Microsoft aussichtsreich
15.06.01 10:50
LB Schleswig-Holstein
Die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein halten die Aktien von Microsoft (WKN 870747) für aussichtsreich.
Am 25. Oktober dieses Jahres werde Microsoft mit WindowsXP eine vollkommen neu konzipierte Version des weltweit wichtigsten Betriebssystems auf den Markt bringen. Dieses neue Betriebssystem werde erstmals ohne das antiquierte DOS auskommen und solle dadurch ähnlich stabil wie Windows 2000 laufen. Zahlreiche neue Features, wie z.B. die verbesserte Video- und Audio-Wiedergabesoftware „MediaPlayer“ oder die Online-Anmeldungssoftware „Passport“ würden die Position des Betriebssystems stärken sollen. Der standardmäßig enthaltene MediaPlayer stehe in Konkurrenz zur wichtigsten Video-Software „RealPlayer“ und zum wichtigsten Audio-Format MP3. Ähnlich wie die Browser-Auseinandersetzung zwischen Netscape und Microsoft-Internetexplorer bei Win98 könnte WinXP einen neuen MediaPlayer-Krieg entfachen.
Da der Microsoft MediaPlayer als kostenlose Zugabe in jedem WinXP enthalten sei und eventuell das MP3 Format nicht unterstütze, könnte die US-Kartellbehörde dieses Vorgehen wie im Fall des Internetexplorers als Missbrauch der Marktmacht interpretieren. Dieses bewusst provokative Vorgehen Microsofts vor dem Hintergrund der drohenden Aufspaltung sorge dafür, dass die Mehrheit der Analysten inzwischen davon ausgehe, dass Microsofts Berufungsklage Erfolg habe und zumindest eine Aufweichung des Spaltungsurteils erreichen werde.
Die voraussichtliche Erholung der PC-Industrie verleihe dem Unternehmen, dessen Profite zu über 70% aus dem PC-Geschäft stammen würden, Kursfantasie. Intel und Microsoft würden in einer gemeinsamen Werbekampagne rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres ihre neuesten Produkte, den Pentium4 und WinXP, als optimale Partner vorstellen. Der gleichzeitige Generationswechsel bei Soft- und Hardware könnte dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft noch ein zusätzliches Plus bescheren und die PC-Nachfrage nachhaltig ankurbeln.
Der zweite Paukenschlag folge am 8. November diesen Jahres mit der Markteinführung der Spielkonsole Xbox. Zu einem „Kampfpreis“ von 299 US$ werde Microsoft die Xbox vorerst in Nordamerika, im nächsten Jahr auch in Europa auf den Markt bringen. Der Erfolg einer Spielkonsole stehe und falle mit der Qualität und Vielfalt der verfügbaren Spiele. Die Xbox sei für die meisten Designer von Computerspielen das bevorzugte Revier, da sie im Vergleich zu anderen Konsolen eine leistungsfähigere Hardware biete.
Der verwendete Intel Prozessor mit 733 MHz sowie der NVIDIA Grafikprozessor würden die Xbox bis zu dreimal so leistungsfähig machen wie die Konkurrenzprodukte von Sega, Sony und Nintendo. Die Vielfalt werde dadurch gewährleistet, dass jedes für die Xbox entwickelte Spiel mit nur geringen Modifikationen auch auf einem herkömmlichen PC laufe. Die Spielentwickler würden daher mit einem für die Xbox entwickelten Spiel wesentlich mehr Kunden erreichen können, als wenn sie ein Spiel für die Spielkonsolen von Sony, Sega oder Nintendo entwickeln würden. Microsoft werde von seinen überlegenen Produkten und dem Aufschwung der PC-Industrie profitieren. Auch wenn die in den nächsten Tagen erwartete Verkündung des Berufungsurteils noch einige Unsicherheiten berge, würden die Analysten die auch in unserem Musterdepot befindliche Aktie für aussichtsreich halten.
Das KGV in Höhe von 37 lässt der Aktie des Marktführers noch genügend Luft nach oben, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
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Da der Microsoft MediaPlayer als kostenlose Zugabe in jedem WinXP enthalten sei und eventuell das MP3 Format nicht unterstütze, könnte die US-Kartellbehörde dieses Vorgehen wie im Fall des Internetexplorers als Missbrauch der Marktmacht interpretieren. Dieses bewusst provokative Vorgehen Microsofts vor dem Hintergrund der drohenden Aufspaltung sorge dafür, dass die Mehrheit der Analysten inzwischen davon ausgehe, dass Microsofts Berufungsklage Erfolg habe und zumindest eine Aufweichung des Spaltungsurteils erreichen werde.
Der zweite Paukenschlag folge am 8. November diesen Jahres mit der Markteinführung der Spielkonsole Xbox. Zu einem „Kampfpreis“ von 299 US$ werde Microsoft die Xbox vorerst in Nordamerika, im nächsten Jahr auch in Europa auf den Markt bringen. Der Erfolg einer Spielkonsole stehe und falle mit der Qualität und Vielfalt der verfügbaren Spiele. Die Xbox sei für die meisten Designer von Computerspielen das bevorzugte Revier, da sie im Vergleich zu anderen Konsolen eine leistungsfähigere Hardware biete.
Der verwendete Intel Prozessor mit 733 MHz sowie der NVIDIA Grafikprozessor würden die Xbox bis zu dreimal so leistungsfähig machen wie die Konkurrenzprodukte von Sega, Sony und Nintendo. Die Vielfalt werde dadurch gewährleistet, dass jedes für die Xbox entwickelte Spiel mit nur geringen Modifikationen auch auf einem herkömmlichen PC laufe. Die Spielentwickler würden daher mit einem für die Xbox entwickelten Spiel wesentlich mehr Kunden erreichen können, als wenn sie ein Spiel für die Spielkonsolen von Sony, Sega oder Nintendo entwickeln würden. Microsoft werde von seinen überlegenen Produkten und dem Aufschwung der PC-Industrie profitieren. Auch wenn die in den nächsten Tagen erwartete Verkündung des Berufungsurteils noch einige Unsicherheiten berge, würden die Analysten die auch in unserem Musterdepot befindliche Aktie für aussichtsreich halten.
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