Paragon unterbewertet
09.11.01 09:29
GMB Research & Consulting
Die Analysten von GMB Research & Consulting halten die Aktie der Paragon AG (WKN 555869) für unterbewertet.
Paragon könne mit der Vorlage der 9-Monats-Zahlen seine Wachstumsversprechen einhalten. Der Umsatz sei gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 57% auf 22,8 Mio. Euro gestiegen. Die anhaltende Wachstumsdynamik werde nach Ansicht der Analysten dazu führen, dass der Konzern die eigene Planung von 32 Mio. Euro für 2001 leicht übertreffen werde.
Die Rentabilität habe sich gegenüber dem von Anlaufverlusten aus Amerika (in Höhe von 0,4 Mio. Euro) geprägten 1. Halbjahr zwar leicht gesteigert, sei jedoch insgesamt verbesserungswürdig. Dabei sei die Entwicklung der operativen Kosten bis zum EBITDA zufriedenstellend, da Paragon dieses gegenüber der Vorjahresperiode sogar um 71% auf 2,4 Mio. Euro habe steigern können.
Die Abschreibungen lägen aufgrund der hohen Investitionen jedoch deutlich über Vorjahresniveau, so dass das EBIT nur um magere 5% von 0,55 auf 0,58 Mio. Euro gestiegen sei. Die Analysten hätten daher ihre Schätzungen der Abschreibungen von zuvor ca. 2 Mio. Euro in 2001 um 0,3 Mio. Euro nach oben gesetzt. Dies wirke sich auch in geringem Umfang auf die geplanten Abschreibungen ab 2002 aus.
Insgesamt senke man nach den vorliegenden Zwischenergebnissen die Schätzungen für den Gewinn je Aktie in 2001 von 0,19 Euro auf 0,14 Euro. An den langfristig positiven Einschätzung ändere sich allerdings nichts. Paragon selbst sei nach wie vor zuversichtlich, durch das traditionell starke vierte Quartal die Ergebnisziele erreichen zu können. Trotz der Anpassung der Ergebnisschätzung für 2001 steige aufgrund der jüngsten Zinssenkungen der Fair value in der Wertschöpfungsanalyse sogar von 4,7 Euro auf 5,4 Euro. Das aktuelle Kurspotenzial betrage folglich knapp 30%.
Im dritten Quartal 2001 habe Paragon den Umsatz sowohl gegenüber dem zweiten Quartal als auch im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter steigern können, wobei sich die Ertragszahlen nur unwesentlich über der Nulllinie bewegen würden. Insgesamt habe das Unternehmen 8,8 Mio. Euro erlöst und habe einen Überschuss von 0,07 Mio. Euro erwirtschaftet. Die augenblicklich vorliegenden Zahlen würden darauf hindeuten, dass im letzten Quartal nochmals deutliche Zuwächse sowohl bei Umsatz als auch beim Ergebnis erwartet werden könnten.
Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Paragon seinen Umsatz und sein EBITDA zwar ansprechend gesteigert, doch durch die Anlaufkosten bei den Töchtern Paragon of North Amerika und Miquest falle der Periodenüberschuss nach Steuern mit 0,1 Mio. Euro eher bescheiden aus. Im vierten Quartal dürfte allerdings eine deutlich verbesserte Kosten-Ertrags-Relation zu beobachten sein. Trotz der Anlaufverluste begrüße man die strategisch sinnvolle Expansion in den amerikanischen Markt, die sich spätestens ab 2002 aufgrund der guten Positionierung des Unternehmens auch positiv in den Zahlen widerspiegeln sollte.
Das seit geraumer Zeit angekündigte Joint venture in Asien stehe noch immer aus. Die Präsenz auf diesem wichtigen (Automobil-) Markt sei ein entscheidender Schritt in der Globalisierungsstrategie des Unternehmens. Allerdings stehe das Unternehmen in dieser Angelegenheit nicht unter extremen Zeitdruck. Nach Aussagen des Vorstandes würden zur Zeit mehrere Gespräche geführt. Paragon rechne im 1. Halbjahr 2002 mit endgültigen Ergebnissen.
Nach Ansicht der Analysten von GMB Research & Consulting ist die Paragon-Aktie unterbewertet.
Paragon könne mit der Vorlage der 9-Monats-Zahlen seine Wachstumsversprechen einhalten. Der Umsatz sei gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 57% auf 22,8 Mio. Euro gestiegen. Die anhaltende Wachstumsdynamik werde nach Ansicht der Analysten dazu führen, dass der Konzern die eigene Planung von 32 Mio. Euro für 2001 leicht übertreffen werde.
Die Rentabilität habe sich gegenüber dem von Anlaufverlusten aus Amerika (in Höhe von 0,4 Mio. Euro) geprägten 1. Halbjahr zwar leicht gesteigert, sei jedoch insgesamt verbesserungswürdig. Dabei sei die Entwicklung der operativen Kosten bis zum EBITDA zufriedenstellend, da Paragon dieses gegenüber der Vorjahresperiode sogar um 71% auf 2,4 Mio. Euro habe steigern können.
Die Abschreibungen lägen aufgrund der hohen Investitionen jedoch deutlich über Vorjahresniveau, so dass das EBIT nur um magere 5% von 0,55 auf 0,58 Mio. Euro gestiegen sei. Die Analysten hätten daher ihre Schätzungen der Abschreibungen von zuvor ca. 2 Mio. Euro in 2001 um 0,3 Mio. Euro nach oben gesetzt. Dies wirke sich auch in geringem Umfang auf die geplanten Abschreibungen ab 2002 aus.
Im dritten Quartal 2001 habe Paragon den Umsatz sowohl gegenüber dem zweiten Quartal als auch im Vergleich zur Vorjahresperiode weiter steigern können, wobei sich die Ertragszahlen nur unwesentlich über der Nulllinie bewegen würden. Insgesamt habe das Unternehmen 8,8 Mio. Euro erlöst und habe einen Überschuss von 0,07 Mio. Euro erwirtschaftet. Die augenblicklich vorliegenden Zahlen würden darauf hindeuten, dass im letzten Quartal nochmals deutliche Zuwächse sowohl bei Umsatz als auch beim Ergebnis erwartet werden könnten.
Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Paragon seinen Umsatz und sein EBITDA zwar ansprechend gesteigert, doch durch die Anlaufkosten bei den Töchtern Paragon of North Amerika und Miquest falle der Periodenüberschuss nach Steuern mit 0,1 Mio. Euro eher bescheiden aus. Im vierten Quartal dürfte allerdings eine deutlich verbesserte Kosten-Ertrags-Relation zu beobachten sein. Trotz der Anlaufverluste begrüße man die strategisch sinnvolle Expansion in den amerikanischen Markt, die sich spätestens ab 2002 aufgrund der guten Positionierung des Unternehmens auch positiv in den Zahlen widerspiegeln sollte.
Das seit geraumer Zeit angekündigte Joint venture in Asien stehe noch immer aus. Die Präsenz auf diesem wichtigen (Automobil-) Markt sei ein entscheidender Schritt in der Globalisierungsstrategie des Unternehmens. Allerdings stehe das Unternehmen in dieser Angelegenheit nicht unter extremen Zeitdruck. Nach Aussagen des Vorstandes würden zur Zeit mehrere Gespräche geführt. Paragon rechne im 1. Halbjahr 2002 mit endgültigen Ergebnissen.
Nach Ansicht der Analysten von GMB Research & Consulting ist die Paragon-Aktie unterbewertet.
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