Orange "outperform"
30.04.02 16:11
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Orange (WKN 607920) mit "outperform" ein.
Der zweitgrößte europäische Mobilfunkanbieter Orange SA sei als Netzbetreiber oder über Beteiligungen in 20 Ländern weltweit tätig und habe 40,5 Mio. Kunden. Im Jahr 2001 habe Orange bei gut 15 Mrd. EUR Umsatz ein EBITDA von knapp 3,3 Mrd. EUR erwirtschaftet, im ersten Quartal 2002 sei der Umsatz um 16% auf 3,96 Mrd. EUR gestiegen. Die am Morgen vorgelegten Eckdaten für das erste Quartal würden die anhaltend positive und überzeugende fundamentale Entwicklung bei Orange bestätigen. Die Umsatzentwicklung bleibe dynamisch und die Analysten von Hornblower Fischer rechnen auch für das Gesamtjahr mit einer stabilen Wachstumsrate auf dem Niveau des ersten Quartals bei 16%. Dazu trage die Stabilisierung beim Durchschnittsumsatz je Kunde (ARPU) bei, der sich in Großbritannien im Jahresvergleich zuletzt marginal verbessert habe und dessen Fallgeschwindigkeit in Frankreich rückläufig sei. Positiv wirke auch steigende Anteil an nicht sprachbasierten Umsätzen im Mobilfunkgeschäft, der in Großbritannien zuletzt einen Umsatzanteil von 13,6% erreicht habe. Weitere Details zur Umsatzentwicklung und Zusammensetzung seien erst am Nachmittag zu erwarten.
Orange habe zudem die Planziele für das Gesamtjahr bekräftigen und damit einen langfristig positiven fundamentalen Impuls geben können. Die Analysten von Hornblower Fischer rechnen damit, dass Orange weiter an einem besseren Kostenbewusstsein bei der Kundenakquisition mit einer insgesamt stärkeren Konzentration auf Vertragskunden gearbeitet hat. Dies sollte zu einer positiven Ergebnisentwicklung beitragen und damit auch auf der Ertragsseite eine positive Überraschung ermöglichen. Hierzu seien jedoch bisher keine Angaben gemacht worden.
Als negativer Faktor schwebe der Konflikt mit MobilCom (MOB NM) über Orange. Bei einer vollständigen Übernahme der zuletzt operativ ins Stocken geratenen deutschen Minderheitsbeteiligung müsste das französisch-britische Unternehmen auch die Schulden von MobilCom von gut 6 Mrd. EUR voll konsolidieren - dies schüre bei Investoren die Angst vor einer weiteren Verschlechterung der Orange-Bilanz. Dennoch rechne der ehemalige CFO Graham Howe nicht mit der vollen Konsolidierung von MobilCom. Mit dem Wegfall des bereits eingepreisten Belastungsfaktors ergebe sich neues Aufwärtspotenzial für die Aktie. Dies gelte auch für die Belastung für die Orange-Aktie durch die Schwierigkeiten bei der Mutter France Telecom (FTE FP), die zu stark auf Orange übertragen werden. Bei der Mutter rechnen die Analysten von Hornblower Fischer aber nach Abschluss der Wahlen mit einer Besserung der Finanzlage. Somit seien die negativen Faktoren, die den Kurs von Orange zuletzt nach unten gedrückt hätten, temporärer Natur.
Fundamental sind die Analysten von Hornblower Fischer überzeugt von einer weiter dynamischen Entwicklung, die der Aktie nachhaltig Auftrieb verleihen sollte. Das Rating für Orange lautet daher "outperform".
Der zweitgrößte europäische Mobilfunkanbieter Orange SA sei als Netzbetreiber oder über Beteiligungen in 20 Ländern weltweit tätig und habe 40,5 Mio. Kunden. Im Jahr 2001 habe Orange bei gut 15 Mrd. EUR Umsatz ein EBITDA von knapp 3,3 Mrd. EUR erwirtschaftet, im ersten Quartal 2002 sei der Umsatz um 16% auf 3,96 Mrd. EUR gestiegen. Die am Morgen vorgelegten Eckdaten für das erste Quartal würden die anhaltend positive und überzeugende fundamentale Entwicklung bei Orange bestätigen. Die Umsatzentwicklung bleibe dynamisch und die Analysten von Hornblower Fischer rechnen auch für das Gesamtjahr mit einer stabilen Wachstumsrate auf dem Niveau des ersten Quartals bei 16%. Dazu trage die Stabilisierung beim Durchschnittsumsatz je Kunde (ARPU) bei, der sich in Großbritannien im Jahresvergleich zuletzt marginal verbessert habe und dessen Fallgeschwindigkeit in Frankreich rückläufig sei. Positiv wirke auch steigende Anteil an nicht sprachbasierten Umsätzen im Mobilfunkgeschäft, der in Großbritannien zuletzt einen Umsatzanteil von 13,6% erreicht habe. Weitere Details zur Umsatzentwicklung und Zusammensetzung seien erst am Nachmittag zu erwarten.
Als negativer Faktor schwebe der Konflikt mit MobilCom (MOB NM) über Orange. Bei einer vollständigen Übernahme der zuletzt operativ ins Stocken geratenen deutschen Minderheitsbeteiligung müsste das französisch-britische Unternehmen auch die Schulden von MobilCom von gut 6 Mrd. EUR voll konsolidieren - dies schüre bei Investoren die Angst vor einer weiteren Verschlechterung der Orange-Bilanz. Dennoch rechne der ehemalige CFO Graham Howe nicht mit der vollen Konsolidierung von MobilCom. Mit dem Wegfall des bereits eingepreisten Belastungsfaktors ergebe sich neues Aufwärtspotenzial für die Aktie. Dies gelte auch für die Belastung für die Orange-Aktie durch die Schwierigkeiten bei der Mutter France Telecom (FTE FP), die zu stark auf Orange übertragen werden. Bei der Mutter rechnen die Analysten von Hornblower Fischer aber nach Abschluss der Wahlen mit einer Besserung der Finanzlage. Somit seien die negativen Faktoren, die den Kurs von Orange zuletzt nach unten gedrückt hätten, temporärer Natur.
Fundamental sind die Analysten von Hornblower Fischer überzeugt von einer weiter dynamischen Entwicklung, die der Aktie nachhaltig Auftrieb verleihen sollte. Das Rating für Orange lautet daher "outperform".
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