Renditen wieder im Seitwärtskanal
25.07.03 17:31
Frankfurter Sparkasse
Die Renditen der 10- und 30jährigen US-Treasuries sind wieder in den Seitwärtskanal zurückgekehrt, dem sie vor dem Beginn der von Greenspan und IWF losgetretenen Deflationsdebatte folgten, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Die Dynamik dieser Konsolidierung habe dazu geführt, dass mittlerweile der obere Rand dieses Kanals tangiert werde. Ob die Aussagen von FED-Gouverneur Ben Bernanke und anderen Zentralbankvertretern, die die grundsätzliche Bereitschaft der FED zu weiteren Zinssenkungen betonen würden, dem Einhalt gebieten könnten, sei nach dem Imageverlust der FED fraglich.
Eher dürfte die wieder einsetzende Abkühlung des Konjunkturoptimismus den Anleihewerten Auftrieb geben. Der US-Frühindikator des Conference Board, der im Juni um 0,1 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen zugelegt habe, habe die Stimmung jedenfalls nicht anfachen können, ebenso wenig die US-Quartalsberichtssaison.
Europäische Anleihen hätten den Kursverlust der US-Renten nicht vollständig mitgemacht, so dass die 10jährigen Bundesanleihen jetzt unterhalb ihrer US-Pendants rentieren würden. Das Wiedererstarken des Euro gegenüber dem US-Dollar deute eine weiterhin vorherrschende Attraktivität europäischer Zinstitel im internationalen Vergleich an. Angesichts der bereits erfolgten Konsolidierung und des abflachenden Konjunkturoptimismus dürften Rententitel vorerst nicht weiter an Wert verlieren. Aus Risiko-/Renditeabwägungen würden Pfandbriefe interessant erscheinen, sie würden im mittel- und langfristigen Bereich 0,14 bis 0,16 Prozentpunkte mehr Rendite als Bundesanleihen bieten.
Die Dynamik dieser Konsolidierung habe dazu geführt, dass mittlerweile der obere Rand dieses Kanals tangiert werde. Ob die Aussagen von FED-Gouverneur Ben Bernanke und anderen Zentralbankvertretern, die die grundsätzliche Bereitschaft der FED zu weiteren Zinssenkungen betonen würden, dem Einhalt gebieten könnten, sei nach dem Imageverlust der FED fraglich.
Eher dürfte die wieder einsetzende Abkühlung des Konjunkturoptimismus den Anleihewerten Auftrieb geben. Der US-Frühindikator des Conference Board, der im Juni um 0,1 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen zugelegt habe, habe die Stimmung jedenfalls nicht anfachen können, ebenso wenig die US-Quartalsberichtssaison.
Europäische Anleihen hätten den Kursverlust der US-Renten nicht vollständig mitgemacht, so dass die 10jährigen Bundesanleihen jetzt unterhalb ihrer US-Pendants rentieren würden. Das Wiedererstarken des Euro gegenüber dem US-Dollar deute eine weiterhin vorherrschende Attraktivität europäischer Zinstitel im internationalen Vergleich an. Angesichts der bereits erfolgten Konsolidierung und des abflachenden Konjunkturoptimismus dürften Rententitel vorerst nicht weiter an Wert verlieren. Aus Risiko-/Renditeabwägungen würden Pfandbriefe interessant erscheinen, sie würden im mittel- und langfristigen Bereich 0,14 bis 0,16 Prozentpunkte mehr Rendite als Bundesanleihen bieten.
