Rentenkurse weiter unverändert?
11.04.03 16:40
Frankfurter Sparkasse
Die US-Truppen haben die Kontrolle über Bagdad erlangt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Der Widerstand, den sie hätten überwinden müssen, sei überraschend gering gewesen. Die Bevölkerung scheine den Invasoren gegenüber mehrheitlich wohlgesonnen zu sein. Wenn die Amerikaner schnell die Ordnung in Bagdad herstellen würden, insbesondere Aktionen von Saddam-treue Freischärlern und Plünderungen unterbinden sowie die medizinische Versorgung sicherstellen könnten, dürfte der anschließende Friedensprozess im Irak erfolgreich verlaufen. Nach den Erfahrungen in Afghanistan würden Stabilisierungsmaßnahmen sicherlich eine hohe Priorität haben.
Der Krieg sei zwar noch nicht zu Ende, aber der Fokus orientiere sich mehr und mehr vom Irak weg hin zur allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Diese habe im Vorfeld der militärischen Aktionen wegen Verunsicherungen bei Konsumenten, aber auch Unternehmensführungen gelitten. Ob der schnelle Erfolg der US-Truppen zu einer Belebung der Konjunktur in den USA und von dort aus auch in Europa führe, bleibe noch abzuwarten, zumal die Frage, ob es nun vermehrt zu terroristischen Aktionen komme, noch im Raum schwebe.
Für Deutschland stelle sich die Situation nach Veröffentlichung der Auftragseingänge etwas weniger pessimistisch dar. Deren Rückgang um 0,6 Prozent gegenüber dem Januar sei geringer ausgefallen als erwartet. Insbesondere habe die Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem Inland erfreut (+4,4 Prozent), deute sie doch eine nachlassende Investitionszurückhaltung an. Für das deutsche BIP werde nun allgemein nicht mehr mit einer Schrumpfung im ersten Quartal gerechnet.
Alles in allem sei die Situation immer noch von Unsicherheit geprägt. Ob der Erfolg der US-Truppen schon endgültig sei, bleibe noch abzuwarten. Dementsprechend dürfte die Haltung der Marktteilnehmer sein. Mithin sollten die Rentenkurse kurzfristig in der Nähe ihrer derzeitigen Niveaus bleiben.
Der Widerstand, den sie hätten überwinden müssen, sei überraschend gering gewesen. Die Bevölkerung scheine den Invasoren gegenüber mehrheitlich wohlgesonnen zu sein. Wenn die Amerikaner schnell die Ordnung in Bagdad herstellen würden, insbesondere Aktionen von Saddam-treue Freischärlern und Plünderungen unterbinden sowie die medizinische Versorgung sicherstellen könnten, dürfte der anschließende Friedensprozess im Irak erfolgreich verlaufen. Nach den Erfahrungen in Afghanistan würden Stabilisierungsmaßnahmen sicherlich eine hohe Priorität haben.
Für Deutschland stelle sich die Situation nach Veröffentlichung der Auftragseingänge etwas weniger pessimistisch dar. Deren Rückgang um 0,6 Prozent gegenüber dem Januar sei geringer ausgefallen als erwartet. Insbesondere habe die Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem Inland erfreut (+4,4 Prozent), deute sie doch eine nachlassende Investitionszurückhaltung an. Für das deutsche BIP werde nun allgemein nicht mehr mit einer Schrumpfung im ersten Quartal gerechnet.
Alles in allem sei die Situation immer noch von Unsicherheit geprägt. Ob der Erfolg der US-Truppen schon endgültig sei, bleibe noch abzuwarten. Dementsprechend dürfte die Haltung der Marktteilnehmer sein. Mithin sollten die Rentenkurse kurzfristig in der Nähe ihrer derzeitigen Niveaus bleiben.
