Salzgitter Upgrade
26.01.04 13:41
Falkenbrief
Die Experten vom "Falkbrief" stufen die Aktie von Salzgitter von "neutral" auf "akkumulieren" herauf.
Nach den ersten neun Monaten 2003 habe der Salzgitter-Konzern seine Umsätze um 5% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres steigern können. Während 2002 noch 3,5 Mrd. Euro umgesetzt worden seien, seien es in 2003 fast 3,7 Mrd. Euro gewesen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe aber nicht gesteigert werden können. Seien in den ersten neun Monaten 2002 noch 67,9 Mio. Euro erwirtschaftet worden, seien es im gleichen Berichtszeitraum 2003 nur noch 32,9 Mio. Euro gewesen.
Gründe dafür seien vor allem in einem erhöhten Materialaufwand zu finden, da die Preise für Alteisen, das zur Weiterverarbeitung benötigt werde, enorm angestiegen seien. Das habe sich auch auf das Ergebnis pro Aktie ausgewirkt, welches in den ersten 9 Monaten 2003 nur noch 0,39 Euro nach 0,88 Euro im Vergleichszeitraum 2002 betragen habe. Der Unternehmensbereich Stahl habe mit 19,3 Mio. Euro den größten Ergebnisanteil beigesteuert (58,5%). Hierbei seien allein im 3. Quartal 2003 11,9 Mio. Euro erwirtschaftet worden. Die zwei Sektoren Handel und Dienstleistungen hätten jeweils knapp 10 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Enttäuschend sei in den ersten drei Quartalen 2003 das Röhrengeschäft verlaufen. Dieser Bereich habe statt der 73,9 Mio. Euro im Vorjahr nur noch 1,6 Mio. Euro erwirtschaftet.
Das Jahr 2004 sollte für die Salzgitter AG wieder neuen Auftrieb bringen. Der zuletzt arg gescholtene Geschäftsbereich Röhren (Ergebnisrückgang von Q3 2002 auf Q3 2003: 98%) habe einen Großauftrag erhalten. Für eine 1.200 km lange Pipeline von Norwegen nach England solle Salzgitter die notwendigen Röhren in Gesamtvolumen von 400 Mio. US-Dollar liefern. Auch die Auftragsbücher für die anderen Geschäftsbereiche seien nach Unternehmensangaben sehr gut gefüllt.
Somit sei ein Umsatz von über 5 Mrd. Euro für das Jahr 2004 realistisch. Auch das Ergebnis sollte dadurch deutlich zulegen können. Nicht zuletzt durch eine steigende Nachfrage nach Stahl im Zuge höherer Investitionen aufgrund der erwarteten anziehenden Konjunktur. Auch solle sich der Stahlpreis nach Unternehmensschätzungen um 15 bis 20 Euro je Tonne erhöhen und werde somit Preissteigerungen möglich machen, die sich positiv auf die Margen niederschlagen würden. Schließlich sei noch das Ergebnisverbesserungsprogramm des Konzerns zu erwähnen, was in mehr als 200 Projekten allein in 2004 ca. 120 Mio. Euro durch Rationalisierungen und Kostensenkungen einsparen solle.
Der Kurs der Salzgitter-Aktie notiere derzeit mit 9,38 Euro deutlich unter ihrem Buchwert von fast 16 Euro. Gleichzeitig habe das Unternehmen 2002 eine Eigenkapitalrendite von 6,42 Prozent erwirtschaftet. Eine Überbewertung sei hier nicht gegeben. Auch das 2004er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 spreche für die günstige Bewertung von Salzgitter. In Anbetracht der vorteilhaften Umstände im Jahr 2004 sollte das Geschäft des Unternehmens stark anziehen und somit auch die Belastung auf der Finanzseite gemindert werden.
Auch charttechnisch befinde sich die Salzgitter-Aktie in sicheren Gewässern. Der Aufwärtstrend sei intakt und sollte es mit den oben geschilderten positiven fundamentalen Aussichten auch bleiben. Schließlich winke den Aktionären noch eine Dividende von rund 30 Cent pro Aktie.
Die Experten vom "Falkenbrief" erhöhen daher ihr Rating für die Salzgitter-Aktie von "neutral" auf "akkumulieren" und erwarten mittelfristig ein sehr interessantes Kurspotenzial. Erste Käufe auf aktuellem Niveau seien deshalb erfolgversprechend.
