Novartis solide
24.09.02 16:36
Bluestock-Börsenbrief
Die Experten von "Bluestock-Börsenbrief" bewerten die Novartis-Aktie (WKN 904278) als "solide".
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe dem slovenischen Konkurrenten LEK ein freundliches Übernahmeangebot unterbreitet. Die Schweizer wollten rund 1,19 Millionen Franken für das Unternehmen bezahlen. Mit dem Kauf würde Novartis seine Position in der Generikabranche festigen. Bereits heute sei man weltweit die Nummer zwei hinter der israelischen Teva. Mit dem Deal stünden die Chancen gut, dass man Teva entthrone. Doch nicht nur aus Prestigegründen wolle man den Kauf forcieren. LEK produziere selbst Generika und habe ein wichtiges Medikament in der Pipeline.
Es handele sich dabei um Amoksikla, eine Kopie von Augmentin, einem Schmerzmittel von GlaxoSmithKline. Amoksikla sei deswegen für Novartis so interessant, weil man vor kurzem als erstes Unternehmen eine US-Marktzulassung für eine generische Version von Augmentin erhalten habe. Beeindruckend sei auch die eigene Pipeline. In den letzten Wochen habe es einige bemerkenswerte Erfolge. Das Medikament Glivec, das erst vor rund einem Jahr eingeführt worden sei, sei bereits unter den acht wichtigsten Medikamenten von Novartis.
Nun habe man vom Europäischen Expertenausschuss für Arzneimittelspezialitäten eine Empfehlung für die erweiterte Marktzulassung erhalten. Wenn diese komme, wäre Glivec das erste Medikament für Kinder und Erwachsene gegen das Philadelphiachromosom und chronisch-myeloische Leukämie. Gute Neuigkeiten kämen auch aus den USA. Dort prüfe die US-Gesundheitsbehörde in einem vorrangigen Zulassungsverfahren. Zur Behandlung von Blutkrebs und Magen-Darm-Krebs werde das Präparat bereits erfolgreich eingesetzt.
Damit man auch in Zukunft große Erfolge feiern könne, wolle man sich von einzelnen Bereichen trennen. So plane man, den Bereich Health and Functional Food, der einen Jahresumsatz von über 800 Millionen Schweizer Franken habe, zu veräußern. Zu dem Bereich gehörten so bekannte Marken wie Ovomaltine und Isostar. Für mittelfristig orientierte Anleger sei Novartis ein echtes Muss.
Gute Aussichten und eine exzellente Marktstellung machen, so die Analysten von "Bluestock-Börsenbrief", die Schweizer Novartis-Aktie zu dem was sie ist: Eine solide Anlage.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis habe dem slovenischen Konkurrenten LEK ein freundliches Übernahmeangebot unterbreitet. Die Schweizer wollten rund 1,19 Millionen Franken für das Unternehmen bezahlen. Mit dem Kauf würde Novartis seine Position in der Generikabranche festigen. Bereits heute sei man weltweit die Nummer zwei hinter der israelischen Teva. Mit dem Deal stünden die Chancen gut, dass man Teva entthrone. Doch nicht nur aus Prestigegründen wolle man den Kauf forcieren. LEK produziere selbst Generika und habe ein wichtiges Medikament in der Pipeline.
Nun habe man vom Europäischen Expertenausschuss für Arzneimittelspezialitäten eine Empfehlung für die erweiterte Marktzulassung erhalten. Wenn diese komme, wäre Glivec das erste Medikament für Kinder und Erwachsene gegen das Philadelphiachromosom und chronisch-myeloische Leukämie. Gute Neuigkeiten kämen auch aus den USA. Dort prüfe die US-Gesundheitsbehörde in einem vorrangigen Zulassungsverfahren. Zur Behandlung von Blutkrebs und Magen-Darm-Krebs werde das Präparat bereits erfolgreich eingesetzt.
Damit man auch in Zukunft große Erfolge feiern könne, wolle man sich von einzelnen Bereichen trennen. So plane man, den Bereich Health and Functional Food, der einen Jahresumsatz von über 800 Millionen Schweizer Franken habe, zu veräußern. Zu dem Bereich gehörten so bekannte Marken wie Ovomaltine und Isostar. Für mittelfristig orientierte Anleger sei Novartis ein echtes Muss.
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