RWE Outperformer
02.12.03 16:53
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von RWE von "Marketperformer" auf "Outperformer" hoch.
Das Nettoergebnis für 2003 solle nach Unternehmensangaben entgegen vorheriger Prognosen "nur" 20 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,05 Milliarden Euro liegen, zuvor sei ein Rückgang um 25 bis 30 Prozent prognostiziert worden. Der Geschäftsbericht für das Gesamtjahr 2003 werde aufgrund des Konzernumbaus auf 7 statt bisher 13 Geschäftsbereichen basieren.
Das Nettoergebnis ohne Goodwill-Abschreibungen werde nach Unternehmensangaben bei 1,83 Milliarden Euro und damit auf Vorjahresbasis liegen. Negative Fremdwährungseinflüsse hinsichtlich des Umsatzes würden sowohl aufgrund der akquisitionsbedingten Schulden als auch der Firmenwertabschreibungen in US-Dollar sowie britischem Pfund ungefähr ausgeglichen. Der Erwerb der 20,2 Prozent an der RWE Gas AG solle nach Angaben des Managements die letzte größere Akquisition gewesen sein.
Neben kleineren Zukäufen werde der Fokus auf organischem Wachstum liegen, zudem werde die Portfoliobereinigung im Nicht-Kerngeschäftsbereich (Consol, Tapada, Hochtief sowie Heidelberger Druck) weitergeführt, aufgrund der zur Zeit am Kapitalmarkt erzielbaren Preise sei hierbei jedoch nicht von schnellen Abschlüssen auszugehen. Zwölf neue Vertriebsgesellschaften würden bis Mitte nächsten Jahres ihre Strategie für organisches Wachstum vorlegen. Für das 4. Quartal seien nach Unternehmensaussage kaum nennenswerte Impulse zu erwarten.
Die gute Lage im Strom- und Gasgeschäft dürfte für 2003 im Kerngeschäft einen leichten Ergebnisanstieg bewirken, zudem würden aufgrund angekündigter Synergieeffekte innerhalb des Konzerns Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro sowie durch die Integration von RWE Gas weitere 21 Millionen Euro erwartet. Man erachte folgende beiden Faktoren als entscheidend für die Verbesserung des Sentiments für die RWE-Aktie: zum einen sollte sich die kürzlich verkündete Umstrukturierung von Heidelberger Druck positiv auswirken und eine evtl. frühere Ausstiegsmöglichkeit für RWE ermöglichen.
Zum anderen könne nach der Einigung mit den Kommunen bezüglich des Erwerbs der RWE Gas, wenngleich auch zu einem hohen Preis, der geplante Konzernumbau abgeschlossen werden. Damit dürfte auch wieder das Vertrauen in Vorstand und Strategie zurückkehren und der Fokus sich auf die Fundamentaldaten richten, die nach Erachten der Analysten positiv aussehen würden. Insgesamt sei RWE als Versorger aufgrund des geringen Anteils (außer Heidelberger Druck) an konjunkturempfindlichen Produkten weitaus geringer wirtschaftlichen Schwankungen ausgesetzt.
Wegen der positiven Aussichten im Kerngeschäft, die unter anderem durch steigende Strompreise untermauert werden, sowie der Umstrukturierung, einhergehend mit der Desinvestitionsstrategie, stufen die Analysten der Frankfurter Sparkasse die RWE-Aktie von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf. Das Stop-Loss setze man bei 22,00 Euro.
Das Nettoergebnis für 2003 solle nach Unternehmensangaben entgegen vorheriger Prognosen "nur" 20 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,05 Milliarden Euro liegen, zuvor sei ein Rückgang um 25 bis 30 Prozent prognostiziert worden. Der Geschäftsbericht für das Gesamtjahr 2003 werde aufgrund des Konzernumbaus auf 7 statt bisher 13 Geschäftsbereichen basieren.
Das Nettoergebnis ohne Goodwill-Abschreibungen werde nach Unternehmensangaben bei 1,83 Milliarden Euro und damit auf Vorjahresbasis liegen. Negative Fremdwährungseinflüsse hinsichtlich des Umsatzes würden sowohl aufgrund der akquisitionsbedingten Schulden als auch der Firmenwertabschreibungen in US-Dollar sowie britischem Pfund ungefähr ausgeglichen. Der Erwerb der 20,2 Prozent an der RWE Gas AG solle nach Angaben des Managements die letzte größere Akquisition gewesen sein.
Die gute Lage im Strom- und Gasgeschäft dürfte für 2003 im Kerngeschäft einen leichten Ergebnisanstieg bewirken, zudem würden aufgrund angekündigter Synergieeffekte innerhalb des Konzerns Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro sowie durch die Integration von RWE Gas weitere 21 Millionen Euro erwartet. Man erachte folgende beiden Faktoren als entscheidend für die Verbesserung des Sentiments für die RWE-Aktie: zum einen sollte sich die kürzlich verkündete Umstrukturierung von Heidelberger Druck positiv auswirken und eine evtl. frühere Ausstiegsmöglichkeit für RWE ermöglichen.
Zum anderen könne nach der Einigung mit den Kommunen bezüglich des Erwerbs der RWE Gas, wenngleich auch zu einem hohen Preis, der geplante Konzernumbau abgeschlossen werden. Damit dürfte auch wieder das Vertrauen in Vorstand und Strategie zurückkehren und der Fokus sich auf die Fundamentaldaten richten, die nach Erachten der Analysten positiv aussehen würden. Insgesamt sei RWE als Versorger aufgrund des geringen Anteils (außer Heidelberger Druck) an konjunkturempfindlichen Produkten weitaus geringer wirtschaftlichen Schwankungen ausgesetzt.
Wegen der positiven Aussichten im Kerngeschäft, die unter anderem durch steigende Strompreise untermauert werden, sowie der Umstrukturierung, einhergehend mit der Desinvestitionsstrategie, stufen die Analysten der Frankfurter Sparkasse die RWE-Aktie von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf. Das Stop-Loss setze man bei 22,00 Euro.
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