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Sa, 18. April 2026, 7:24 Uhr

Porsche Vz (alt)

WKN: 693773 / ISIN: DE0006937733

Porsche Kaufempfehlung


01.03.00 00:00
Berliner Volksbank

Die Analysten von der Berliner Volksbank stufen die Aktie der Porsche AG Vz. (WKN 693773) auf Kaufen

Während andere Automobilkonzerne im Rahmen der Globalisierung immer neue Fusionen und Übernahmen bekannt gäben, verfolge Porsche eine ausgeprägte Nischenstrategie im Sportwagensegment. Anfang der neunziger Jahre hätte der Konzern noch Verluste ausgewiesen, konnte aber durch erhebliche Restrukturierungen den Turn-around schaffen. Während das Ergebnis des Konzerns in der Vergangenheit nur von verschiedenen Ausführungen eines einzelnen Modells abhinge, verteile sich die Umsatzentwicklung nun auf 3 Modelle. Neben dem herkömmlichen Porsche 911 hätte das Unternehmen mit dem Ende 1996 vorgestellten Boxster (erste Neuentwicklung seit 18 Jahren) und dem Ende 1997 eingeführten luftgekühlten 911 zwei vollständig neue Modelle.

Den Erfolg dieser Restrukturierungen unterstreiche das Ergebnis des Geschäftjahres 1998/99 per 31.07.1999. Mit einer Steigerung von 25,5% auf 6,2 Mrd. DM habe der Umsatz noch stärker zugenommen als im Vorjahr (+20%). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei mit 698 Mio. DM mehr als verdoppelt worden. Durch höhere Steuerzahlungen (1999: 324,9 Mio. DM ggü. 47,5 Mio. DM 1998) sei der Jahresüberschuß jedoch nur um 34,8% gesteigert worden.

Für die ersten 6 Monate des Geschäftsjahres 1999/00 erwarte Porsche ein Konzerngewinn vor Steuern von 228,9 Mio. DM (i.V. 198,8 Mio. DM) sowie einen Nach-Steuern-Gewinn von 120,1 Mio. DM (i.V. 117,4 Mio. DM). Der Konzernumsatz solle gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14% auf rund 2,91 Mrd. DM zunehmen.

Der Analyst Martin Rottmann bekräftigt seine Analyse mit folgenden Argumenten:

Positiv:
- Erhöhung des Umsatzes ab 2002 um 30% durch das mit Investitionen von 1
Mrd.DM verbundene Geländefahrzeug-Projekt mit VW
- Im laufenden Geschäftsjahr würden zwei Sondermodelle produziert (911
Millenium, 911 GT3), die bereits vollständig verkauft seien
- Weitere Zuwächse beim Umsatz mit dem teuren Cabriolet und dem
höherpreisigen Allrad-Fahrzeug
- Der neue, ab Mai 2000 erhältliche, 911 Turbo sei für die nächsten zwei Jahre
ausverkauft. Mit einem Preis von 235.000 DM liege die Marge deutlich über der
eines Boxsters.
- Die Bestellungen des Boxsters S überstiegen die Erwartungen deutlich
- Weiterer Aufbau des Händlernetzes im Nahen Osten und Japan
- Resistent gegenüber Konjunkturschwankungen durch Fokussierung auf
Luxusautos
- Porsche besitze nach einer Umfrage des Manager-Magazin unter 2500
Führungskräften das beste Image aller Unternehmen in Deutschland
- Von der Abkühlung der Automobilkonjunktur dürfe Porsche sich absetzen
können

Negativ
- Hohe Investitionskosten für das neue geländegängige Mehrzweckfahrzeug und
die Produktionsstrecke in Leipzig würden das Ergebnis im Jahr 2000/01
belasten. Die Entwicklungskosten seien allerdings durch die Zusammenarbeit
mit VW begrenzt.
- Hohe Bewertung im Verhältnis zu Konkurrenzunternehmen

Fazit: Die neuen Modelle würden für steigende Gewinne sorgen, auch wenn sich die Entwicklungsaufwendungen erhöhen würden. Durch das neue Geländefahrzeug sollten die Erträge erheblich gestärkt werden. Daher empfiehlt die Berliner Volksbank die Vorzugsaktie von Porsche zum Kauf.





 
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