Philips kaufen
17.09.02 13:49
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg empfehlen die Aktie von Philips (WKN 940602) zu kaufen.
Der "verhaltener Optimismus" der Analysten des letzten Updates (14.06.) werde auf den ersten Blick durch die Zahlen für das zweite Quartal auf eine harte Probe gestellt. Philips habe hier einen Nettoverlust von über 1,3 Mrd. Euro vermelden müssen. Allerdings sei hierfür eine Abschreibung auf den Vivendi Universal Anteil verantwortlich. Das Nettoergebnis ohne Sondereffekte liege bei 171 Mio. Euro und damit deutlich sowohl über dem 1. Quartal, als auch über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Akquisitionsbedingt hätten die Umsätze um 4% auf knapp 8,0 Mrd. Euro zulegen können.
Operativ sei der Konzern damit voll auf der von den Analysten gesehenen Linie und sicher noch für einige Überraschungen gut. Der Cash Flow bleibe weiter erfreulich stark, die Margen hätten gesteigert werden können und die Umsätze (auf vergleichbarer Basis) hätten das erste Mal seit 2000 wieder leicht angezogen. Zudem sei die Auslastung der Halbleiterwerke auf nun 60% gestiegen. Nach einer leichten saisonbedingten Schwäche im 3. Quartal könnte dieses Sorgenkind im 4. Quartal wieder in die Profitabilität zurückkehren.
Die Sonderabschreibung auf Vivendi sorge für einen Negativeffekt von über einem Euro pro Aktie, so dass auf Nettobasis die bisherige Ergebnisschätzung nicht erreicht werden könne. Ohne diesen Effekte allerdings scheine die Prognose dieses Sommers durchaus erreichbar. Gleiches gelte für 2003, wo das KGV aufgrund der Schätzung der Analysten nun auf unter 10 gesunken sei. Angesichts der Gewinndynamik und der bereits erfolgreichen Umstrukturierung des Konzerns sei das nur mit dem zu erwartenden schwächeren 3. Quartal zu erklären und mit der Angst vor weiteren Sonderbelastungen.
Mit einem nur zögerlichen Aufschwung sollte Philips hingegen vergleichsweise gut zurecht kommen. Zum einen sei die Restrukturierung bereits weit fortgeschritten und der Konzern weitaus flexibler aufgestellt als noch im vorigen Jahr, zum anderen würden sich die Lagerbestände auf einem historisch niedrigem Level befinden. Dennoch offenbare das hohe Beta von 1,4 das Risiko eines Investments. Tendenziell dürften die meisten Segmente weiter von einem eher schlechten Nachrichtenfluss beeinflusst sein; der Preis für die Umstrukturierung zum High-Tech Konzern.
Da die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg die Aktie von Philips aber für eines der besten Investments in diesem Sektor halten und in einen normalen Szenario das KGV bei unter 10 liegt, ist ihrem Fazit des vorangegangenen Updates "sobald die Aktie in dem derzeitigen Umfeld einen Boden gefunden hat sollten sich erste Käufe lohnen" wenig hinzuzufügen.
Der "verhaltener Optimismus" der Analysten des letzten Updates (14.06.) werde auf den ersten Blick durch die Zahlen für das zweite Quartal auf eine harte Probe gestellt. Philips habe hier einen Nettoverlust von über 1,3 Mrd. Euro vermelden müssen. Allerdings sei hierfür eine Abschreibung auf den Vivendi Universal Anteil verantwortlich. Das Nettoergebnis ohne Sondereffekte liege bei 171 Mio. Euro und damit deutlich sowohl über dem 1. Quartal, als auch über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Akquisitionsbedingt hätten die Umsätze um 4% auf knapp 8,0 Mrd. Euro zulegen können.
Die Sonderabschreibung auf Vivendi sorge für einen Negativeffekt von über einem Euro pro Aktie, so dass auf Nettobasis die bisherige Ergebnisschätzung nicht erreicht werden könne. Ohne diesen Effekte allerdings scheine die Prognose dieses Sommers durchaus erreichbar. Gleiches gelte für 2003, wo das KGV aufgrund der Schätzung der Analysten nun auf unter 10 gesunken sei. Angesichts der Gewinndynamik und der bereits erfolgreichen Umstrukturierung des Konzerns sei das nur mit dem zu erwartenden schwächeren 3. Quartal zu erklären und mit der Angst vor weiteren Sonderbelastungen.
Mit einem nur zögerlichen Aufschwung sollte Philips hingegen vergleichsweise gut zurecht kommen. Zum einen sei die Restrukturierung bereits weit fortgeschritten und der Konzern weitaus flexibler aufgestellt als noch im vorigen Jahr, zum anderen würden sich die Lagerbestände auf einem historisch niedrigem Level befinden. Dennoch offenbare das hohe Beta von 1,4 das Risiko eines Investments. Tendenziell dürften die meisten Segmente weiter von einem eher schlechten Nachrichtenfluss beeinflusst sein; der Preis für die Umstrukturierung zum High-Tech Konzern.
Da die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg die Aktie von Philips aber für eines der besten Investments in diesem Sektor halten und in einen normalen Szenario das KGV bei unter 10 liegt, ist ihrem Fazit des vorangegangenen Updates "sobald die Aktie in dem derzeitigen Umfeld einen Boden gefunden hat sollten sich erste Käufe lohnen" wenig hinzuzufügen.
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