Salzgitter kaufen
10.06.05 17:09
Conrad Hinrich Donner Bank
Der Analyst der Conrad Hinrich Donner Bank, Bodo Orlowski, stuft die Aktie von Salzgitter mit "kaufen" ein.
Der Umsatz habe im ersten Quartal 2005 u.a. dank höherer Preise um knapp 31% auf 525 Mio. EUR gesteigert werden können. Überproportional hierzu habe sich das EBT fast um den Faktor 15 auf 167,7 Mio. EUR erhöht.
Handel sei der umsatzmäßig größte Bereich (gut 45%) und sorge über ein Vertriebsnetz und Handelsgesellschaften für die Konzernpräsenz und Produktvermarktung. Im ersten Quartal habe der Umsatz um 40% auf 797 Mio. EUR und das EBT um 135% auf 26,3 Mio. EUR gesteigert werden können.
Der Bereich Dienstleistungen (Logistik, Rohstoffversorgung, Anlagetechnik, IT-Lösungen) ziele auf den Bedarf des Konzerns ab, verkaufe seine Serviceleistungen aber auch an Dritte. Bei einem konstanten Umsatz von 77 Mio. EUR (Anteil gut 4%) habe das EBT im ersten Quartal um gut 18% auf 5,7 Mio. EUR verbessert werden können.
Verbleibe mit einem Umsatzanteil von rund 18% der Bereich Röhren. Hier sei Salzgitter mit einem breiten Angebot an Stahlrohren in einigen Segmenten Weltmarktführer. Der Umsatz im ersten Quartal sei im Zuge einer starken Nachfrage um 50% auf 309 Mio. EUR gestiegen. Das EBT sei auf 77 Mio. EUR fast vervierzehnfacht worden.
Per Saldo habe Salzgitter im ersten Quartal 2005 ein außerordentlich gutes Ergebnis erwirtschaftet. Während der Konzernumsatz um fast 36% auf 1,77 Mrd. EUR angestiegen sei, habe das EBT um 868% auf 253,5 Mio. EUR zugelegt und der Jahresüberschuss um 762% auf 173,5 Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie habe mit 2,79 EUR bei Bekanntgabe die Konsensschätzung für das Gesamtjahr übertroffen. Der ROCE habe 56,5% erreicht.
Die Abschwächung der Konjunktur und aktuell rückläufige Stahlpreise würden das Bild für die nächsten Quartale eintrüben: Zusätzlich werde die Ergebnisentwicklung durch deutlich gestiegene Preise u.a. für Eisenerz und Kokskohle belastet. Im dritten Quartal werde die Rohstahlproduktion durch den Reparaturstillstand eines Hochofens eingeschränkt sein. Dennoch erwarte Salzgitter insgesamt eine zufriedenstellende Entwicklung und stelle für 2005 ein EBT im mittleren dreistelligen Mio. EUR-Betrag in Aussicht. Im Röhrenbereich werde auf Grund einer starken Nachfrage aus dem Öl- und Gassektor mit einer weiterhin guten Entwicklung gerechnet. Für positive Effekte werde ein Ergebnisverbesserungsprogramm sorgen. Insgesamt werde nur von einer temporären Schwäche in der Stahlbranche ausgegangen.
Obwohl die Ergebnisentwicklung in den nächsten Quartalen schwächer ausfallen werde und der Konsens für 2006 nur noch mit einem Gewinn je Aktie von rund 2,80 EUR rechne, empfehle sich Salzgitter zum Kauf. Die Aktie werde mit einem KGV 2006e von 7,1 gehandelt, was unter dem KGV von ThyssenKrupp und dem westeuropäischen Durchschnitt von 8,5 liege. Auf Basis der Schätzungen für dieses und nächstes Jahr notiere Salzgitter unter dem Buchwert (KBV 0,7). Darüber hinaus erhalte Salzgitter 545 Mio. EUR in bar durch den Verkauf ihrer 45%-igen Beteiligung an der Vallourec&Mannesmann Tubes SA. Mit dem Erlös verfüge Salzgitter über eine hohe Nettoliquidität, die allein über 40% der Marktkapitalisierung ausmache. Die Mittel sollten der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns dienen.
