Philip Morris International Inc
WKN: A0NDBJ / ISIN: US7181721090Philip Morris untergewichten
11.10.02 15:56
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen die Aktien von Philip Morris (WKN 851777) unterzugewichten.
Eine Gerichtsjury in Los Angeles habe einer Einzelklägerin gegen Philip Morris die absurde Summe von 28 Mrd. USD zugesprochen. Der an Lungenkrebs erkrankten Klägerin sei bereits ein Schadensersatz von 850.000 USD zugebilligt worden. Das 33.000-fache der zuerkannten Schadenssumme sprenge jedoch jegliche Vorstellungskraft und es werde damit gerechnet, dass der zuständige Richter diese Summe deutlich reduzieren werde. Damit erfahre Philip Morris die vierte Niederlage in Folge vor einem US-amerikanischen Gericht. Es sei zu erwarten, dass der Aktienkurs in den nächsten Monaten ein Spielball der Tabakklagen sein werde.
Die fundamentale Unterbewertung der Aktie bleibe trotz der kürzlich veröffentlichten Gewinnwarnung des Unternehmens bestehen. Das Unternehmen verfüge über eine hohe geografische Diversifizierung seiner Tabakaktivitäten und sei über die Tochter Kraft Foods und die Finanzbeteiligung an SAB Miller auch in anderen Produktlinien tätig. Der Kapitalmarkt werde nach Auffassung der Berliner Volksbank jedoch zunächst einmal mögliche weitere Schadensersatzklagen einpreisen.
Die Einschätzung der Analysten, die von einem kalifornischen Bundesgericht zugesprochene begrenzte Immunität der Tabakindustrie sollte zu einer Beruhigung an der Klagefront führen, habe sich als Trugschluss erwiesen. Man befürchte bei der Berliner Volksbank nun, dass in den nächsten Monaten die fundamentalen Faktoren der Aktie gegenüber der Berichterstattung über die unterschiedlichen Tabakklagen in den Hintergrund treten.
Deshalb senken die Analysten der Berliner Volksbank ihr Anlageurteil für Philip Morris auf „untergewichten".
Eine Gerichtsjury in Los Angeles habe einer Einzelklägerin gegen Philip Morris die absurde Summe von 28 Mrd. USD zugesprochen. Der an Lungenkrebs erkrankten Klägerin sei bereits ein Schadensersatz von 850.000 USD zugebilligt worden. Das 33.000-fache der zuerkannten Schadenssumme sprenge jedoch jegliche Vorstellungskraft und es werde damit gerechnet, dass der zuständige Richter diese Summe deutlich reduzieren werde. Damit erfahre Philip Morris die vierte Niederlage in Folge vor einem US-amerikanischen Gericht. Es sei zu erwarten, dass der Aktienkurs in den nächsten Monaten ein Spielball der Tabakklagen sein werde.
Die Einschätzung der Analysten, die von einem kalifornischen Bundesgericht zugesprochene begrenzte Immunität der Tabakindustrie sollte zu einer Beruhigung an der Klagefront führen, habe sich als Trugschluss erwiesen. Man befürchte bei der Berliner Volksbank nun, dass in den nächsten Monaten die fundamentalen Faktoren der Aktie gegenüber der Berichterstattung über die unterschiedlichen Tabakklagen in den Hintergrund treten.
Deshalb senken die Analysten der Berliner Volksbank ihr Anlageurteil für Philip Morris auf „untergewichten".
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