Schering kaufen
22.10.02 09:13
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen bewerten die Schering-Aktie (WKN 717200) mit "kaufen".
Das Unternehmen erforsche und vermarkte Produkte in den Geschäftsfeldern Gynäkologie, Diagnostik, Dermatologie und Therapien für schwere Krankheiten. In diesem Rahmen sei der Erfinder der "Pille" auch heute noch weltweit der größte Hersteller von oralen Kontrazeptiva (Fertilitätskontrolle). Das Unternehmen produziere außerdem Röntgenstrahlen und Kontrast-Medien sowie Medikamente zur Behandlung von Krebs, Herzfunktionsstörungen und Multiple Sklerose.
Einen kräftigen Kurssturz habe die Schering-Aktie hinnehmen müssen, als die US-Aufsichtsbehörde FDA (Federal Drug Association) die vorläufige Zulassung für ein neues Hormonersatzprodukt (HRT) versagt habe. Die Schering-Tochter Berlex, die das HRT-Medikament Angeliq entwickelt habe, habe von der FDA einen sogenannten "Not Approvable Letter" (quasi: Zwischenbescheid) bekommen. Schering bzw. Berlex werde Hintergrundgespräche mit der FDA führen, um so zu erfahren, welche Erwartungen die Behörde für eine Zulassung an das Unternehmen stelle. Inwieweit der Zeitplan für die Produkteinführung durch die versagte vorläufige Zulassung beeinflusst werde, sei momentan noch unklar.
Eine in den USA veröffentlichte Studie, wonach Hormonpräparate des US-Unternehmens Wyeth ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzkrankheiten für die Patientinnen mit sich brächten, habe ohnehin in den letzten Wochen für ein negatives Sentiment gesorgt. Schering sei ebenfalls stark im Hormonmarkt aktiv. Das Berliner Unternehmen habe jedoch darauf hingewiesen, dass seine Präparate zu einer anderen Wirkstoffklasse als die Produkte von Wyeth gehörten.
Man gehe davon aus, dass die zur Zeit wegen der Vorgänge um Wyeth sehr nervösen Marktteilnehmer bei Schering übertrieben hätten. Die Umsatzerwartung für Angeliq werde von Schering mit etwa 250 Mio. Euro im Jahr 2006 veranschlagt. Damit nehme das Medikament im Produktportfolio von Schering eine nachgeordnete Stellung ein. Die positiven Fakten zu Schering sollten bald wieder in den Vordergrund treten.
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen die augenblickliche Kursschwäche zu nutzen und die Schering-Aktie weiterhin zu kaufen. Die Sparkasse Bremen weisst an dieser Stelle darauf hin, dass der für diese Research-Note zuständige Mitarbeiter selbst Schering-Aktien hält, was einen möglicher Interessenskonflikt darstellen könnte.
Das Unternehmen erforsche und vermarkte Produkte in den Geschäftsfeldern Gynäkologie, Diagnostik, Dermatologie und Therapien für schwere Krankheiten. In diesem Rahmen sei der Erfinder der "Pille" auch heute noch weltweit der größte Hersteller von oralen Kontrazeptiva (Fertilitätskontrolle). Das Unternehmen produziere außerdem Röntgenstrahlen und Kontrast-Medien sowie Medikamente zur Behandlung von Krebs, Herzfunktionsstörungen und Multiple Sklerose.
Eine in den USA veröffentlichte Studie, wonach Hormonpräparate des US-Unternehmens Wyeth ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzkrankheiten für die Patientinnen mit sich brächten, habe ohnehin in den letzten Wochen für ein negatives Sentiment gesorgt. Schering sei ebenfalls stark im Hormonmarkt aktiv. Das Berliner Unternehmen habe jedoch darauf hingewiesen, dass seine Präparate zu einer anderen Wirkstoffklasse als die Produkte von Wyeth gehörten.
Man gehe davon aus, dass die zur Zeit wegen der Vorgänge um Wyeth sehr nervösen Marktteilnehmer bei Schering übertrieben hätten. Die Umsatzerwartung für Angeliq werde von Schering mit etwa 250 Mio. Euro im Jahr 2006 veranschlagt. Damit nehme das Medikament im Produktportfolio von Schering eine nachgeordnete Stellung ein. Die positiven Fakten zu Schering sollten bald wieder in den Vordergrund treten.
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen die augenblickliche Kursschwäche zu nutzen und die Schering-Aktie weiterhin zu kaufen. Die Sparkasse Bremen weisst an dieser Stelle darauf hin, dass der für diese Research-Note zuständige Mitarbeiter selbst Schering-Aktien hält, was einen möglicher Interessenskonflikt darstellen könnte.
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