Nach den ersten neun Monaten 2003 habe der Salzgitter-Konzern seine Umsätze um 5% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres steigern können. Während 2002 noch 3,5 Mrd. Euro umgesetzt worden seien, seien es in 2003 fast 3,7 Mrd. Euro gewesen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe aber nicht gesteigert werden können. Seien in den ersten neun Monaten 2002 noch 67,9 Mio. Euro erwirtschaftet worden, seien es im gleichen Berichtszeitraum 2003 nur noch 32,9 Mio. Euro gewesen.
Gründe dafür seien vor allem in einem erhöhten Materialaufwand zu finden, da die Preise für Alteisen, das zur Weiterverarbeitung benötigt werde, enorm angestiegen seien. Das habe sich auch auf das Ergebnis pro Aktie ausgewirkt, welches in den ersten 9 Monaten 2003 nur noch 0,39 Euro nach 0,88 Euro im Vergleichszeitraum 2002 betragen habe. Der Unternehmensbereich Stahl habe mit 19,3 Mio. Euro den größten Ergebnisanteil beigesteuert (58,5%). Hierbei seien allein im 3. Quartal 2003 11,9 Mio. Euro erwirtschaftet worden. Die zwei Sektoren Handel und Dienstleistungen hätten jeweils knapp 10 Mio. Euro zum Ergebnis beigetragen. Enttäuschend sei in den ersten drei Quartalen 2003 das Röhrengeschäft verlaufen. Dieser Bereich habe statt der 73,9 Mio. Euro im Vorjahr nur noch 1,6 Mio. Euro erwirtschaftet.
Somit sei ein Umsatz von über 5 Mrd. Euro für das Jahr 2004 realistisch. Auch das Ergebnis sollte dadurch deutlich zulegen können. Nicht zuletzt durch eine steigende Nachfrage nach Stahl im Zuge höherer Investitionen aufgrund der erwarteten anziehenden Konjunktur. Auch solle sich der Stahlpreis nach Unternehmensschätzungen um 15 bis 20 Euro je Tonne erhöhen und werde somit Preissteigerungen möglich machen, die sich positiv auf die Margen niederschlagen würden. Schließlich sei noch das Ergebnisverbesserungsprogramm des Konzerns zu erwähnen, was in mehr als 200 Projekten allein in 2004 ca. 120 Mio. Euro durch Rationalisierungen und Kostensenkungen einsparen solle.
Der Kurs der Salzgitter-Aktie notiere derzeit mit 9,38 Euro deutlich unter ihrem Buchwert von fast 16 Euro. Gleichzeitig habe das Unternehmen 2002 eine Eigenkapitalrendite von 6,42 Prozent erwirtschaftet. Eine Überbewertung sei hier nicht gegeben. Auch das 2004er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 spreche für die günstige Bewertung von Salzgitter. In Anbetracht der vorteilhaften Umstände im Jahr 2004 sollte das Geschäft des Unternehmens stark anziehen und somit auch die Belastung auf der Finanzseite gemindert werden.
Auch charttechnisch befinde sich die Salzgitter-Aktie in sicheren Gewässern. Der Aufwärtstrend sei intakt und sollte es mit den oben geschilderten positiven fundamentalen Aussichten auch bleiben. Schließlich winke den Aktionären noch eine Dividende von rund 30 Cent pro Aktie.
Die Experten vom "Falkenbrief" erhöhen daher ihr Rating für die Salzgitter-Aktie von "neutral" auf "akkumulieren" und erwarten mittelfristig ein sehr interessantes Kurspotenzial. Erste Käufe auf aktuellem Niveau seien deshalb erfolgversprechend.
17.04.26
, DEUTSCHE BANK RESEARCH
Deutsche Bank Research lässt Salzgitter auf 'Buy' [...]FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Salzgitter AG auf "Buy" mit ...
16.04.26
, JEFFERIES
Jefferies belässt Salzgitter auf 'Hold' - Ziel 36 Eu [...]NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Salzgitter AG mit einem Kursziel ...
14.04.26
, dpa-AFX
ROUNDUP: EU einigt sich auf schärfere Regeln fü [...]BRÜSSEL (dpa-AFX) - Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verschärft die EU ihre Einfuhrregeln. ...
