RWE marktneutral
25.11.04 13:21
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie von RWE mit "marktneutral" ein.
Der Stromerversorger habe nach neun Monaten einen Umsatzrückgang von 6,2% auf 29,95 Mrd. Euro verbuchen müssen. Dieser gehe auf die Verkäufe von Consol und Heidelberger Druck zurück. Das EBIT habe dagegen um 12,6% auf 4,46 Mrd. Euro zulegen können. Die Zahlen hätten im Rahmen der Konsensschätzungen gelegen. Jedoch habe RWE seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr auf +10% (bisher 10 bis 15%) zurückgenommen.
Vor allem die Bereiche Energie und die Kraftwerksparte RWE Power seien erneut die Wachstumsmotoren gewesen. Dabei habe der Stromversorger von weiter anziehenden Strompreisen und erhöhten Durchleitungsgebühren für Wettbewerber ohne eigenes Stromnetz profitiert. RWE habe nach neun Monaten einen Nettogewinn von 1,61 Mrd. Euro bzw. 2,86 Euro verdient.
Für das nächste Jahr gehe man von Belastungen durch die Umgestaltung des Energiewirtschaftsgesetzes aus, dessen Kernpunkt die Einführung eines staatlichen Regulators zur Folge haben werde. Vor allem das ertragsreiche Netzgeschäft könnte einen Gewinnrückgang von 10% erleiden.
Da kurzfristig noch die negativen Auswirkungen der Portfoliobereinigung überwiegen würden, würden die Analysten ihre EPS-Prognose für 2004 daher auf 3,82 Euro nach zuvor 4,02 Euro zurücknehmen. Für 2005 erwarte man einen Gewinn je Aktie von 4,07 Euro und für 2006 von 4,19 Euro.
Da die Analysten vom Bankhaus Reuschel die RWE-Aktie mit einem KGV 2005e von knapp 10 derzeit als fair bewertet ansehen, bewerten sie den Titel mit "marktneutral".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Stromerversorger habe nach neun Monaten einen Umsatzrückgang von 6,2% auf 29,95 Mrd. Euro verbuchen müssen. Dieser gehe auf die Verkäufe von Consol und Heidelberger Druck zurück. Das EBIT habe dagegen um 12,6% auf 4,46 Mrd. Euro zulegen können. Die Zahlen hätten im Rahmen der Konsensschätzungen gelegen. Jedoch habe RWE seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr auf +10% (bisher 10 bis 15%) zurückgenommen.
Vor allem die Bereiche Energie und die Kraftwerksparte RWE Power seien erneut die Wachstumsmotoren gewesen. Dabei habe der Stromversorger von weiter anziehenden Strompreisen und erhöhten Durchleitungsgebühren für Wettbewerber ohne eigenes Stromnetz profitiert. RWE habe nach neun Monaten einen Nettogewinn von 1,61 Mrd. Euro bzw. 2,86 Euro verdient.
Für das nächste Jahr gehe man von Belastungen durch die Umgestaltung des Energiewirtschaftsgesetzes aus, dessen Kernpunkt die Einführung eines staatlichen Regulators zur Folge haben werde. Vor allem das ertragsreiche Netzgeschäft könnte einen Gewinnrückgang von 10% erleiden.
Da die Analysten vom Bankhaus Reuschel die RWE-Aktie mit einem KGV 2005e von knapp 10 derzeit als fair bewertet ansehen, bewerten sie den Titel mit "marktneutral".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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