Microsoft Outperformer
11.04.03 12:20
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Microsoft mit "Outperformer" ein.
Microsoft sei in den Bereich CRM (Customer Relationship Management) eingestiegen. Die Software sei für kleine und mittelgroße Unternehmen konzipiert und derzeit noch im Betastadium. Während Outlook schon integriert sei, sollten andere Business-Anwendungen demnächst angepasst werden. Weiterhin liege Office 2003 jetzt in der Beta 2 Version vor. Geplant sei die Einführung für den Sommer dieses Jahres. In der Professional-Version solle Office vom Anwender definierte XML-Schemata beherrschen und die Software Info-Path zum Ausdruck XML-basierter Dokumente beinhalten. Info-Path sei das lang erwartete Microsoft-Konkurrenzprodukt zum Acrobat Reader von Adobe.
Im Prozess um die Zwangsintegration der Java Virtual Machine von Sun in Windows XP habe einer der drei vorsitzenden Richter Zweifel daran geäussert, dass Sun durch eine Nichteinbindung Wettbewerbsnachteile erleiden müsse. Bislang habe Sun nicht eindeutig nachweisen können, durch das Verhalten von Microsoft geschädigt worden zu sein. Der Konzern plane zwei Milliarden US-Dollar in die Weiterentwicklung von Business-Software für den Mittelstand zu investieren. Gleichzeitig wolle das Unternehmen Partner, die den Vertrieb der Lösungen weltweit übernehmen würden, stärker integrieren. Damit gehe eine Neuorganisation einher: "Microsoft Business Solutions" und "Microsoft Small and Medium Business" würden zu "Small and Mid-Market Solutions and Partners" zusammengelegt.
Microsoft profitiere derzeit von einer Tendenz zu der höhermargigen Windows XP Pro Version. So seien im Dezember-Quartal trotz des für dieses Quartal typischen hohen Privatkundenanteils bereits 55 Prozent der Windows-PCs mit diesem Betriebssystem ausgeliefert worden. Ein weiterer Trend, der Microsoft nutze, sei jener hin zu standardisierten Servern mit entsprechend standardisierter Software. Die im Sommer anstehende neue Office-Version dürfte angesichts der XML-Funktionalität auf regen Zuspruch treffen. Von daher dürfte sich Microsoft besser entwickeln als es die Prognosen für den PC-Markt versprechen würden.
Die interessanteste Perspektive ergebe sich allerdings aus der Mittelstands-Offensive. In diesem Unternehmenssektor gebe es nur kleine Anbieter für Unternehmenssoftware. SAP, Oracle und PeopleSoft seien auf Großunternehmen konzentriert. Der Wettbewerb sei gering, und die Einstiegshürden seien hoch, da eine globale Präsenz nur von einem potenten Unternehmen gewinnbringend realisiert werden könne. Insgesamt lasse sich konstatieren, dass Microsoft ein Kerninvestment im Technologiesektor darstelle und bei einem freundlicherem Konjunkturumfeld trotz der hohen Bewertung überdurchschnittlich profitieren dürfte. Bis dorthin bestehe die Chance, dass die Trends hin zu Windows XP Pro und zu Standardservern anhalten würden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Microsoft-Aktie daher als Outperformer ein. Ein Stop-Loss empfehle sich bei 19,50 Euro.
Microsoft sei in den Bereich CRM (Customer Relationship Management) eingestiegen. Die Software sei für kleine und mittelgroße Unternehmen konzipiert und derzeit noch im Betastadium. Während Outlook schon integriert sei, sollten andere Business-Anwendungen demnächst angepasst werden. Weiterhin liege Office 2003 jetzt in der Beta 2 Version vor. Geplant sei die Einführung für den Sommer dieses Jahres. In der Professional-Version solle Office vom Anwender definierte XML-Schemata beherrschen und die Software Info-Path zum Ausdruck XML-basierter Dokumente beinhalten. Info-Path sei das lang erwartete Microsoft-Konkurrenzprodukt zum Acrobat Reader von Adobe.
Microsoft profitiere derzeit von einer Tendenz zu der höhermargigen Windows XP Pro Version. So seien im Dezember-Quartal trotz des für dieses Quartal typischen hohen Privatkundenanteils bereits 55 Prozent der Windows-PCs mit diesem Betriebssystem ausgeliefert worden. Ein weiterer Trend, der Microsoft nutze, sei jener hin zu standardisierten Servern mit entsprechend standardisierter Software. Die im Sommer anstehende neue Office-Version dürfte angesichts der XML-Funktionalität auf regen Zuspruch treffen. Von daher dürfte sich Microsoft besser entwickeln als es die Prognosen für den PC-Markt versprechen würden.
Die interessanteste Perspektive ergebe sich allerdings aus der Mittelstands-Offensive. In diesem Unternehmenssektor gebe es nur kleine Anbieter für Unternehmenssoftware. SAP, Oracle und PeopleSoft seien auf Großunternehmen konzentriert. Der Wettbewerb sei gering, und die Einstiegshürden seien hoch, da eine globale Präsenz nur von einem potenten Unternehmen gewinnbringend realisiert werden könne. Insgesamt lasse sich konstatieren, dass Microsoft ein Kerninvestment im Technologiesektor darstelle und bei einem freundlicherem Konjunkturumfeld trotz der hohen Bewertung überdurchschnittlich profitieren dürfte. Bis dorthin bestehe die Chance, dass die Trends hin zu Windows XP Pro und zu Standardservern anhalten würden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Microsoft-Aktie daher als Outperformer ein. Ein Stop-Loss empfehle sich bei 19,50 Euro.
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