SAP abwarten
17.10.02 17:02
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen bewerten die SAP-Aktie (WKN 716460) mit "abwarten".
SAP habe seine Marktführerschaft durch einige prestigeträchtige Abschlüsse weiter ausbauen können. Aus der Vielzahl der Verträge möchte man die Abschlüsse mit Daimler und Siemens hervorheben, die zeigten, dass SAP gegen die Konkurrenz bestehen könne. Insgesamt müsse sich auch SAP von den Wachstumsraten der Vergangenheit verabschieden. Die Firma sollte aufgrund der erreichten "kritischen" Größe Marktanteile in der derzeitigen Situation gewinnen. Die neue internetbasierte mySAP.com-Software dürfte langfristig - im Rahmen von Ersatzbeschaffungen - die alten Applikationen wie R3 ablösen. Diese Tendenz federe SAP stärker gegen die Schwankungen des Neugeschäftes ab als die Mitbewerber.
Die veränderte Börsenlage der letzten Tage habe zur Ignorierung des verminderten Ausblicks geführt. SAP habe bereits die ursprüngliche Umsatzprognose für 2002 korrigiert und verzichte nunmehr in Anbetracht des weiter durchwachsenen weltwirtschaftlichen Umfeldes auf eine Umsatzprognose. Die Renditeprognose (Operative Marge von 20%) sei jedoch von SAP aufrecht erhalten worden.
Die SAP-Aktie sei nach Bekanntgabe des Ergebnisses für das dritte Quartal in die Höhe geschossen. Man halte die Reaktion für übertrieben. Die Streitfrage sei die adäquate Bewertung der Aktie: Am DAX gemessen sei die Aktie überbewertet, im Verhältnis zu den US-Vergleichsunternehmen jedoch unterbewertet.
Die Analysten der Sparkasse Bremen warten deshalb bei der SAP-Aktie (noch) ab.
SAP habe seine Marktführerschaft durch einige prestigeträchtige Abschlüsse weiter ausbauen können. Aus der Vielzahl der Verträge möchte man die Abschlüsse mit Daimler und Siemens hervorheben, die zeigten, dass SAP gegen die Konkurrenz bestehen könne. Insgesamt müsse sich auch SAP von den Wachstumsraten der Vergangenheit verabschieden. Die Firma sollte aufgrund der erreichten "kritischen" Größe Marktanteile in der derzeitigen Situation gewinnen. Die neue internetbasierte mySAP.com-Software dürfte langfristig - im Rahmen von Ersatzbeschaffungen - die alten Applikationen wie R3 ablösen. Diese Tendenz federe SAP stärker gegen die Schwankungen des Neugeschäftes ab als die Mitbewerber.
Die SAP-Aktie sei nach Bekanntgabe des Ergebnisses für das dritte Quartal in die Höhe geschossen. Man halte die Reaktion für übertrieben. Die Streitfrage sei die adäquate Bewertung der Aktie: Am DAX gemessen sei die Aktie überbewertet, im Verhältnis zu den US-Vergleichsunternehmen jedoch unterbewertet.
Die Analysten der Sparkasse Bremen warten deshalb bei der SAP-Aktie (noch) ab.
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