Novartis "marketperform"
04.12.01 09:28
Bank Leu
Die Analysten von der Bank Leu stufen die Aktien der Novartis AG (WKN 904278) weiterhin auf "marketperform" ein.
Der Basler Chemie– und Pharmakonzern Novartis sei 1996 aus der Fusion von Ciba–Geigy und Sandoz hervorgegangen. Als Folge des seit Beginn der 90er Jahre stattfindenden beschleunigten Strukturwandels und der damit einhergehenden Abwendung vom Konzept eines Gemischtwarenladens mit höchst unterschiedlichen Divisionen habe sich das Unternehmen immer stärker auf das Pharmageschäft ausgerichtet.
Die Zahlen der ersten neun Monate hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der Konzernumsatz sei in Schweizerfranken gerechnet um 11% auf 23,68 Mrd. höher ausgefallen. Positiv zu werten sei, dass der Pharmabereich die Umsatzdynamik im dritten Quartal aufrecht zu erhalten vermocht habe. Insbesondere in den USA habe die Umsatzgeschwindigkeit mit plus 25% im Vergleich zum ersten Halbjahr (21%) spürbar zugenommen. Der markante Umsatzanstieg in den Sparten Generika (18%) und Ciba Vision (42%) sei praktisch nur auf Akquisitionen zurückzuführen gewesen. Während die Verkäufe der Division Consumer Health mit plus 4% keine Überraschung bildeten, enttäusche die Sparte Animal Health mit einem Minus von 9%.
Aus heutiger Sicht werde das Pharmageschäft für 2001dank einigen Schlüsselmarken sowie der Lancierung neuer Produkte insgesamt eine zweistellige Zuwachsrate aufweisen. Operativ dürfe das Ergebnis zwar zunehmen, die Marge aber wegen der massiv gestiegenen Marketing– und Vertriebsaufwendungen um zwei Prozentpunkte tiefer (auf 27,8%) ausfallen. Da man bei Novartis zudem die Finanzanlagen erfolgreich verwalte, dürfe das Netto-Finanzresultat wiederum das Vorjahresniveau erreichen, was angesichts der in den in den letzten Monaten erlebten Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht selbstverständlich, dafür aber umso positiver zu werten sei. Mit Blick auf das nächste Jahr dürfe es der Gruppe indessen schwieriger fallen, im Pharmabereich um mehr als 10% zu wachsen, mussten doch bei der Einführung neuer Produkte wie Zelmac und Xolair herbe Rückschläge in Kauf genommen werden. Auf jeden Fall habe die Verzögerung bei der Lancierung dieser Präparate die Umsatzerwartungen für die Jahre 2002/2003 spürbar geschmälert.
Bei der Bank Leu hält man zwar vorläufig an dem Rating "marketperform" und einem Kursziel von 68 fest Schweizer Franken fest, erachte jedoch die Aktie bei Rückschlägen unter die sechzig Franken–Marke als kaufenswert. Dies umso mehr, als die Titel im Vergleich zur europäischen Peer–Gruppe PE–mässig mit einem Discount von 15–20% deutlich tiefer bewertet seien.
Der Basler Chemie– und Pharmakonzern Novartis sei 1996 aus der Fusion von Ciba–Geigy und Sandoz hervorgegangen. Als Folge des seit Beginn der 90er Jahre stattfindenden beschleunigten Strukturwandels und der damit einhergehenden Abwendung vom Konzept eines Gemischtwarenladens mit höchst unterschiedlichen Divisionen habe sich das Unternehmen immer stärker auf das Pharmageschäft ausgerichtet.
Aus heutiger Sicht werde das Pharmageschäft für 2001dank einigen Schlüsselmarken sowie der Lancierung neuer Produkte insgesamt eine zweistellige Zuwachsrate aufweisen. Operativ dürfe das Ergebnis zwar zunehmen, die Marge aber wegen der massiv gestiegenen Marketing– und Vertriebsaufwendungen um zwei Prozentpunkte tiefer (auf 27,8%) ausfallen. Da man bei Novartis zudem die Finanzanlagen erfolgreich verwalte, dürfe das Netto-Finanzresultat wiederum das Vorjahresniveau erreichen, was angesichts der in den in den letzten Monaten erlebten Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht selbstverständlich, dafür aber umso positiver zu werten sei. Mit Blick auf das nächste Jahr dürfe es der Gruppe indessen schwieriger fallen, im Pharmabereich um mehr als 10% zu wachsen, mussten doch bei der Einführung neuer Produkte wie Zelmac und Xolair herbe Rückschläge in Kauf genommen werden. Auf jeden Fall habe die Verzögerung bei der Lancierung dieser Präparate die Umsatzerwartungen für die Jahre 2002/2003 spürbar geschmälert.
Bei der Bank Leu hält man zwar vorläufig an dem Rating "marketperform" und einem Kursziel von 68 fest Schweizer Franken fest, erachte jedoch die Aktie bei Rückschlägen unter die sechzig Franken–Marke als kaufenswert. Dies umso mehr, als die Titel im Vergleich zur europäischen Peer–Gruppe PE–mässig mit einem Discount von 15–20% deutlich tiefer bewertet seien.
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