SZ Testsysteme stark unterbewertet
05.02.02 08:51
GMB Research & Consulting
Die Analysten von GMB Research & Consulting halten die Aktien von SZ Testsysteme (WKN 506730) für stark unterbewertet.
Der Hersteller von automatischen Chip-Testsystemen sei der zweiten Hälfte des zum 30.09.2001 abgelaufenen Geschäftsjahres massiv vom Abschwung der Halbleiterindustrie getroffen worden. Die starke Investitionszurückhaltung bei den Chipherstellern habe für Auftragsverschiebungen und –stornierungen gesorgt. Die damit einhergehenden Umsatzeinbrüche hätten eine Verschärfung der Ertragssituation nach sich gezogen, so dass die bereits nach unten revidierten Planzahlen nur aufgrund von Einmaleffekten erreicht worden seien.
Das aktuelle Geschäftsjahr dürfte noch kritischer verlaufen, was durch die heute publizierten, ernüchternden Zahlen für das 1. Quartal (Periodenfehlbetrag von 5,2 Mio. Euro bei 64% geringerem Umsatz) untermauert werde. Mit einer spürbaren Belebung der Halbleiterkonjunktur werde nicht vor der zweiten Jahreshälfte gerechnet, so dass man für 2002 einen Umsatzrückgang um ca. 22% und ein Ergebnis je Aktie von –0,32 Euro für das Unternehmen prognostizieren.
Längerfristig seien die Aussichten der Halbleiterindustrie jedoch nach wie vor hervorragend, und SZ sei technologisch sowie von den Kapazitäten erstklassig positioniert, um bei dem erwarteten Marktaufschwung rasch in die Gewinnzone zurückzukehren. Ab 2003 hätten die Analysten daher deutliche Besserungstendenzen im Zahlenwerk unterstellt, die in der Wertschöpfungsanalyse zu einem Fair Value von 7,7 Euro je Aktie führen, der nahezu dem Buchwert entspreche. Den jüngsten Kursverfall auf nur noch 5,40 Euro halte man daher unter fundamentalen Gesichtspunkten für übertrieben. Risikoaverse Investoren sollten sich dennoch die Gefahr vor Augen führen, dass sich die erhoffte Erholung womöglich verzögert. SZ würde in diesem Fall seine erheblichen Fixkosten über das laufende Geschäftsjahr hinaus nicht durch Umsätze decken können.
Die Analysten von GMB Research & Consulting stufen die Aktien mit "stark unterbewertet" ein.
Der Hersteller von automatischen Chip-Testsystemen sei der zweiten Hälfte des zum 30.09.2001 abgelaufenen Geschäftsjahres massiv vom Abschwung der Halbleiterindustrie getroffen worden. Die starke Investitionszurückhaltung bei den Chipherstellern habe für Auftragsverschiebungen und –stornierungen gesorgt. Die damit einhergehenden Umsatzeinbrüche hätten eine Verschärfung der Ertragssituation nach sich gezogen, so dass die bereits nach unten revidierten Planzahlen nur aufgrund von Einmaleffekten erreicht worden seien.
Längerfristig seien die Aussichten der Halbleiterindustrie jedoch nach wie vor hervorragend, und SZ sei technologisch sowie von den Kapazitäten erstklassig positioniert, um bei dem erwarteten Marktaufschwung rasch in die Gewinnzone zurückzukehren. Ab 2003 hätten die Analysten daher deutliche Besserungstendenzen im Zahlenwerk unterstellt, die in der Wertschöpfungsanalyse zu einem Fair Value von 7,7 Euro je Aktie führen, der nahezu dem Buchwert entspreche. Den jüngsten Kursverfall auf nur noch 5,40 Euro halte man daher unter fundamentalen Gesichtspunkten für übertrieben. Risikoaverse Investoren sollten sich dennoch die Gefahr vor Augen führen, dass sich die erhoffte Erholung womöglich verzögert. SZ würde in diesem Fall seine erheblichen Fixkosten über das laufende Geschäftsjahr hinaus nicht durch Umsätze decken können.
Die Analysten von GMB Research & Consulting stufen die Aktien mit "stark unterbewertet" ein.
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