Quartalsberichte mit Enttäuschungen
06.02.04 11:54
Frankfurter Sparkasse
Die Quartalsberichtserstattung dies- und jenseits des Atlantik nähert sich allmählich ihrem Höhepunkt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Während in den letzten Wochen noch die positiven Überraschungen überwogen hätten, würden sich nun größere Enttäuschungen zeigen. Insbesondere Automobilaktien, die von VW-Herabstufungen und dem DaimlerChrysler-Bericht belastet worden seien, wie auch der Technologiebereich, der unter dem zurückhaltenden Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco gelitten habe, seien entsprechend unter den größten Verlierern gewesen.
Selbst besser als erwartet ausgefallene Konjunkturzahlen aus den USA, wie die Auftragseingänge in der US-Industrie und der Einkaufsmanagerindex für das Nichtverarbeitende Gewerbe, hätten die Stimmung der Investoren nicht heben können. Statt dessen würden Gewinnmitnahmen dominieren, vor allem bei zyklischen Titeln, sowie Umschichtungen in defensive Papiere. Von einem Anhalten der Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt sei nach Erachten der Analysten derzeit auszugehen. Ob sich daraus eine größere Korrektur entwickle, bleibe abzuwarten.
Sollte die wichtige charttechnische Unterstützungszone um 4.000 Punkten im DAX nachhaltig unterschritten werden, drohe weiteres Rückschlagspotenzial. Zusätzliche Risikofaktoren würden die wieder zunehmende Terrorismusgefahr, die Furcht vor einem deutlichen Ausweiten der Vogelgrippe, wie auch mögliche Währungsturbulenzen bieten. Dem Anleger empfehle sich bestehende Engagements mit Stop-Loss-Limits abzusichern, und für Neuinvestitionen ein tieferes Kursniveau abzuwarten.
Während in den letzten Wochen noch die positiven Überraschungen überwogen hätten, würden sich nun größere Enttäuschungen zeigen. Insbesondere Automobilaktien, die von VW-Herabstufungen und dem DaimlerChrysler-Bericht belastet worden seien, wie auch der Technologiebereich, der unter dem zurückhaltenden Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco gelitten habe, seien entsprechend unter den größten Verlierern gewesen.
Selbst besser als erwartet ausgefallene Konjunkturzahlen aus den USA, wie die Auftragseingänge in der US-Industrie und der Einkaufsmanagerindex für das Nichtverarbeitende Gewerbe, hätten die Stimmung der Investoren nicht heben können. Statt dessen würden Gewinnmitnahmen dominieren, vor allem bei zyklischen Titeln, sowie Umschichtungen in defensive Papiere. Von einem Anhalten der Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt sei nach Erachten der Analysten derzeit auszugehen. Ob sich daraus eine größere Korrektur entwickle, bleibe abzuwarten.
Sollte die wichtige charttechnische Unterstützungszone um 4.000 Punkten im DAX nachhaltig unterschritten werden, drohe weiteres Rückschlagspotenzial. Zusätzliche Risikofaktoren würden die wieder zunehmende Terrorismusgefahr, die Furcht vor einem deutlichen Ausweiten der Vogelgrippe, wie auch mögliche Währungsturbulenzen bieten. Dem Anleger empfehle sich bestehende Engagements mit Stop-Loss-Limits abzusichern, und für Neuinvestitionen ein tieferes Kursniveau abzuwarten.
