Novavisions mit Potenzial
05.02.07 09:22
Doersam-Brief
Gorxheimertal (aktiencheck.de AG) - Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor", sieht bei der Aktie von Novavisions (ISIN DE0006572217 / WKN 657221), im aktuellen "Doersam-Brief", Potenzial.
Die Novavisions AG sei erst im letzten Herbst gegründet worden. In diese Firma habe sich die börsennotierte NovaStor AG eingebracht. Und zusammen mit frischen Geldern von Altaktionären habe man sich mehrheitlich an dem Settop-Boxen-Entwickler Dynavisions GmbH sowie mit 40% an dem finnischen Unternehmen MultiCom Software Oy beteiligt. Die alte NovaStor, ein Software-Spezialist für Datenmanagement und -sicherung, sei nun operativ einer der drei Standbeine von Novavisions. Die Fantasie liege jedoch in der Tochter Dynavisions begründet. Das Unternehmen habe von einem "europaweit führenden Internet-Service-Provider" den Auftrag erhalten, Settop-Boxen für neue Video-on-Demand-Services herzustellen. Die Produktion und damit die Lieferung an dieses Unternehmen würden in diesen Tagen beginnen. Noch dürfe man den Namen des Auftraggebers nicht publizieren. Aber wie Dynavisions-Geschäftsführer Jürgen Stehle angedeutet habe, werde es wohl im Laufe des Februar soweit sein.
Das Dynavisions den Entwicklungsauftrag erhalten habe, habe einen technischen Hintergrund. Alle anderen Settop-Boxen auf dem Markt würden nämlich auf Linux basieren - und die von Dynavisions als einzige auf Windows CE. Und daher funktioniere sie erstens besser als die anderen und zweitens seien sie von den Content-Providern (sprich: Filmindustrie) favorisiert. Denn die Filmindustrie setze auf das Digital-Rights-Management (Kopierschutz) von Microsoft, welches mit Windows verträglicher sei.
Von den Zahlen her sei Novavisions noch schwer zu fassen. Offiziell stehe im Businessplan, dass Dynavisions im Jahr 2007 mit 15 Mio. EUR Umsatz erwarte. Die alte NovaStor werde ohne Wachstum auf 7 Mio. EUR kommen (und voraussichtlich einer knappen Mio. EUR Gewinn), daraus würden sich die bislang kommunizierten 22 Mio. EUR Umsatz kalkulieren lassen. Der Gewinn solle bei 2 Mio. EUR landen. Der Knaller komme allerdings erst im Folgejahr: Der Umsatz von Dynavisions solle dann auf 80 Mio. EUR explodieren, die Auswirkungen auf den Gewinn könne man sich denken. 5 Mio. EUR dürften dann eher die Unterkante darstellen. Anleger sollten bedenken, dass sich die aktuelle Marktkapitalisierung der gesamten Holding aktuell bei läppischen 13,8 Mio. EUR bewege.
Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor", ist im aktuellen "Doersam-Brief" der Ansicht, dass bei der Novavisions-Aktie auf Jahressicht mindestens ein echter Verdoppler lauert, mit dem (vertretbaren) Risiko einer Seitwärtsbewegung. (Ausgabe vom 04.02.2007) (05.02.2007/ac/a/a)
Die Novavisions AG sei erst im letzten Herbst gegründet worden. In diese Firma habe sich die börsennotierte NovaStor AG eingebracht. Und zusammen mit frischen Geldern von Altaktionären habe man sich mehrheitlich an dem Settop-Boxen-Entwickler Dynavisions GmbH sowie mit 40% an dem finnischen Unternehmen MultiCom Software Oy beteiligt. Die alte NovaStor, ein Software-Spezialist für Datenmanagement und -sicherung, sei nun operativ einer der drei Standbeine von Novavisions. Die Fantasie liege jedoch in der Tochter Dynavisions begründet. Das Unternehmen habe von einem "europaweit führenden Internet-Service-Provider" den Auftrag erhalten, Settop-Boxen für neue Video-on-Demand-Services herzustellen. Die Produktion und damit die Lieferung an dieses Unternehmen würden in diesen Tagen beginnen. Noch dürfe man den Namen des Auftraggebers nicht publizieren. Aber wie Dynavisions-Geschäftsführer Jürgen Stehle angedeutet habe, werde es wohl im Laufe des Februar soweit sein.
Von den Zahlen her sei Novavisions noch schwer zu fassen. Offiziell stehe im Businessplan, dass Dynavisions im Jahr 2007 mit 15 Mio. EUR Umsatz erwarte. Die alte NovaStor werde ohne Wachstum auf 7 Mio. EUR kommen (und voraussichtlich einer knappen Mio. EUR Gewinn), daraus würden sich die bislang kommunizierten 22 Mio. EUR Umsatz kalkulieren lassen. Der Gewinn solle bei 2 Mio. EUR landen. Der Knaller komme allerdings erst im Folgejahr: Der Umsatz von Dynavisions solle dann auf 80 Mio. EUR explodieren, die Auswirkungen auf den Gewinn könne man sich denken. 5 Mio. EUR dürften dann eher die Unterkante darstellen. Anleger sollten bedenken, dass sich die aktuelle Marktkapitalisierung der gesamten Holding aktuell bei läppischen 13,8 Mio. EUR bewege.
Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "BetaFaktor", ist im aktuellen "Doersam-Brief" der Ansicht, dass bei der Novavisions-Aktie auf Jahressicht mindestens ein echter Verdoppler lauert, mit dem (vertretbaren) Risiko einer Seitwärtsbewegung. (Ausgabe vom 04.02.2007) (05.02.2007/ac/a/a)
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