Neuer Markt: Krise überwunden
08.09.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
In den letzten beiden Wochen hätten sich die Kurse am Neuen Markt wieder deutlicher erholen können. Der Nemax 50 sei über die magische Marke von 6.000 Punkten geklettert und liege nun nur noch knapp unter der 200 Tage-Linie.
Damit dürfte nach der Einschätzung der Experten der Landesbank Schleswig Holstein tatsächlich die Konsolidierungsphase am Neuen Markt hinter uns liegen und der Index auf Sicht eines Jahres unter Schwankungen wieder die alten Höchststände ins Visier nehmen. Gemessen an der relativen Entwicklung zum DAX verspreche ein Investment in den Neuen Markt damit (bei naturgemäß höherem Kursrisiko) eine höhere Rendite abzuwerfen.
Neben der positiven Entwicklung der High-Tech-Werte in den USA seien es vor allem gute Unternehmensmeldungen gewesen, die den Index beflügelten. So habe das Index-Schwergewicht EM.TV gute Halbjahreszahlen gezeigt, der Umsatz habe fast 200%, der Gewinn um gut 130% gesteigert werden können. Auf Basis der Konsens-Gewinnschätzungen für das Jahr 2002 habe sich damit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27 errechnet, was eher als günstig einzuschätzen sei.
Auch die eCommerce-Software-Schmiede Intershop habe mit ihren Halbjahreszahlen überzeugen können: Neben einer Umsatzsteigerung um fast 250% habe auch der Gewinn je Aktie nochmals gesteigert werden können. Zu guter Letzt habe T-On-line neben einer Umsatz- und Nutzer-Verdoppelung verlauten lassen, dass sie nun nach der Übernahme des Online-Portals Ya.com auch im spanischen Markt präsent sei. Stellvertretend für den Gesamtmarkt hätten so die großen Indexwerte wieder das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen und die Stimmung bei den Anlegern aufhellen können.
Privatanleger sollten jedoch nur bei entsprechend großem Depotvolumen Einzelengagements in Nemax-Titeln vornehmen, um das Einzelwertrisiko zu begrenzen.
Die Analysten empfehlen vielmehr weiterhin den Kauf von Indexzertifikaten oder Investmentfonds auf dem Neuen Markt, um so das Risiko breiter zu streuen. Wer auf dem damaligen Niveau erste Positionen aufgebaut habe, könne nun auf dem aktuellen Niveau den Rest des vorgesehenen Betrags investieren. Auf längerfristige Sicht erwarten die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein, dass der Nemax 50 aufgrund der höheren Wachstumsdynamik der Unternehmen den Dax outperformen werde.
Damit dürfte nach der Einschätzung der Experten der Landesbank Schleswig Holstein tatsächlich die Konsolidierungsphase am Neuen Markt hinter uns liegen und der Index auf Sicht eines Jahres unter Schwankungen wieder die alten Höchststände ins Visier nehmen. Gemessen an der relativen Entwicklung zum DAX verspreche ein Investment in den Neuen Markt damit (bei naturgemäß höherem Kursrisiko) eine höhere Rendite abzuwerfen.
Auch die eCommerce-Software-Schmiede Intershop habe mit ihren Halbjahreszahlen überzeugen können: Neben einer Umsatzsteigerung um fast 250% habe auch der Gewinn je Aktie nochmals gesteigert werden können. Zu guter Letzt habe T-On-line neben einer Umsatz- und Nutzer-Verdoppelung verlauten lassen, dass sie nun nach der Übernahme des Online-Portals Ya.com auch im spanischen Markt präsent sei. Stellvertretend für den Gesamtmarkt hätten so die großen Indexwerte wieder das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen und die Stimmung bei den Anlegern aufhellen können.
Privatanleger sollten jedoch nur bei entsprechend großem Depotvolumen Einzelengagements in Nemax-Titeln vornehmen, um das Einzelwertrisiko zu begrenzen.
Die Analysten empfehlen vielmehr weiterhin den Kauf von Indexzertifikaten oder Investmentfonds auf dem Neuen Markt, um so das Risiko breiter zu streuen. Wer auf dem damaligen Niveau erste Positionen aufgebaut habe, könne nun auf dem aktuellen Niveau den Rest des vorgesehenen Betrags investieren. Auf längerfristige Sicht erwarten die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein, dass der Nemax 50 aufgrund der höheren Wachstumsdynamik der Unternehmen den Dax outperformen werde.
