Siemens Kursziel 80 Euro
24.01.02 14:58
Bank Leu
Die Wertpapieranalysten der Bank Leu stufen die Aktie der Siemens AG (WKN 723610) mit "outperform" ein.
Der Konzern habe heute die Resultate für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2002 bekannt gegeben. Die Zahlen würden über den Erwartungen des Marktes liegen.
Besonders erfreulich seien die Bestelleingänge, welche um 12% auf 24,9 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Umsätze seien um 7% auf 20,5 Mrd. Euro geklettert.
Das operative Ergebnis hingegen sei vor allem aufgrund der schlechten Ergebnisse in den Divisionen IC Mobile und IC Networks um rund 52% auf 487 Mio. Euro gefallen. Im Vergleich zum vierten Quartal 2001 habe man jedoch das Ergebnis von minus 130 Mio. Euro beachtlich steigern können. Positiv seien Power Generation sowie Transportation aufgefallen, bei welchen man auch eine große Steigerung im den Bestelleingängen habe feststellen können.
Auf Reingewinnebene habe Siemens 538 Mio. Euro erreicht, was nach einem Verlust im vierten Quartal von 1.098 Mio. Euro beachtlich sei.
Die Restrukturierungen bei IC Mobile würden gut voran kommen, die EBIT-Marge von 3,8% im vierten Quartal habe Siemens jedoch nicht verbessern können. Auch der Bereich IC Networks habe sich verbessert, jedoch schreibe Siemens immer noch keine schwarzen Zahlen. Alarmierend bei ICN sei auch der stark rückläufige Bestelleingang. Die Restrukturierungsmaßnahmen bei ICN werden deshalb noch einmal überprüft und verschärft.
Die EBIT-Marge von Power Generation, dem derzeitigen Paradepferd, habe man über das letzte Jahr kontinuierlich um 10% auf rund 15% steigern können. Ebenfalls bei den Bestelleingängen zeichne sich ein positives Bild ab. Der allgemeine Bestellrückgang in der Branche in den USA dürfte aber auch bei Siemens ab nächstem Quartal, spätestens ab übernächstem zu spüren sein.
Die große Herausforderung für Siemens werde nun einerseits der Übergang von den langzyklischen Bereichen zu den kurzzyklischen und vor allem zu den HighTech-Divisionen ICM und ICN sein sowie andererseits die Verbesserung der Margen, denn mit einer EBIT-Marge von 5,7% liege Siemens abgeschlagen hinter dem Konkurrenten GE, welcher für das dritte Quartal 2001 eine solche von 14,7% ausgewiesen habe. Der von den Bank Leu-Strategen im zweiten Semester 2002 erwartete Wirtschaftsaufschwung dürfte dabei Siemens helfen, dies zu schaffen.
Siemens ist in den Augen der Bank Leu-Analysten nach wie vor eine sehr attraktive Restrukturierungsstory. Das Researchteam behält daher sein Rating "outperform" bei mit einem unveränderten Kursziel von 80 Euro. Da dieser Sektor insgesamt einige Gewinnmitnahmen erfahren dürfte, wird empfohlen, neue Positionen in Siemens erst bei kurzfristigen Rückschlägen aufzubauen.
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Das operative Ergebnis hingegen sei vor allem aufgrund der schlechten Ergebnisse in den Divisionen IC Mobile und IC Networks um rund 52% auf 487 Mio. Euro gefallen. Im Vergleich zum vierten Quartal 2001 habe man jedoch das Ergebnis von minus 130 Mio. Euro beachtlich steigern können. Positiv seien Power Generation sowie Transportation aufgefallen, bei welchen man auch eine große Steigerung im den Bestelleingängen habe feststellen können.
Die Restrukturierungen bei IC Mobile würden gut voran kommen, die EBIT-Marge von 3,8% im vierten Quartal habe Siemens jedoch nicht verbessern können. Auch der Bereich IC Networks habe sich verbessert, jedoch schreibe Siemens immer noch keine schwarzen Zahlen. Alarmierend bei ICN sei auch der stark rückläufige Bestelleingang. Die Restrukturierungsmaßnahmen bei ICN werden deshalb noch einmal überprüft und verschärft.
Die EBIT-Marge von Power Generation, dem derzeitigen Paradepferd, habe man über das letzte Jahr kontinuierlich um 10% auf rund 15% steigern können. Ebenfalls bei den Bestelleingängen zeichne sich ein positives Bild ab. Der allgemeine Bestellrückgang in der Branche in den USA dürfte aber auch bei Siemens ab nächstem Quartal, spätestens ab übernächstem zu spüren sein.
Die große Herausforderung für Siemens werde nun einerseits der Übergang von den langzyklischen Bereichen zu den kurzzyklischen und vor allem zu den HighTech-Divisionen ICM und ICN sein sowie andererseits die Verbesserung der Margen, denn mit einer EBIT-Marge von 5,7% liege Siemens abgeschlagen hinter dem Konkurrenten GE, welcher für das dritte Quartal 2001 eine solche von 14,7% ausgewiesen habe. Der von den Bank Leu-Strategen im zweiten Semester 2002 erwartete Wirtschaftsaufschwung dürfte dabei Siemens helfen, dies zu schaffen.
Siemens ist in den Augen der Bank Leu-Analysten nach wie vor eine sehr attraktive Restrukturierungsstory. Das Researchteam behält daher sein Rating "outperform" bei mit einem unveränderten Kursziel von 80 Euro. Da dieser Sektor insgesamt einige Gewinnmitnahmen erfahren dürfte, wird empfohlen, neue Positionen in Siemens erst bei kurzfristigen Rückschlägen aufzubauen.
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