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Nokia Oyj

WKN: 870737 / ISIN: FI0009000681

Nokia Outperformer


20.02.04 12:35
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Nokia mit "Outperformer" ein.

Nokia habe im vierten Quartal Umsatzerlöse von 8,8 Milliarden Euro erzielt. Das entspreche einem Rückgang von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, unter Ausklammerung von Währungseffekten hätte sich ein Plus von acht Prozent eingestellt. Der pro-forma-Gewinn habe sich auf 29 Cent pro Aktie belaufen und damit einen Cent über den Erwartungen gelegen. Das Jahresendquartal sei viel besser als von Nokia erwartet verlaufen, so dass es zu Lieferengpässen im Niedrigpreissegment gekommen sei. Nokias Weltmarktanteil sei daher von 39,3 Prozent im Vorjahresquartal auf 38,1 Prozent zurückgegangen.

Der durchschnittliche Verkaufspreis habe erstmals seit zwei Jahren wieder leicht auf 126,80 Euro gesteigert werden können. Im Netzwerkbereich habe dank der Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramme sowie der überraschend hohen Nachfrage der Mobilfunkbetreiber im vierten Quartal die avisierte Gewinnschwelle deutlich übertroffen werden können. Das operative Ergebnis habe sich in dieser Sparte auf 206 Millionen Euro belaufen.

Die Liquidität belaufe sich auf 11,0 Milliarden Euro. Diese solle durch Rückkauf von 230 Millionen eigenen Aktien und eine auf 30 Cent erhöhte Dividende abgebaut werden. Nokia übernehme für ca. 200 Millionen Euro das Symbian-Aktienpaket von Psion und erhöhe damit seinen Anteil auf 63,3 Prozent. Symbian sei Marktführer für Handy- und Smartphone-Betriebssysteme, ein Software-Wachstumsmarkt, in den Microsoft verstärke, aber bisher wenig erfolgreich, einzutreten versucht.

Für das erste Quartal 2004 erwarte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von drei bis sieben Prozent und einen Gewinn von 17 bis 19 Cent pro Aktie. Zu beachten sei, dass Nokia seine Berichtspolitik umstelle. Die Ergebnisse würden nicht mehr auf pro-forma-Basis dargestellt. Das vergleichbare Vorjahresergebnis betrage daher nicht 20, sondern 16 Cent. Für 2004 prognostiziere Nokia ein Anwachsen des weltweiten Handy-Marktes um zehn Prozent auf über 520 Millionen Einheiten. Das Marktforschungsinstitut Gartner gehe von 560 Millionen verkauften Geräten aus.

Das Management habe sich optimistisch für den weiteren Jahresverlauf geäußert. Insbesondere für den kritischen europäischen Markt werde von einem Fortbestehen des Trends zum Austauschen alter Handys durch solche mit Farbbildschirm und Kamerafunktion ausgegangen. Der Konzern erwarte im Jahr 2004 den Start von fünfzig UMTS-Netzen.

Das Umfeld für Mobiltelefonhersteller habe sich im vierten Quartal deutlich verbessert, und es zeichne sich ein Fortbestehen des günstigen Klimas ab. Da nicht nur Nokia von der starken Nachfrage zum Jahresende überrascht worden sei, dürften die Lagerbestände weltweit niedrig sein und sich daraus ein Zusatzbedarf ergeben. Der Marktanteilsverlust, den das Unternehmen zu erleiden habe, dürfte vor diesem Hintergrund schnell wieder aufgeholt sein. Der Aufwärtstrend des Euro sollte nach Einschätzung der Analysten im Verlaufe des Jahres auslaufen, so dass sich die Vorteile, die sich daraus für z. B. Motorola und Samsung ergeben, reduzieren würden.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Nokia daher als "Outperformer" ein. Ein Stop-Loss setze man bei 15,50 Euro.





 
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