Münchner Rückversicherungs AG
WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026Münchener Rück Marketperformer
09.12.03 16:39
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Münchener Rück (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Die Münchener Rück habe nach fünf Verlustquartalen in Folge im 3. Quartal mit 152 (Vorjahr minus 859) Millionen Euro erstmals wieder einen Konzerngewinn erzielt. Allerdings habe das Ergebnis unterhalb der Erwartungen gelegen, im Konsens habe der Markt mit einem Gewinn in Höhe von 440 Millionen Euro gerechnet.
Im Rückversicherungsgeschäft sei die Combined Ratio im 3. Quartal aufgrund gestiegener Schadensaufwendungen für Wirbelstürme in den USA und Asien sowie des Stromausfalls in den USA und Kanada auf 99,3 Prozent gestiegen, was auf Neun-Monats-Basis einen Wert von 97 Prozent ergebe. In der Erstversicherung hingegen hätten die Beitragseinnahmen von Januar bis September um 7 Prozent gesteigert sowie die Combined Ratio im Schaden- und Unfallgeschäft von 102,1 auf 96,3 Prozent zurückgeführt werden können. Schwach habe das operative Ergebnis des Bereiches Lebensrückversicherungen tendiert, das einen Verlust von 67 Millionen Euro verzeichnet habe.
Für 2003 gehe das Unternehmen von einem Nachsteuerverlust in dreistelliger Millionenhöhe aus, dem ersten seit dem großen Erdbeben in San Francisco im Jahre 1906. Die Belastung durch das Halbeinkünfteverfahren werde das Ergebnis ins Negative drücken, da Verluste aus Aktienengagements hierbei zu Steueraufwendungen führen würden. Eventuelle Gesetzesänderungen der Besteuerungsvorschriften würden jedoch aufgrund neu zu bildender Rückstellungen ebenfalls ein negatives Ergebnis herbeiführen, also seien von einer Steuerreform keine positiven Auswirkungen zu erwarten. Für 2004 peile das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 2 Milliarden Euro an, damit dürfte das gesetzte Renditeziel von 12 Prozent auf das Eigenkapital verfehlt werden.
Die bisher erzielten operativen Verbesserungen hätten nicht ausgereicht, um negative Entwicklungen in Problembereichen bzw. belastende Sonderfaktoren aufzufangen. Die Combined Ratios habe verbessert werden können; ob es sich hierbei um eine kontinuierliche Entwicklung handle, bleibe angesichts immer wieder aufkommender Großschadensereignisse, die zu den originären Geschäftsrisiken gehören würden, abzuwarten.
Zumal auch die bisher als solide zu bezeichnende Entwicklung des Prämienaufkommens, immerhin erziele die Branche zurzeit die höchsten Prämien seit Jahren, künftig eine Stagnation bzw. Abschwächung befürchten lasse. Nach der auf Druck der Ratingagenturen erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung Anfang November sehe man momentan keine Faktoren, die auf eine außerordentliche positive oder negative Kursentwicklung relativ zur Benchmark schließen lassen würden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten deshalb ihre Einschätzung als "Marketperformer" für die Aktie der Münchener Rück und setzen das Stop-Loss bei 78,00 Euro.
Die Münchener Rück habe nach fünf Verlustquartalen in Folge im 3. Quartal mit 152 (Vorjahr minus 859) Millionen Euro erstmals wieder einen Konzerngewinn erzielt. Allerdings habe das Ergebnis unterhalb der Erwartungen gelegen, im Konsens habe der Markt mit einem Gewinn in Höhe von 440 Millionen Euro gerechnet.
Im Rückversicherungsgeschäft sei die Combined Ratio im 3. Quartal aufgrund gestiegener Schadensaufwendungen für Wirbelstürme in den USA und Asien sowie des Stromausfalls in den USA und Kanada auf 99,3 Prozent gestiegen, was auf Neun-Monats-Basis einen Wert von 97 Prozent ergebe. In der Erstversicherung hingegen hätten die Beitragseinnahmen von Januar bis September um 7 Prozent gesteigert sowie die Combined Ratio im Schaden- und Unfallgeschäft von 102,1 auf 96,3 Prozent zurückgeführt werden können. Schwach habe das operative Ergebnis des Bereiches Lebensrückversicherungen tendiert, das einen Verlust von 67 Millionen Euro verzeichnet habe.
Die bisher erzielten operativen Verbesserungen hätten nicht ausgereicht, um negative Entwicklungen in Problembereichen bzw. belastende Sonderfaktoren aufzufangen. Die Combined Ratios habe verbessert werden können; ob es sich hierbei um eine kontinuierliche Entwicklung handle, bleibe angesichts immer wieder aufkommender Großschadensereignisse, die zu den originären Geschäftsrisiken gehören würden, abzuwarten.
Zumal auch die bisher als solide zu bezeichnende Entwicklung des Prämienaufkommens, immerhin erziele die Branche zurzeit die höchsten Prämien seit Jahren, künftig eine Stagnation bzw. Abschwächung befürchten lasse. Nach der auf Druck der Ratingagenturen erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung Anfang November sehe man momentan keine Faktoren, die auf eine außerordentliche positive oder negative Kursentwicklung relativ zur Benchmark schließen lassen würden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten deshalb ihre Einschätzung als "Marketperformer" für die Aktie der Münchener Rück und setzen das Stop-Loss bei 78,00 Euro.
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