Siam Commercial Bank spekulativ
09.02.01 00:00
fnet.de Research
Mit der Siam Commercial Bank (WKN 879259) haben die Analysten von fnet.de Research erst kürzlich eines der Finanzinstitute Thailands in ihr Emerging Markets-Musterdepot aufgenommen
Anleger, die in den beiden vergangenen Jahren thailändische Bankaktien in ihren Depots gehabt hätten, seien nicht zu beneiden. Die Mega-Hausse an den Weltbörsen, die bis ins Frühjahr 2000 hinein vor allem die Technologie-Werte in atemberaubende Höhen katapultiert habe, sei an den Finanzwerten aus Bangkok zwar nicht völlig spurlos vorübergegangen, die Kursgewinne seien jedoch vergleichsweise bescheiden gewesen. Vor allem, wer schon vor dem Ausbruch der Asienkrise im Herbst 1997 thailändische Bankaktien gekauft habe, sitze bis heute auf hohen Verlusten.
Doch nun würde sich die lange Zeit des Wartens endlich ihrem Ende nähern können. In der thailändischen Finanzbranche würden sich ermutigende Signale mehren, die auf eine Trendwende hindeuten würden. Zwar sei nach wie vor nicht mit einer kurzfristigen Aufholjagd zu rechnen, dazu seien die Probleme immer noch viel zu groß. Anleger würden also weiterhin Geduld brauchen. Dennoch sei für langfristig agierende Investoren jetzt die Zeit gekommen, wieder über erste Engagements in Thailands Finanzsektor nachzudenken.
Der Absturz der Landeswährung Baht habe den Stein ins Rollen gebracht, der gesamte südostasiatische Raum sei ins Trudeln geraten. Hauptleidtragende der anschließenden Misere seien die Finanzhäuser gewesen. In den Jahren 1998 und 1999 hätten die thailändischen Banken Verluste in Höhe von fast 16 Milliarden US-Dollar eingefahren. Bis heute würden die Geldhäuser unter der Last fauler Kredite stöhnen. Doch der Silberstreif am Horizont sei nicht zu übersehen. Eigenen Angaben zufolge sei bei Siam Commercial Bank die Quote der notleidenden Kredite seit dem vierten Quartal 1998 von seinerzeit fast 35 Prozent auf aktuell 18,9 Prozent gesunken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen nach drei verlustreichen Jahren erstmals wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft. 3,65 Milliarden Baht (85,7 Millionen US-Dollar) hätten am Ende in den Büchern gestanden. Im Vorjahr seien noch Verluste in Höhe von rund 822 Millionen US-Dollar angefallen.
Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2002 weise das Papier derzeit ein Kurs-Gewinnverhältnis von etwa zehn auf. Auch bei der Neustrukturierung des Unternehmens habe man die Ärmel hochgekrempelt. Kürzlich habe die Gesellschaft ihre Absicht bekräftigt, in den kommenden Monaten alle unprofitablen Zweigstellen zu schließen.
Im Chart würde sich die Hoffnung der Anleger auf eine Trendwende widerspiegeln. Im Sog eines Aufschwungs im gesamten Sektor habe der Musterdepotwert um 65 Prozent zulegen können. Mit einem Anstieg um fast 40 Prozent seit Jahresanfang habe auch der Teilindex der Finanzwerte den SET-Index locker abgehängt. Der thailändische Gesamtmarkt habe es im gleichen Zeitraum auf "nur" 23 Prozent gebracht. Die exzellente Performance der vergangenen Wochen würde langfristig agierende Anleger jedoch nicht abschrecken sollen.
Aus charttechnischer Sicht sei die Lage vielversprechend. Aktuell stehe die 90-Tage-Linie vor einem Durchbruch des gleitenden 200-Tage-Durchschnitts. Würde dies in den kommenden Wochen gelingen, wäre ein starkes langfristiges Kaufsignal gegeben. Der Chart auf Monatsbasis zeige das ganze Ausmaß des Trauerspiels der vergangenen Jahre. Von seinem Höchstkurs bei mehr als 300 Baht im Frühjahr 1996 sei das Papier bis auf neun Baht im Sommer 1999 abgeschmiert. Die vergangenen rund 24 Monate würden im Chart jetzt einen gigantischen doppelten Boden bilden.
