Neuer Markt deutlich unter Druck
12.10.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
In den letzten Wochen hätten die Anleger am Neuen Markt deutliche Kursverluste hinnehmen müssen, so die Experten der LB Schleswig-Holstein.
Ausgelöst durch die schwache Verfassung der Technologietitel in den USA sei das Vertrauen der internationalen Anleger in die jungen Wachstumsunternehmen
rund um den Globus geschwunden. Als weitere Belastung sei hinzugekommen, dass Unternehmen wie Yahoo, Lucent oder Motorola entweder unter den Erwartungen liegende Gewinne präsentiert hätten oder aber den Ausblick für das Geschäftsjahr nach unten revidiert hätten. Der Motorola- Bericht habe dann auch die Kurse von Ericsson und Nokia fallen lassen.
Am schlimmsten habe es jedoch die reinen Internet-Unternehmen erwischt, die teilweise bis zu 95% ihrer Marktkapitalisierung seit dem Frühjahr verloren hätten. Unternehmen wie Gigabell, ricardo.de oder Met@box führten die Liste der Kursverlierer an. Es sei nicht auszuschließen, dass in den nächsten Monaten das eine oder andere Unternehmen wieder vom Neuen Markt delisted werde, sei es weil es in Konkurs gehe oder von einem Wettbewerber aufgekauft werde.
Aber auch die Indexschwergewichte wie Intershop, EM.TV oder Qiagen hätten unter Abgaben gelitten. Hier werde gemutmaßt, Fonds und Großinvestoren aus dem In- und insbesondere Ausland hätten sich von ihren Beständen getrennt, um Liquidität aufzubauen oder Rückflüsse ihrer Fondsanteile zu bedienen. Auf der anderen Seite erwarteten die Analysten der LB Schleswig-Holstein jedoch, dass, wenn der Neue Markt einen Boden finde, eben diese Schwergewichte wieder von den institutionellen Anlegern gekauft würden und die Kurse wieder ansteigen. Neben diesen Blue Chips am Neuen Markt blieben die Analysten positiv für ihre kleinen Titel wie z.B. Technotrans oder SZ Testsysteme, die sich dem allgemeinen Abwärtstrend beeindruckend hätten entziehen können.
Hier zeige sich, dass fundamental abgesicherte Unternehmen mit intaktem Gewinntrend und guter Bewertung auch immun gegen Marktturbulenzen seien. Bereits bei 5.500 und 6.000 Punkten hätten die Experten der LB Schleswig-Holstein zum sukzessiven Kauf des Nemax 50 geraten. Für den privaten Anleger biete sich jetzt die Gelegenheit, das letzte Drittel seines Anlagevolumens in einem Neue Markt-Fonds oder Partizipationsschein anzulegen, da die Korrektur als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden könne.
Als mittlerer Einstiegskurs würde sich dann ein Kurs von rund 5.200 Punkten ergeben. Wenn der Neue Markt in einem Jahr wieder bei 6.000 Punkten notiere, errechne sich für diese Position eine durchschnittliche Performance von 15%.
Ausgelöst durch die schwache Verfassung der Technologietitel in den USA sei das Vertrauen der internationalen Anleger in die jungen Wachstumsunternehmen
rund um den Globus geschwunden. Als weitere Belastung sei hinzugekommen, dass Unternehmen wie Yahoo, Lucent oder Motorola entweder unter den Erwartungen liegende Gewinne präsentiert hätten oder aber den Ausblick für das Geschäftsjahr nach unten revidiert hätten. Der Motorola- Bericht habe dann auch die Kurse von Ericsson und Nokia fallen lassen.
Aber auch die Indexschwergewichte wie Intershop, EM.TV oder Qiagen hätten unter Abgaben gelitten. Hier werde gemutmaßt, Fonds und Großinvestoren aus dem In- und insbesondere Ausland hätten sich von ihren Beständen getrennt, um Liquidität aufzubauen oder Rückflüsse ihrer Fondsanteile zu bedienen. Auf der anderen Seite erwarteten die Analysten der LB Schleswig-Holstein jedoch, dass, wenn der Neue Markt einen Boden finde, eben diese Schwergewichte wieder von den institutionellen Anlegern gekauft würden und die Kurse wieder ansteigen. Neben diesen Blue Chips am Neuen Markt blieben die Analysten positiv für ihre kleinen Titel wie z.B. Technotrans oder SZ Testsysteme, die sich dem allgemeinen Abwärtstrend beeindruckend hätten entziehen können.
Hier zeige sich, dass fundamental abgesicherte Unternehmen mit intaktem Gewinntrend und guter Bewertung auch immun gegen Marktturbulenzen seien. Bereits bei 5.500 und 6.000 Punkten hätten die Experten der LB Schleswig-Holstein zum sukzessiven Kauf des Nemax 50 geraten. Für den privaten Anleger biete sich jetzt die Gelegenheit, das letzte Drittel seines Anlagevolumens in einem Neue Markt-Fonds oder Partizipationsschein anzulegen, da die Korrektur als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden könne.
Als mittlerer Einstiegskurs würde sich dann ein Kurs von rund 5.200 Punkten ergeben. Wenn der Neue Markt in einem Jahr wieder bei 6.000 Punkten notiere, errechne sich für diese Position eine durchschnittliche Performance von 15%.
