Orange "outperform"
05.04.02 10:55
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Orange (WKN 607920) unverändert mit "outperform" ein.
Die Aktie des zweitgrößten europäischen Mobilfunkanbieters Orange SA sei zuletzt erneut unter Druck geraten und habe damit negativ auf die angespannte Finanzlage bei der Muttergesellschaft France Telecom und die anhaltenden Streitigkeiten mit der deutschen Beteiligung MobilCom reagiert. Wegen der hohen Verschuldung werde befürchtet, dass France Telecom zur Mittelbeschaffung weitere Orange-Aktien ausgebe. Auf diesem Wege dürften die Franzosen vermutlich in Kombination mit einer Kapitalerhöhung die schwache Bilanzstruktur aufpolieren. Die Sorge um eine höhere Aktienzahl belaste den Orange-Kurs. Zudem lähme der Streit um die Finanzierung des UMTS-Netzes von MobilCom die Geschäftsentwicklung und drücke damit auch auf Orange.
Nach Einschätzung der Analysten von Hornblower Fischer Erachtens seien diese Belastungsfaktoren aber bereits eingepreist. Unterdessen sollten die Investoren ihren Blick stärker auf die positive und dynamische Entwicklung des Geschäfts bei Orange selbst richten, das die Analysten von Hornblower Fischer als überzeugendes Argument für ein Engagement in der Aktie sehen. Das Ende März vorgelegte Ergebnis für 2001 sei wie bereits erläutert überraschend gut gewesen und unterstreiche die Unternehmensdynamik mit einem Umsatzwachstum von 25% und einem überdurchschnittlichen Plus im EBITDA von 86%. Dieser positive Trend dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, zumal die Experten des Hornblower Fischer Researchteams damit rechnen, dass sich der Umsatz je Kunde (ARPU) wieder stabilisieren wird. Nachdem diese wichtige Kennzahl in den letzten beiden Jahren stark zurückgegangen sei, rechne man in diesem Jahr dank langsam eintretender Umsatzbeiträge von Datendiensten und einer verbesserten Kundenstruktur mit einem ARPU auf Vorjahresniveau. Strategisch konzentriere sich das Unternehmen zuletzt verstärkt auf die Verbesserung der Profitabilität anstatt das Wachstum weiter um jeden Preis voranzutreiben und dabei vor allem unattraktivere Kunden zu gewinnen.
Somit befindet sich Orange aus Sicht der Analysten von Hornblower Fischer weiter auf einem soliden Entwicklungspfad, der sich im Aktienkurs wegen einer zu starken Gewichtung der Risikofaktoren nicht voll widerspiegelt. Das Rating lautet deshalb unverändert "outperform".
Die Aktie des zweitgrößten europäischen Mobilfunkanbieters Orange SA sei zuletzt erneut unter Druck geraten und habe damit negativ auf die angespannte Finanzlage bei der Muttergesellschaft France Telecom und die anhaltenden Streitigkeiten mit der deutschen Beteiligung MobilCom reagiert. Wegen der hohen Verschuldung werde befürchtet, dass France Telecom zur Mittelbeschaffung weitere Orange-Aktien ausgebe. Auf diesem Wege dürften die Franzosen vermutlich in Kombination mit einer Kapitalerhöhung die schwache Bilanzstruktur aufpolieren. Die Sorge um eine höhere Aktienzahl belaste den Orange-Kurs. Zudem lähme der Streit um die Finanzierung des UMTS-Netzes von MobilCom die Geschäftsentwicklung und drücke damit auch auf Orange.
Nach Einschätzung der Analysten von Hornblower Fischer Erachtens seien diese Belastungsfaktoren aber bereits eingepreist. Unterdessen sollten die Investoren ihren Blick stärker auf die positive und dynamische Entwicklung des Geschäfts bei Orange selbst richten, das die Analysten von Hornblower Fischer als überzeugendes Argument für ein Engagement in der Aktie sehen. Das Ende März vorgelegte Ergebnis für 2001 sei wie bereits erläutert überraschend gut gewesen und unterstreiche die Unternehmensdynamik mit einem Umsatzwachstum von 25% und einem überdurchschnittlichen Plus im EBITDA von 86%. Dieser positive Trend dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, zumal die Experten des Hornblower Fischer Researchteams damit rechnen, dass sich der Umsatz je Kunde (ARPU) wieder stabilisieren wird. Nachdem diese wichtige Kennzahl in den letzten beiden Jahren stark zurückgegangen sei, rechne man in diesem Jahr dank langsam eintretender Umsatzbeiträge von Datendiensten und einer verbesserten Kundenstruktur mit einem ARPU auf Vorjahresniveau. Strategisch konzentriere sich das Unternehmen zuletzt verstärkt auf die Verbesserung der Profitabilität anstatt das Wachstum weiter um jeden Preis voranzutreiben und dabei vor allem unattraktivere Kunden zu gewinnen.
Somit befindet sich Orange aus Sicht der Analysten von Hornblower Fischer weiter auf einem soliden Entwicklungspfad, der sich im Aktienkurs wegen einer zu starken Gewichtung der Risikofaktoren nicht voll widerspiegelt. Das Rating lautet deshalb unverändert "outperform".
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