"Rita" treibt Ölpreise wieder nach oben
22.09.05 12:08
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-BANK berichten, dass Hurrikan "Rita" die Ölpreise wieder nach oben treibt.
Der schwere Vorgänger-Hurrikan "Katrina" habe zumindest beim Rohöl nicht zu extremen Preisspitzen geführt. Die angekündigte besonders turbulente Hurrikan-Saison sei schon weitgehend eingepreist gewesen. Schon in den Wochen vor dem Hurrikan habe der Frontkontrakt für WTI um 65 USD pro Barrel gelegen, um dann in der Spitze auf gut 70 USD zu steigen. Dagegen seien nach "Katrina" die Preise für Ölprodukte explodiert, insbesondere Benzin: An der Börse sei der Gasoline-Frontkontrakt um 28% nach oben gesprungen. Auch die Preise in Europa seien gefolgt.
Nach der Freigabe der strategischen Reserven in Amerika und Europa habe sich der US-Rohölpreis wieder bis auf rund 63 USD beruhigt. Die europäische Energieagentur IEA habe nach "Katrina" insgesamt 60 Millionen Barrel Rohöl sowie Ölprodukte versprochen, die gleichmäßig über einen Zeitraum von 30 Tagen verteilt würden. Anfang Oktober solle die Lage im Hinblick auf weitere Freigaben geprüft werden. Von den freigegebenen 30 Millionen Barrel aus der Strategischen Petroleum-Reserve der USA seien letztlich nur 11 Millionen versteigert worden.
Nachfolgerin "Rita" habe dann den Ölpreis an der Nymex um 4 USD hochschnellen gelassen - der stärkste Terminpreisausschlag an einem Tag. Heute liege der WTI-Frontkontrakt (November) bei rund 68 USD pro Barrel. "Rita", die jetzt mit fünf die höchste Hurrikan-Stärke erreicht habe, treffe voraussichtlich am Samstag auf Texas. Hier sei rund ein Viertel der gesamten Raffinerieproduktion der USA konzentriert. 18 der 26 texanischen Raffinerien würden am Golf von Mexiko liegen. In Louisiana und Mississippi seien noch vier Raffinerien (5% der Kapazitäten) geschlossen, die erst in drei Monaten alle wieder voll funktionieren dürften.
Der schwere Vorgänger-Hurrikan "Katrina" habe zumindest beim Rohöl nicht zu extremen Preisspitzen geführt. Die angekündigte besonders turbulente Hurrikan-Saison sei schon weitgehend eingepreist gewesen. Schon in den Wochen vor dem Hurrikan habe der Frontkontrakt für WTI um 65 USD pro Barrel gelegen, um dann in der Spitze auf gut 70 USD zu steigen. Dagegen seien nach "Katrina" die Preise für Ölprodukte explodiert, insbesondere Benzin: An der Börse sei der Gasoline-Frontkontrakt um 28% nach oben gesprungen. Auch die Preise in Europa seien gefolgt.
Nach der Freigabe der strategischen Reserven in Amerika und Europa habe sich der US-Rohölpreis wieder bis auf rund 63 USD beruhigt. Die europäische Energieagentur IEA habe nach "Katrina" insgesamt 60 Millionen Barrel Rohöl sowie Ölprodukte versprochen, die gleichmäßig über einen Zeitraum von 30 Tagen verteilt würden. Anfang Oktober solle die Lage im Hinblick auf weitere Freigaben geprüft werden. Von den freigegebenen 30 Millionen Barrel aus der Strategischen Petroleum-Reserve der USA seien letztlich nur 11 Millionen versteigert worden.
Nachfolgerin "Rita" habe dann den Ölpreis an der Nymex um 4 USD hochschnellen gelassen - der stärkste Terminpreisausschlag an einem Tag. Heute liege der WTI-Frontkontrakt (November) bei rund 68 USD pro Barrel. "Rita", die jetzt mit fünf die höchste Hurrikan-Stärke erreicht habe, treffe voraussichtlich am Samstag auf Texas. Hier sei rund ein Viertel der gesamten Raffinerieproduktion der USA konzentriert. 18 der 26 texanischen Raffinerien würden am Golf von Mexiko liegen. In Louisiana und Mississippi seien noch vier Raffinerien (5% der Kapazitäten) geschlossen, die erst in drei Monaten alle wieder voll funktionieren dürften.
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