SAP "underweight"
23.04.03 09:43
Morgan Stanley Dean Witter
Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter nehmen ein Downgrade ihres Ratings für die Aktie des deutschen Softwarekonzerns SAP (ISIN DE0007164600/ 716460) von "equal-weight" auf "underweight" vor.
Der Kurs der SAP-Aktie sei seit Ende März um 35% gestiegen. Nun hätten allerdings die Ergebnisse des Unternehmens für das 1. Fiskalquartal 2003 einige Fragen aufgeworfen. Besorgt seien die Investmentbanker insbesondere über die Schwäche auf dem europäischen Markt, aber auch die niedriger als erwartet ausgefallenen Umsätze der Sparte Wartung.
Die rückläufigen Lizenzumsätze auf dem europäischen Markt könnten ein Indikator dafür sein, dass der Upgrade Zyklus für die Softwareprodukte des Unternehmens nun seinen Höhepunkt überschritten habe. Außerdem seien stabile Umsätze im Wartungsbereich nach Einschätzung der Experten eine der wichtigsten Triebfedern für das zukünftige Wachstum des Softwarekonzerns. Warnzeichen seien auch die Schwäche des Bereiches Beratung (Consulting) und die verzögerten Einkünfte des ersten Fiskalquartals gewesen.
Die Analysten würden zwar damit rechnen, dass SAP seine Zielvorgabe auf dem Gebiet des Gewinns pro Aktie im Geschäftsjahr 2003 erreichen werde, allerdings auf der Grundlage rückläufiger Umsätze. Angesichts des Umsatzrückgangs habe der Konzern großes Geschick dabei bewiesen, seine Kosten zu senken und dabei gleichzeitig sein Entwicklungsbudget aufrecht zu erhalten. Nach Ansicht der Experten sei SAPs Fähigkeit zur Kosteneindämmung genau so beeindruckend, wie zuvor sein Wachstumspotential.
Vor dem Hintergrund eines insgesamt nur durchschnittlichen Entwicklungspotentials des Bereiches Informationstechnologie und den Signalen des 1. Fiskalquartals 2003 nehmen die Börsenexperten von Morgan Stanley Dean Witter dennoch nun ein Downgrade ihres Ratings für die SAP Aktie von "equal-weight" auf "underweight" vor. Außerdem stufen sie das Wertpapier als überdurchschnittlich volatil ein.
Der Kurs der SAP-Aktie sei seit Ende März um 35% gestiegen. Nun hätten allerdings die Ergebnisse des Unternehmens für das 1. Fiskalquartal 2003 einige Fragen aufgeworfen. Besorgt seien die Investmentbanker insbesondere über die Schwäche auf dem europäischen Markt, aber auch die niedriger als erwartet ausgefallenen Umsätze der Sparte Wartung.
Die Analysten würden zwar damit rechnen, dass SAP seine Zielvorgabe auf dem Gebiet des Gewinns pro Aktie im Geschäftsjahr 2003 erreichen werde, allerdings auf der Grundlage rückläufiger Umsätze. Angesichts des Umsatzrückgangs habe der Konzern großes Geschick dabei bewiesen, seine Kosten zu senken und dabei gleichzeitig sein Entwicklungsbudget aufrecht zu erhalten. Nach Ansicht der Experten sei SAPs Fähigkeit zur Kosteneindämmung genau so beeindruckend, wie zuvor sein Wachstumspotential.
Vor dem Hintergrund eines insgesamt nur durchschnittlichen Entwicklungspotentials des Bereiches Informationstechnologie und den Signalen des 1. Fiskalquartals 2003 nehmen die Börsenexperten von Morgan Stanley Dean Witter dennoch nun ein Downgrade ihres Ratings für die SAP Aktie von "equal-weight" auf "underweight" vor. Außerdem stufen sie das Wertpapier als überdurchschnittlich volatil ein.
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