Angesichts der nach wie vor hohen Risiken sei ein Engagement nur spekulativ agierenden Anlegern zu empfehlen. Die Papiere der Siam Commercial Bank würden in Frankfurt, München, Berlin Stuttgart und im Xetra gehandelt werden. Die Analysten würden dazu raten den Kapitaleinsatz zu begrenzen und ein Stopp-Loss bei 0,42 Euro zu setzen.
Anleger, die in den beiden vergangenen Jahren thailändische Bankaktien in ihren Depots gehabt hätten, seien nicht zu beneiden. Die Mega-Hausse an den Weltbörsen, die bis ins Frühjahr 2000 hinein vor allem die Technologie-Werte in atemberaubende Höhen katapultiert habe, sei an den Finanzwerten aus Bangkok zwar nicht völlig spurlos vorübergegangen, die Kursgewinne seien jedoch vergleichsweise bescheiden gewesen. Vor allem, wer schon vor dem Ausbruch der Asienkrise im Herbst 1997 thailändische Bankaktien gekauft habe, sitze bis heute auf hohen Verlusten.
Doch nun würde sich die lange Zeit des Wartens endlich ihrem Ende nähern können. In der thailändischen Finanzbranche würden sich ermutigende Signale mehren, die auf eine Trendwende hindeuten würden. Zwar sei nach wie vor nicht mit einer kurzfristigen Aufholjagd zu rechnen, dazu seien die Probleme immer noch viel zu groß. Anleger würden also weiterhin Geduld brauchen. Dennoch sei für langfristig agierende Investoren jetzt die Zeit gekommen, wieder über erste Engagements in Thailands Finanzsektor nachzudenken.
Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2002 weise das Papier derzeit ein Kurs-Gewinnverhältnis von etwa zehn auf. Auch bei der Neustrukturierung des Unternehmens habe man die Ärmel hochgekrempelt. Kürzlich habe die Gesellschaft ihre Absicht bekräftigt, in den kommenden Monaten alle unprofitablen Zweigstellen zu schließen.
Im Chart würde sich die Hoffnung der Anleger auf eine Trendwende widerspiegeln. Im Sog eines Aufschwungs im gesamten Sektor habe der Musterdepotwert um 65 Prozent zulegen können. Mit einem Anstieg um fast 40 Prozent seit Jahresanfang habe auch der Teilindex der Finanzwerte den SET-Index locker abgehängt. Der thailändische Gesamtmarkt habe es im gleichen Zeitraum auf "nur" 23 Prozent gebracht. Die exzellente Performance der vergangenen Wochen würde langfristig agierende Anleger jedoch nicht abschrecken sollen.
Aus charttechnischer Sicht sei die Lage vielversprechend. Aktuell stehe die 90-Tage-Linie vor einem Durchbruch des gleitenden 200-Tage-Durchschnitts. Würde dies in den kommenden Wochen gelingen, wäre ein starkes langfristiges Kaufsignal gegeben. Der Chart auf Monatsbasis zeige das ganze Ausmaß des Trauerspiels der vergangenen Jahre. Von seinem Höchstkurs bei mehr als 300 Baht im Frühjahr 1996 sei das Papier bis auf neun Baht im Sommer 1999 abgeschmiert. Die vergangenen rund 24 Monate würden im Chart jetzt einen gigantischen doppelten Boden bilden.
Angesichts der nach wie vor hohen Risiken sei ein Engagement nur spekulativ agierenden Anlegern zu empfehlen. Die Papiere der Siam Commercial Bank würden in Frankfurt, München, Berlin Stuttgart und im Xetra gehandelt werden. Die Analysten würden dazu raten den Kapitaleinsatz zu begrenzen und ein Stopp-Loss bei 0,42 Euro zu setzen.
27.04.22
, Xetra Newsboard
XFRA : SIPF: Aussetzung/SuspensionDAS/ DIE FOLGENDE(N) INSTRUMENT(E) IST/ SIND AB SOFORT AUSGESETZT: THE FOLLOWING INSTRUMENT(S) IS/ ARE SUSPENDED WITH ...
27.04.22
, Xetra Newsboard
XFRA : INSTRUMENT_SUSPENSION - TH0015010 [...]Instrument ID [7719] (SIPF - TH0015010018) suspended
13.02.22
, Xetra Newsboard
XFRA : DIVIDEND/INTEREST INFORMATION - 1 [...]Das Instrument SIPF TH0015010018 SIAM COMML BK -FGN- BA 10 EQUITY wird ex Dividende/Zinsen gehandelt am 14.02.2022 The ...
