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Sa, 18. April 2026, 8:33 Uhr

RYANAIR HLDGS PLC IP-.02

WKN: 907191 / ISIN: IE0031117611

Ryanair kaufen


12.02.03 13:25
Berliner Volksbank

Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen die Aktie von Ryanair (WKN 907191) zu kaufen.

Ryanair (RYA) habe im abgelaufenen Quartal den Nettogewinn um 50% auf 43,2 Mio. Euro steigern (pro Aktie 5,72 Cent) können. Aufgrund des stark gestiegenen Passagieraufkommens (3,93 Mio. Passagiere, +46%) und des hohen Umsatzwachstums (185,9 Mio. Euro, +37%) erhöhe Ryanairs CEO O´Leary die Gesamtjahresschätzung auf 235 Mio. Euro Nettogewinn, für das im März endende Geschäftsjahr.

Die bisher schon als günstig geltenden Ticketpreise hätten durchschnittlich um 8% gesenkt werden können. Dass trotz der günstigeren Tickets die Gewinne derart ansteigen würden, liege an der verbesserten Auslastung (Load-Factor von 79 auf 86% gestiegen) und der weiterhin strengen Kostenkontrolle. Am 31.01.2003 habe RYA mit der Meldung überrascht, den Konkurrenten Buzz (bislang in Besitz von KLM) übernehmen zu wollen.

Vereinbart worden sei ein Netto-Kaufpreis von lediglich 5 Mio. Euro für die bislang unrentabel arbeitende Airline. Dies zeige, dass die Konsolidierung auf dem europäischen Billigflug-Sektor bereits begonnen habe und RYA günstige Möglichkeiten zu nutzen wisse. Neben der britischen EasyJet sei RYA das dominierende Unternehmen in Europa in diesem Segment. Zudem habe RYA vorletzte Woche die Zahl der Flugzeugneubestellungen auf 125 erhöht, bzw. sich die Option auf weitere 125 Flugzeuge gesichert.

Der Zeitpunkt der Bestellungen sei ideal, da Boeing mit einem deutlichen Einbruch im zivilen Luftfahrtgeschäft zu kämpfen habe. Hierbei dürfte Boeing signifikante Preiszugeständnisse machen, da dem Unternehmen viel daran liegen dürfte, sich die führenden Marktstellung bei den Low-Cost-Carriern zu sichern, nachdem der Konkurrent Airbus einen ersten Vertragsabschluss mit einem Billig-Flug-Anbieter habe vermelden können.

Es gebe zwar keine Einzelheiten zu dem Vertragabschluss, jedoch sei so gut wie sicher, dass nicht der Listenpreis von 60 Mio. USD für eine 737 bezahlt worden sei, sondern eher 30 bis 45 Mio. USD vereinbart worden seien. Ein Blick auf den US-Markt zeige, dass der europäische Markt für Low-Fare Airlines noch erhebliches Wachstumspotenzial habe. Dort würden etwa 25% der Passagiere zu den günstigen Preisen reisen und würden bewusst auf die Annehmlichkeiten des Fliegens verzichten (kostenlose Zeitungen, Essen, Trinken).

In Europa betrage der Marktanteil der Billig-Airlines hingegen erst 7% des gesamten Flugaufkommens. Ryanair könne trotz des hohen Wachstums die Profitabilität weiter steigern. Die Nettomarge sei von 21 auf 23% geklettert. Das Expansionstempo solle mit der Buzz-Übernahme sogar noch verstärkt werden. Mit einem KGV 2004e von unter 20 und einer impliziten Wachstumsrate von <10% sei die Aktie fundamental unterbewertet.

Es wird von den Analysten der Berliner Volksbank empfohlen, die Aktie des Billig-Flugpioniers Ryanair mit einem Kursziel von 9 Euro zu kaufen.





 
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