RWE Marketperformer
28.03.03 13:43
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von RWE auf "Marketperformer" hoch.
Der RWE-Konzern habe im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz in Höhe von 46,6 Milliarden Euro erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich auf 7,24 Milliarden Euro belaufen. Wegen hoher Goodwill-Abschreibungen und gestiegener Finanzierungskosten aufgrund getätigter Großakquisitionen sei ein Nettoergebnis von 1,05 Milliarden Euro erzielt worden. Die Zahlen hätten damit weitgehend den Erwartungen entsprochen. Die zweigeteilte Entwicklung der Kernbereiche einerseits sowie der Randaktivitäten andererseits halte weiterhin an. So habe das betriebliche Ergebnis im Kerngeschäft um 34 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro gesteigert werden können.
Die Stromsparte habe dabei mit einem Anstieg um 53 Prozent auf 2,8 Milliarden rund 61 Prozent des Konzernergebnisses erwirtschaften können. Gas habe sich um 27 Prozent auf 900 Millionen Euro, Wasser um 11 Prozent auf 963 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis der Umweltdienstleistungen sei um 33 Prozent auf 98 Millionen Euro rückläufig gewesen, ebenso die Aktivitäten im Nicht-Kerngeschäft, das Ergebnis habe dabei um 76,4 Prozent auf 180 Millionen Euro nach gegeben. Das Programm zur Kostensenkung über 2,6 Milliarden Euro, das bis Ende 2004 angelegt sei, sei mit Ablauf des vergangenen Geschäftsjahres zu 77 Prozent erreicht worden. Nach umfangreichen Zukäufen in der Vergangenheit seien zunächst keine weiteren Großakquisitionen geplant.
Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Roels würden schwerpunktmäßig organisches Wachstum sowie Integration im Vordergrund stehen. Beim betrieblichen Ergebnis werde ein Zuwachs im zweistelligen Bereich erwartet, der fast ausschließlich vom Kerngeschäft getragen werden solle. Das Nettoergebnis werde jedoch wegen erhöhter Goodwill-Abschreibungen auf American Water Works sowie Innogy um 25 bis 30 Prozent unter dem Wert von 2002 liegen. Mit weitergehenden Wertberichtigungen werde im Rahmen eines neuen Konzepts zur Optimierung der Konzernstruktur jedoch nicht gerechnet. Im Fokus dieser Restrukturierung stünden ertragsschwache Bereiche wie Consol, Umweltdienstleistungen sowie Heidelberger Druck. Ein Verkauf der Beteiligungen dürfte allerdings nicht auf dem derzeit niedrigen Niveau erfolgen. RWE sei in der jüngsten Vergangenheit über den Aktienkurs hart für die hohe Verschuldung abgestraft worden.
Dem stünden der stabile Charakter des Kerngeschäftes sowie ein starker operativer Cash-flow gegenüber. Zudem dürfte sich die Nettoverschuldung in Höhe von 25 Milliarden Euro als voraussichtlicher Höhepunkt darstellen, bis Ende 2005 sei eine Reduzierung um drei Milliarden Euro in Aussicht gestellt, wobei bis Ende des laufenden Jahres die Marke unter 24 Milliarden Euro liegen solle. Der Abbau solle im Wesentlichen über verringerte Investitionen sowie Desinvestitionen im Kerngeschäft erfolgen. Zur Reorganisation der Unternehmensstruktur bestehe nach Aussagen des Managements Raum zur Verbesserung der Organisationsstruktur, Kostenreduktion sowie Effizienzoptimierung. Eine Konkretisierung sollte sich in den kommenden Monaten herauskristallisieren. Man gehe davon aus, dass die negativen Faktoren mittlerweile im Kurs eskomptiert sein dürften.
Die Aktie konnte zuletzt wieder an relativer Stärke gewinnen, die Analysten der Frankfurter Sparkasse gehen daher von einer in etwa marktkonformen Kursentwicklung aus und stufen RWE von "Underperformer" auf "Marketperformer" herauf. Ein Stop-Loss könne bei 17,50 Euro gesetzt werden.
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Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Roels würden schwerpunktmäßig organisches Wachstum sowie Integration im Vordergrund stehen. Beim betrieblichen Ergebnis werde ein Zuwachs im zweistelligen Bereich erwartet, der fast ausschließlich vom Kerngeschäft getragen werden solle. Das Nettoergebnis werde jedoch wegen erhöhter Goodwill-Abschreibungen auf American Water Works sowie Innogy um 25 bis 30 Prozent unter dem Wert von 2002 liegen. Mit weitergehenden Wertberichtigungen werde im Rahmen eines neuen Konzepts zur Optimierung der Konzernstruktur jedoch nicht gerechnet. Im Fokus dieser Restrukturierung stünden ertragsschwache Bereiche wie Consol, Umweltdienstleistungen sowie Heidelberger Druck. Ein Verkauf der Beteiligungen dürfte allerdings nicht auf dem derzeit niedrigen Niveau erfolgen. RWE sei in der jüngsten Vergangenheit über den Aktienkurs hart für die hohe Verschuldung abgestraft worden.
Dem stünden der stabile Charakter des Kerngeschäftes sowie ein starker operativer Cash-flow gegenüber. Zudem dürfte sich die Nettoverschuldung in Höhe von 25 Milliarden Euro als voraussichtlicher Höhepunkt darstellen, bis Ende 2005 sei eine Reduzierung um drei Milliarden Euro in Aussicht gestellt, wobei bis Ende des laufenden Jahres die Marke unter 24 Milliarden Euro liegen solle. Der Abbau solle im Wesentlichen über verringerte Investitionen sowie Desinvestitionen im Kerngeschäft erfolgen. Zur Reorganisation der Unternehmensstruktur bestehe nach Aussagen des Managements Raum zur Verbesserung der Organisationsstruktur, Kostenreduktion sowie Effizienzoptimierung. Eine Konkretisierung sollte sich in den kommenden Monaten herauskristallisieren. Man gehe davon aus, dass die negativen Faktoren mittlerweile im Kurs eskomptiert sein dürften.
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