Peugeot "outperform"
23.05.02 14:21
Bank Leu
Die Analysten von der Bank Leu stufen die Aktien der Peugeot S.A. (WKN 852363) auf "outperform" ein.
PSA Peugeot Citroën sei ein hervorragendes Beispiel eines gelungenen Turnarounds. Seien 1998 noch Verluste zu verzeichnen gewesen, markiere dieses Jahr auch den Wendepunkt für die Gesellschaft. Seitdem sei es Peugeot mittels innovativer Modelle gelungen, die Ertragslage kontinuierlich zu verbessern. PSA führe die beiden bestens eingeführten Marken Peugeot und Citroën. PSA habe 2001 rund 3,132 Mio. Fahrzeuge produziert. Zusätzlich habe sich PSA (günstig) mit 70% am französischen Autozulieferer Faurecia beteiligen können. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass PSA Faurecia mittelfristig devestieren dürfe, erachten man bei der Bank Leu dieses Standbein als sinnvoll. Als weitere Division betreibe PSA mit Gefco einen in Europa führenden Logistikanbieter (Umsatz 2001: 2,643 Mrd. Euro).
Der Haupterfolg von PSA basiere auf ihrer zielgerichteten, attraktiven und "jungen" Produktpalette. Das gewichtete Durchschnittsalter der Modelle liege seit 2001 unter 3 Jahren und bleibe in Europa der klare Benchmark. Die Modelle Peugeot 206, Citroën Xsara (hier vor allem der Minivan Picasso) und der Peugeot 307 seien sehr erfolgreich positioniert. Der Citroën C3 dürfe an diese Erfolge anknüpfen. PSA wolle sich auf drei Plattformen konzentrieren, welche gruppenweit für alle Modelle Anwendung finden würden. Die bereits sehr hohe Produktionseffizienz werde durch diese Maßnahme weiter erhöht und die Profitabilität werde nochmals steigen. Die Plattformstrategie werde PSA weiter erlauben, kostengünstig Nischenmodelle (Cabrio, SUV o.ä.) zu produzieren. Bis 2004 habe PSA über 25 Neuheiten (Varianten) angekündigt.
PSA habe sich im stark wachsenden Diesel-Markt positioniert. PSA seien "first-mover" in der Produktion von Dieselaggregaten ohne Russausstoß gewesen. Mit Ford werde PSA gemeinsam eine neue Dieselmotoren-Familie entwickeln und produzieren. Ab 2005 werde PSA mit Toyota einen neuen Einsteiger-Kleinwagen produzieren. Die gemeinsame Produktion werde in Tschechien angesiedelt. Das geplante Produktionsvolumen betrage 300.000 Einheiten. Die Produktion in China (Wuhan & Xiang Fan) werde auf die Kleinwagen- und Mittelklassenplattform umgestellt. PSA sei in China gut positioniert, dürfe aber einen Druck auf die Margen verspüren (WTO-Beitritt, Senkung der Importzölle).
Mit der Eröffnung eines neuen Werks in Brasilien werde PSA von der Konjunkturerholung in Lateinamerika profitieren. Der gute Modellmix mit guten Einstiegsmodellen für das Massengeschäft (z.B. Citroën C3) dürfe PSA in diesen Märkten begünstigen. Damit ende die bewusste Fokussierung von PSA auf Europa.
PSA habe im vierten Jahr in Folge die EBIT-Marge bei rund 4,8% halten können. Für 2002 habe PSA eine Zielmarge von 5%, bis 2004 sogar von 6% im Visier. Für 2002 plane die Gesellschaft eine Steigerung der verkauften Einheiten um 4% auf 3,25 Mio. Das Unternehmen sei mit einem Marktanteil von 15,6% Europas zweitgrößter Automobilproduzent. In den folgenden Märkten sei PSA Marktführer: Frankreich (34% Marktanteil im Jahre 2001), Spanien (22,2%) und Belgien/Luxemburg.
Die sehr gute Produktpipeline, ein hervorragender Modellmix, die effiziente und kostensparende Plattformstrategie und eine interessante geografische Diversifikation würden dem Wachstum von PSA einen nachhaltigen Charakter verleihen. PSA werde auch in den kommenden Jahren weiter von der exzellenten Positionierung profitieren dürfen.
Bei der Bank Leu wird der Peugeot-Aktie ein "outperform"-Rating verliehen.
PSA Peugeot Citroën sei ein hervorragendes Beispiel eines gelungenen Turnarounds. Seien 1998 noch Verluste zu verzeichnen gewesen, markiere dieses Jahr auch den Wendepunkt für die Gesellschaft. Seitdem sei es Peugeot mittels innovativer Modelle gelungen, die Ertragslage kontinuierlich zu verbessern. PSA führe die beiden bestens eingeführten Marken Peugeot und Citroën. PSA habe 2001 rund 3,132 Mio. Fahrzeuge produziert. Zusätzlich habe sich PSA (günstig) mit 70% am französischen Autozulieferer Faurecia beteiligen können. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass PSA Faurecia mittelfristig devestieren dürfe, erachten man bei der Bank Leu dieses Standbein als sinnvoll. Als weitere Division betreibe PSA mit Gefco einen in Europa führenden Logistikanbieter (Umsatz 2001: 2,643 Mrd. Euro).
Der Haupterfolg von PSA basiere auf ihrer zielgerichteten, attraktiven und "jungen" Produktpalette. Das gewichtete Durchschnittsalter der Modelle liege seit 2001 unter 3 Jahren und bleibe in Europa der klare Benchmark. Die Modelle Peugeot 206, Citroën Xsara (hier vor allem der Minivan Picasso) und der Peugeot 307 seien sehr erfolgreich positioniert. Der Citroën C3 dürfe an diese Erfolge anknüpfen. PSA wolle sich auf drei Plattformen konzentrieren, welche gruppenweit für alle Modelle Anwendung finden würden. Die bereits sehr hohe Produktionseffizienz werde durch diese Maßnahme weiter erhöht und die Profitabilität werde nochmals steigen. Die Plattformstrategie werde PSA weiter erlauben, kostengünstig Nischenmodelle (Cabrio, SUV o.ä.) zu produzieren. Bis 2004 habe PSA über 25 Neuheiten (Varianten) angekündigt.
Mit der Eröffnung eines neuen Werks in Brasilien werde PSA von der Konjunkturerholung in Lateinamerika profitieren. Der gute Modellmix mit guten Einstiegsmodellen für das Massengeschäft (z.B. Citroën C3) dürfe PSA in diesen Märkten begünstigen. Damit ende die bewusste Fokussierung von PSA auf Europa.
PSA habe im vierten Jahr in Folge die EBIT-Marge bei rund 4,8% halten können. Für 2002 habe PSA eine Zielmarge von 5%, bis 2004 sogar von 6% im Visier. Für 2002 plane die Gesellschaft eine Steigerung der verkauften Einheiten um 4% auf 3,25 Mio. Das Unternehmen sei mit einem Marktanteil von 15,6% Europas zweitgrößter Automobilproduzent. In den folgenden Märkten sei PSA Marktführer: Frankreich (34% Marktanteil im Jahre 2001), Spanien (22,2%) und Belgien/Luxemburg.
Die sehr gute Produktpipeline, ein hervorragender Modellmix, die effiziente und kostensparende Plattformstrategie und eine interessante geografische Diversifikation würden dem Wachstum von PSA einen nachhaltigen Charakter verleihen. PSA werde auch in den kommenden Jahren weiter von der exzellenten Positionierung profitieren dürfen.
Bei der Bank Leu wird der Peugeot-Aktie ein "outperform"-Rating verliehen.
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