten März-Quartal habe Siemens auch für das Quartal zum Juni 2002 überraschend gute Zahlen vorgelegt. Der Konzern-Umsatz sei zwar um 4% auf 20,5 Mrd. Euro zurückgegangen (vor Währungsveränderungen +3%) und auch der Auftragseingang sei mit 19 Mrd. Euro deutlich rückläufig gewesen. Durch Kostensenkungserfolge hätten jedoch wesentliche Unternehmensbereiche erheblich ihre operativen Gewinne steigern können (op. Ergebnis der Bereiche ca. 900 Mio. Euro nach -480 Mio. im Vorjahr). Wieder einmal besonders kräftig habe das Ergebnis des Bereiches Energieerzeugung (Turbinen, "PG") herausgeragt, das mit 476 Mio. Euro weit über allen Erwartungen gelegen habe.
Schwächer als erwartet hätten sich Siemens Business Sevices (IT-Service, nur 5 Mio. Euro EBIT), Siemens Building Techn. (nur 23 Mio. EBIT) sowie der Mobilfunkbereich (ICM) entwickelt. Das Ergebnis von ICM sei dabei von Abschreibungen auf Forderungen belastet worden, ohne die das Ergebnis positiv gewesen wäre. Der insgesamt positive Ergebnisausweis, der zu einem Ergebnis je Aktie von 0,81 Euro geführt habe, sei etwas relativiert worden, vom (teilweise zu erwartenden) schwachen Auftragseingang und von der Aussage, dass das Ergebnis des September-Quartals unter dem Niveau des Juni-Quartals liegen werde.
Da mit einem Rückgang des Ergebnisses bei PG zu rechnen gewesen sei und neue, umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen bei ICN (aufgrund der nach wie vor desolaten Investitionsneigung der Telekombetreiber) verbucht werden müssten, sollte dies keine echte Überraschung sein.
Die Analysten der BHF-Bank halten daher an ihrer Outperformer-Einschätzung für Siemens fest. Siemens sei besonders auf dem gedrückten Kursniveau ein solides Investment, verfüge über gesunde Bilanzverhältnisse und biete aufgrund des breiteren Tätigkeitsspektrums ein defensiveres Risikoprofil als die meisten Wettbewerber im Technologiebereich.
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