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank sprechen eine Kaufempfehlung für die Salzgitter-Aktie aus. Ihr Kursziel für die Aktie laute 23 EUR, was einem Potenzial von gut 15% entspreche. Eingegangene Positionen sollten bei 17,00 Euro abgesichert werden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Umsatz habe im ersten Quartal 2005 u.a. dank höherer Preise um knapp 31% auf 525 Mio. EUR gesteigert werden können. Überproportional hierzu habe sich das EBT fast um den Faktor 15 auf 167,7 Mio. EUR erhöht.
Handel sei der umsatzmäßig größte Bereich (gut 45%) und sorge über ein Vertriebsnetz und Handelsgesellschaften für die Konzernpräsenz und Produktvermarktung. Im ersten Quartal habe der Umsatz um 40% auf 797 Mio. EUR und das EBT um 135% auf 26,3 Mio. EUR gesteigert werden können.
Der Bereich Dienstleistungen (Logistik, Rohstoffversorgung, Anlagetechnik, IT-Lösungen) ziele auf den Bedarf des Konzerns ab, verkaufe seine Serviceleistungen aber auch an Dritte. Bei einem konstanten Umsatz von 77 Mio. EUR (Anteil gut 4%) habe das EBT im ersten Quartal um gut 18% auf 5,7 Mio. EUR verbessert werden können.
Per Saldo habe Salzgitter im ersten Quartal 2005 ein außerordentlich gutes Ergebnis erwirtschaftet. Während der Konzernumsatz um fast 36% auf 1,77 Mrd. EUR angestiegen sei, habe das EBT um 868% auf 253,5 Mio. EUR zugelegt und der Jahresüberschuss um 762% auf 173,5 Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie habe mit 2,79 EUR bei Bekanntgabe die Konsensschätzung für das Gesamtjahr übertroffen. Der ROCE habe 56,5% erreicht.
Die Abschwächung der Konjunktur und aktuell rückläufige Stahlpreise würden das Bild für die nächsten Quartale eintrüben: Zusätzlich werde die Ergebnisentwicklung durch deutlich gestiegene Preise u.a. für Eisenerz und Kokskohle belastet. Im dritten Quartal werde die Rohstahlproduktion durch den Reparaturstillstand eines Hochofens eingeschränkt sein. Dennoch erwarte Salzgitter insgesamt eine zufriedenstellende Entwicklung und stelle für 2005 ein EBT im mittleren dreistelligen Mio. EUR-Betrag in Aussicht. Im Röhrenbereich werde auf Grund einer starken Nachfrage aus dem Öl- und Gassektor mit einer weiterhin guten Entwicklung gerechnet. Für positive Effekte werde ein Ergebnisverbesserungsprogramm sorgen. Insgesamt werde nur von einer temporären Schwäche in der Stahlbranche ausgegangen.
Obwohl die Ergebnisentwicklung in den nächsten Quartalen schwächer ausfallen werde und der Konsens für 2006 nur noch mit einem Gewinn je Aktie von rund 2,80 EUR rechne, empfehle sich Salzgitter zum Kauf. Die Aktie werde mit einem KGV 2006e von 7,1 gehandelt, was unter dem KGV von ThyssenKrupp und dem westeuropäischen Durchschnitt von 8,5 liege. Auf Basis der Schätzungen für dieses und nächstes Jahr notiere Salzgitter unter dem Buchwert (KBV 0,7). Darüber hinaus erhalte Salzgitter 545 Mio. EUR in bar durch den Verkauf ihrer 45%-igen Beteiligung an der Vallourec&Mannesmann Tubes SA. Mit dem Erlös verfüge Salzgitter über eine hohe Nettoliquidität, die allein über 40% der Marktkapitalisierung ausmache. Die Mittel sollten der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns dienen.
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank sprechen eine Kaufempfehlung für die Salzgitter-Aktie aus. Ihr Kursziel für die Aktie laute 23 EUR, was einem Potenzial von gut 15% entspreche. Eingegangene Positionen sollten bei 17,00 Euro abgesichert werden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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