Salesforce: Burry eröffnet Position bei 30%-Rückgang
25.04.26 05:25
Börse Global
Starke Fundamentaldaten, schwache Kurse – bei Salesforce klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Während der breite Software-Sektor unter historischem Druck steht, greift ein prominenter Investor zu. Michael Burry, bekannt aus dem Film "The Big Short", baut gegen den Markttrend eine Position bei dem CRM-Riesen auf.
Gegen den Strom
Burry geht davon aus, dass der aktuelle technische Verkaufsdruck bald nachlässt. Er macht dafür Probleme im Markt für private Software-Kredite verantwortlich. Parallel dazu wettet er gegen Palantir und Nvidia, während er bei abgestraften Werten wie Adobe und Salesforce einsteigt.
Die Skepsis des Marktes rührt von der Sorge her, dass Unternehmen durch Künstliche Intelligenz eigene Tools bauen und SaaS-Plattformen den Rücken kehren. Burry sieht dieses KI-Risiko bei Salesforce jedoch nicht.
Aktionäre blicken auf ein brutales Jahr 2026 zurück. Seit Januar brach der Kurs um über 31 Prozent ein und schloss am Freitag bei 148,64 Euro.
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Das Papier notiert damit deutlich unter seiner 200-Tage-Linie. Ein RSI-Wert von 26,6 signalisiert auf diesem Niveau mittlerweile eine technisch stark überverkaufte Situation.
Starke Zahlen, schwache Reaktion
Operativ läuft es deutlich besser, als der Chart vermuten lässt. Im vierten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar.
Der Vorstand reagierte in der vergangenen Woche auf den Kursverfall. Salesforce autorisierte ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm und hob die Quartalsdividende auf 0,44 Dollar je Aktie an. Hinzu kommt eine erweiterte KI-Partnerschaft mit Google Cloud. Die Aktie fiel am Tag der Ankündigung dennoch stark.
Der stille KI-Joker
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 261,45 Dollar, was erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert. Ein möglicher Katalysator schlummert obendrein in der Bilanz.
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Salesforce hat über 300 Millionen Dollar in das KI-Startup Anthropic investiert. Dessen Bewertung explodierte zuletzt auf rund 380 Milliarden Dollar. Ein Börsengang könnte noch in diesem Jahr erfolgen.
Ob Burrys antizyklische Wette aufgeht, entscheidet sich in wenigen Wochen. Am 3. Juni 2026 legt Salesforce die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Ein solider Ausblick könnte den technischen Abwärtsdruck brechen und den Käufern ein erstes Fundament für eine Gegenbewegung liefern.
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