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Sa, 25. April 2026, 21:08 Uhr

Koninklijke Philips NV

WKN: 940602 / ISIN: NL0000009538

Philips kaufen


31.10.02 16:08
BHF-BANK

Die Analysten der BHF-Bank stufen die Aktie von Philips mit "outperform" ein.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals von Philips hätten in etwa im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der Trend operativer Verbesserungen habe angehalten und auch für die zweite Jahreshälfte werde mit weiteren Ergebnisverbesserungen gerechnet. Der Umsatz des zweiten Quartals habe 7,99 Mrd. EUR (+4% gegenüber Vorjahr) betragen und sei damit erstmals wieder seit dem vierten Quartal 2000 gewachsen.

Das bereinigte, operative Ergebnis habe bei +65 Mio. EUR gelegen und sei damit von +15 Mio. EUR im ersten Quartal 2002 angestiegen. Die stärksten Ergebnisverbesserungen hätten sich bei Halbleitern (Verlustreduzierung von 103 Mio. im 1. Q. auf 71 Mio. EUR, Kapazitätsauslastung auf 60% erhöht), Medizintechnik (Ergebnisanstieg von 49 Mio. EUR auf 88 Mio. EUR) und im Bereich DAP (Rasierer, etc.) von 67 Mio. EUR auf 81 Mio. EUR ergeben.

Wie die Halbleitersparte habe auch die Sparte der elektronischen Komponenten in der Verlustzone gelegen. Die Konsumelektronik-Sparte lege erneut ein positives Ergebnis vor (30 Mio. EUR nach 52 Mio. EUR). Die Erwartungen hätten hier zwar auch etwas höher gelegen, doch sei Philips zuversichtlicher als bisher, vor allem beim Ergebnis in den USA den Turnaround zu schaffen.

Stabil habe sich erneut die Beleuchtungs-Sparte mit einem operativen Ergebnis von 140 Mio. EUR gezeigt. Einen deutlich verbesserten Ergebnisbeitrag hätten die nichtkonsolidierten Unternehmenseinheiten geliefert.

Als Negativposten habe Philips auf die Beteiligungen u.a. an Vivendi und Great Nordic hohe Abschreibungen vornehmen müssen. Diese hätten sich insgesamt auf gut 1,6 Mrd. EUR (davon über 1,5 Mrd. EUR auf Vivendi) belaufen und hätten somit das Nettoergebnis in die Verlustzone (-1,36 Mrd. EUR) gezogen.

Im Konzern Cashflow zeige sich dagegen wieder die operative Verbesserung und so habe dieser bei +496 Mio. EUR gelegen. Die Nettoverschuldung habe auf 7,1 Mrd. EUR reduziert werden (stabile Finanzposition) können. Im Verlauf des dritten Quartals habe Philips, wie eine Reihe anderer Halbleiterhersteller, über einen schwachen Verlauf des Chipgeschäfts berichten müssen. Mangelnde Endnachfrage nach Elektronik, eine wieder fallende Auslastung und ein schwacher USD würden den Umsatz im dritten Quartal niedriger als erwartet ausfallen lassen, das Erreichen eines ausgeglichenen Sparten-Ergebnisses dürfte sich somit verzögern.

Auch die Erwartungen für das vierte Quartal seien leicht reduziert worden. Diese Nachrichten in Verbindung mit schwachen Konjunkturaussichten hätten den Philips-Aktienkurs erheblich einbrechen lassen. Man sehe in dem Kurseinbruch aber eine massive Übertreibung, da Philips über ein breites Portfolio verschiedener Aktivitäten mit oft stabilen Cashflows verfüge.

Daher belassen die Analysten der BHF-Bank das Rating der Philips-Aktie bei "Outperformer" und empfehlen, die Aktie zu kaufen.





 
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