Ölpreis Verschnaufpause
18.10.04 09:09
iWatch
Schwarzes Gold! So wird das Öl häufig genannt. Das Öl hat inzwischen die Hürde bei 50 US-Dollar locker genommen und Panikkäufe haben den Preis für das Fass Crude Oil inzwischen zu neuen Höchstständen über 54 US-Dollar getrieben, so die Experten von "iWatch".
Gleichzeitig notiere auch die Feinunze Gold komfortabel über der Marke 400 US-Dollar und benötige nur noch 3%, um ebenfalls neue Rekordpreise zu erzielen. Die Experten würden denken, dass die Stimmen, die Rohstoffe als langweilig bezeichnen würden, immer leiser würden.
Auf dem Börsenparkett werde inzwischen kaum ein Aktientrend besprochen, ohne den Einfluss der Ölpreisentwicklung auf eben diese Idee zu erwähnen. Sei das als Kontraindikator ein Zeichen dafür, dass die Ölrallye bald vorbei sei? Nein, sicherlich nicht, so die Experten. Erst wenn Öl und Gold in aller Munde seien, dann werde nach Einschätzung der Experten diese Rallye ihr Ende finden. Und das könne noch mehrere Jahre dauern.
Letzte Woche sei der Ölpreis ohne jegliche Meldungen plötzlich eingebrochen: Von 54 US-Dollar sei er in nur einem Tag auf 51,5 US-Dollar abgesackt.
Nach einer Kaufpanik, in der Ölkäufe ohne Rücksicht auf den Preis erfolgen würden, werde irgendwann auch der letzte in Panik geratene Käufer seinen Kauf über die Bühne gebracht haben. Dann folge plötzlich ein Loch, eine "Verschnaufpause". Je heftiger die vorangegangene Kaufpanik, desto heftiger werde sich diese Verschnaufpause auf den Preis auswirken. In dieser Woche habe der Wegfall der Kauforders plötzlich für eine Ölpreiskorrektur von 2,5 US-Dollar gesorgt.
Aber bereits zwei Tage später schreibe der Ölpreis neue Rekorde. Man könne sich also vorstellen, dass Ölhändler sich einen Augenblick zurückgelehnt hätten, Mittagessen gingen oder sonst irgendwie eine kleine Auszeit nach der Kaufpanik der Vortage genommen hätten, um nach ihrer Rückkehr mit großem Erstaunen einen fallenden Ölpreis vorzufinden. Hektisch würden nun die Rahmendaten zum Öl studiert, um sich eine Meinung zu bilden, ob mit weiter fallenden Kursen zu rechnen sei.
Das sei dann genau die Phase, in der der langfristig orientierte Anleger sein Depot mit weiteren Ölaktien bestücke. Die vom Tagesgeschäft geplagten Händler, die bei der kleinsten Unregelmäßigkeit Zweifel an ihrer eigenen langfristigen Einschätzung hätten, seien in dieser Phase nicht in der Lage, schnell zu agieren. Wer jedoch nur auf einen Einstiegsaugenblick wie diesen gewartet habe, der habe zu guten Kursen sein Depot ausbauen können.
Alles in allem sei die Verschnaufpause im Ölpreis in der letzten Woche für die Experten ein Zeichen für die Stärke des Ölpreises gewesen. Die Korrektur sei so schnell abgefangen worden, dass sie eine starke Ölpreiskorrektur in absehbarer Zeit nicht erwarten würden. Man werde sich an einen Ölpreis über 50 US-Dollar gewöhnen müssen.
Gleichzeitig notiere auch die Feinunze Gold komfortabel über der Marke 400 US-Dollar und benötige nur noch 3%, um ebenfalls neue Rekordpreise zu erzielen. Die Experten würden denken, dass die Stimmen, die Rohstoffe als langweilig bezeichnen würden, immer leiser würden.
Auf dem Börsenparkett werde inzwischen kaum ein Aktientrend besprochen, ohne den Einfluss der Ölpreisentwicklung auf eben diese Idee zu erwähnen. Sei das als Kontraindikator ein Zeichen dafür, dass die Ölrallye bald vorbei sei? Nein, sicherlich nicht, so die Experten. Erst wenn Öl und Gold in aller Munde seien, dann werde nach Einschätzung der Experten diese Rallye ihr Ende finden. Und das könne noch mehrere Jahre dauern.
Nach einer Kaufpanik, in der Ölkäufe ohne Rücksicht auf den Preis erfolgen würden, werde irgendwann auch der letzte in Panik geratene Käufer seinen Kauf über die Bühne gebracht haben. Dann folge plötzlich ein Loch, eine "Verschnaufpause". Je heftiger die vorangegangene Kaufpanik, desto heftiger werde sich diese Verschnaufpause auf den Preis auswirken. In dieser Woche habe der Wegfall der Kauforders plötzlich für eine Ölpreiskorrektur von 2,5 US-Dollar gesorgt.
Aber bereits zwei Tage später schreibe der Ölpreis neue Rekorde. Man könne sich also vorstellen, dass Ölhändler sich einen Augenblick zurückgelehnt hätten, Mittagessen gingen oder sonst irgendwie eine kleine Auszeit nach der Kaufpanik der Vortage genommen hätten, um nach ihrer Rückkehr mit großem Erstaunen einen fallenden Ölpreis vorzufinden. Hektisch würden nun die Rahmendaten zum Öl studiert, um sich eine Meinung zu bilden, ob mit weiter fallenden Kursen zu rechnen sei.
Das sei dann genau die Phase, in der der langfristig orientierte Anleger sein Depot mit weiteren Ölaktien bestücke. Die vom Tagesgeschäft geplagten Händler, die bei der kleinsten Unregelmäßigkeit Zweifel an ihrer eigenen langfristigen Einschätzung hätten, seien in dieser Phase nicht in der Lage, schnell zu agieren. Wer jedoch nur auf einen Einstiegsaugenblick wie diesen gewartet habe, der habe zu guten Kursen sein Depot ausbauen können.
Alles in allem sei die Verschnaufpause im Ölpreis in der letzten Woche für die Experten ein Zeichen für die Stärke des Ölpreises gewesen. Die Korrektur sei so schnell abgefangen worden, dass sie eine starke Ölpreiskorrektur in absehbarer Zeit nicht erwarten würden. Man werde sich an einen Ölpreis über 50 US-Dollar gewöhnen müssen.
