SAP verkaufen
03.02.03 16:14
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen die Aktie von SAP (WKN 716460) zu verkaufen.
Nachdem SAP Anfang Januar eine erste Indikation für das vierte Quartal 2002 bekannt gegeben habe, habe sich der Überraschungseffekt der jetzt veröffentlichten Zahlen in Grenzen gehalten. Das nach einigen Prognosemodifikationen allein aufrecht erhaltene Ziel einer operativen Marge von 20% sei mit 22,7% deutlich übertroffen worden.
Durch ein striktes Kostenmanagement (Marketingausgaben -21%) sei es SAP trotz stagnierender Umsätze gelungen (+ 1%) sein operatives Ergebnis um 24% zu steigern. Durch einige außerordentliche Effekte (Abschreibungen auf commerce one - Aktienpaket) sei jedoch der Nettogewinn um 12% von 581 auf 509 Mio. Euro geschrumpft.
SAP sei in 2002 vor dem Hintergrund der eingeschränkten IT-Budgets der Unternehmen noch einmal mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Obwohl die in der Branche vielbeachteten Software-Lizenzumsätze um 11% von 2,58 Mrd. Euro auf 2,29 Mrd. Euro zurückgegangen seien, würden viele Analysten SAP als Gewinner des vergangenen Jahres sehen. SAP habe seinen Markanteil (basierend auf den Lizenzumsätzen) zum dritten Mal in Folge steigern können.
Dies habe auch am fast gehaltenen Umsatz im vierten Quartal auf dem wichtigen US-Markt gelegen (SAP währungsbereinigt nur -1%), während die Mitbewerber durchgängig zweistellige Umsatzeinbrüche zu verzeichnen hätten. Vorstandschef Henning Kagermann habe nach den guten Zahlen angekündigt, dass die Steigerung der operativen Marge auf 23% jetzt schon für 2004 eine realistische Zielgröße sei.
Man bewerte alleine den Mut, überhaupt eine derartige Aussage
zu tätigen als erfreuliches Zeichen, halte die Zahlengröße allerdings für sehr ambitioniert. Nachdem sich der Kurs der SAP-Aktie seit seinem Tiefststand im Oktober wieder verdoppelt habe, sei nun angesichts einer ambitionierten Bewertung der Zeitpunkt gekommen, eventuelle Gewinne zu realisieren.
Die Analysten der Sparkasse Bremen stufen die SAP-Aktie deshalb mit "verkaufen" ein.
Nachdem SAP Anfang Januar eine erste Indikation für das vierte Quartal 2002 bekannt gegeben habe, habe sich der Überraschungseffekt der jetzt veröffentlichten Zahlen in Grenzen gehalten. Das nach einigen Prognosemodifikationen allein aufrecht erhaltene Ziel einer operativen Marge von 20% sei mit 22,7% deutlich übertroffen worden.
Durch ein striktes Kostenmanagement (Marketingausgaben -21%) sei es SAP trotz stagnierender Umsätze gelungen (+ 1%) sein operatives Ergebnis um 24% zu steigern. Durch einige außerordentliche Effekte (Abschreibungen auf commerce one - Aktienpaket) sei jedoch der Nettogewinn um 12% von 581 auf 509 Mio. Euro geschrumpft.
Dies habe auch am fast gehaltenen Umsatz im vierten Quartal auf dem wichtigen US-Markt gelegen (SAP währungsbereinigt nur -1%), während die Mitbewerber durchgängig zweistellige Umsatzeinbrüche zu verzeichnen hätten. Vorstandschef Henning Kagermann habe nach den guten Zahlen angekündigt, dass die Steigerung der operativen Marge auf 23% jetzt schon für 2004 eine realistische Zielgröße sei.
Man bewerte alleine den Mut, überhaupt eine derartige Aussage
zu tätigen als erfreuliches Zeichen, halte die Zahlengröße allerdings für sehr ambitioniert. Nachdem sich der Kurs der SAP-Aktie seit seinem Tiefststand im Oktober wieder verdoppelt habe, sei nun angesichts einer ambitionierten Bewertung der Zeitpunkt gekommen, eventuelle Gewinne zu realisieren.
Die Analysten der Sparkasse Bremen stufen die SAP-Aktie deshalb mit "verkaufen" ein.
Werte im Artikel
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