Radware Bodenbildung?
07.02.01 00:00
fnet.de Research
Die Analysten von fnet.de Research erachten die Aktie von Radware (WKN 928179) für den langfristig agierenden Anleger für interessant.
Es seien harte Zeiten für die Freunde von Technologie-Aktien. Eine Gewinnwarnung jage die nächste, die Kurse vieler Papiere hätten sich bis vor Kurzem im freien Fall befunden. Erst seit wenigen Wochen würde sich in dem Sektor eine Stabilisierung abzeichnen. Doch beim Blick in so manches Technologie-Depot könne das allenfalls ein schwacher Trost sein. Bei einigen Papieren würden die Verluste mittlerweile dramatische Ausmaße annehmen. Dennoch gebe es einige High-Tech-Unternehmen, die das Blutbad der vergangenen Monate relativ gut überstanden hätten. Meist handele es sich dabei um Firmen, die nicht nur Gewinne einfahren, sondern die dabei die Erwartungen der Analysten auch noch regelmäßig übertreffen würden.
Immer wieder sei Radware in den vergangenen Monaten für Überraschungen gut gewesen. Im zweiten und dritten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres habe die Firma die Erwartungen der Analysten um 75 bzw. 150 Prozent überflügelt. Auch mit den jüngst veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal habe die Gesellschaft eindrucksvoll belegt, dass man auf dem richtigen Weg sei. Mit dem Rekordergebnis von 0,12 US-Dollar je Anteilschein habe man die Experten erneut überrascht. Analysten hätten mit 0,10 US-Dollar gerechnet. Die Umsätze hätten im Vergleich zur Vorjahresperiode um stolze 145 Prozent auf 12,3 Millionen US-Dollar zugelegt. Im Gesamtjahr habe das Unternehmen seine Umsätze um 171 Prozent auf 38,4 Millionen US-Dollar gesteigert. Mit einem Kurs-Gewinnverhältnis von aktuell 62 sei das Papier freilich kein Schnäppchen. Wie so oft in der Technologie-Branche, seien gute Unternehmen immer auch etwas teurer.
Charttechnisch sei die Lage recht vielversprechend. Seit nunmehr acht Monaten sei der Kurs mit einer ausgeprägten Bodenbildung beschäftigt. Im Moment kämpfe die Notierung mit der 38-Tage-Linie. Der Bereich um die 20 US-Dollar dürfte sich als stabile Bastion erweisen. Ein Stolperstein für Kurssteigerungen könnte jedoch die politische Lage in Israel werden. Anleger sollten bedenken, dass kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palestinensern auch so manches Börsenengagement verhageln könnten. Auch schlechte Geschäftszahlen von Internet-Gigant Cisco Systems, die heute nach Börsenschluss veröffentlicht würden, könnten die Anleger nachhaltig verstimmen.
Angesichts der exzellenten Geschäftszahlen bleibe das Unternehmen für langfristig agierende Investoren jedoch in jedem Fall interessant. Wegen der dünnen Umsätze hierzulande könnte ein Handel der Papiere an der Nasdaq in Erwägung gezogen werden. Den Kapitaleinsatz solle man begrenzen und Aufträge wie immer limitieren, Stopp-Loss bei 18,50 US-Dollar.
Es seien harte Zeiten für die Freunde von Technologie-Aktien. Eine Gewinnwarnung jage die nächste, die Kurse vieler Papiere hätten sich bis vor Kurzem im freien Fall befunden. Erst seit wenigen Wochen würde sich in dem Sektor eine Stabilisierung abzeichnen. Doch beim Blick in so manches Technologie-Depot könne das allenfalls ein schwacher Trost sein. Bei einigen Papieren würden die Verluste mittlerweile dramatische Ausmaße annehmen. Dennoch gebe es einige High-Tech-Unternehmen, die das Blutbad der vergangenen Monate relativ gut überstanden hätten. Meist handele es sich dabei um Firmen, die nicht nur Gewinne einfahren, sondern die dabei die Erwartungen der Analysten auch noch regelmäßig übertreffen würden.
Charttechnisch sei die Lage recht vielversprechend. Seit nunmehr acht Monaten sei der Kurs mit einer ausgeprägten Bodenbildung beschäftigt. Im Moment kämpfe die Notierung mit der 38-Tage-Linie. Der Bereich um die 20 US-Dollar dürfte sich als stabile Bastion erweisen. Ein Stolperstein für Kurssteigerungen könnte jedoch die politische Lage in Israel werden. Anleger sollten bedenken, dass kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palestinensern auch so manches Börsenengagement verhageln könnten. Auch schlechte Geschäftszahlen von Internet-Gigant Cisco Systems, die heute nach Börsenschluss veröffentlicht würden, könnten die Anleger nachhaltig verstimmen.
Angesichts der exzellenten Geschäftszahlen bleibe das Unternehmen für langfristig agierende Investoren jedoch in jedem Fall interessant. Wegen der dünnen Umsätze hierzulande könnte ein Handel der Papiere an der Nasdaq in Erwägung gezogen werden. Den Kapitaleinsatz solle man begrenzen und Aufträge wie immer limitieren, Stopp-Loss bei 18,50 US-Dollar.
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