Merck untergewichten
24.10.02 13:09
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Merck-Aktie (WKN 659990) mit "untergewichten".
Die Merck KGaA habe im 3. Quartal 2002 ein enttäuschendes Ergebnis verkünden müssen. Der Gesamtumsatz habe lediglich um 8% auf 12,89 Mrd. US-Dollar gesteigert werden können. Erstmals seien die Umsätze wegen der verwirrenden Umsatzdarstellung mit dem Tochterunternehmen Medco separat ausgewiesen worden. Das Nettoergebnis sei um 3% auf 1,88 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal zurück gegangen. Die Pharmasparte habe sogar einen Rückgang von 6% auf 1,8 Mrd. US-Dollar verkraften müssen. Maßgeblich verantwortlich dafür seien höhere Vertriebskosten und F&E-Aufwendungen.
Das Ergebnis pro Aktie (EPS) sei ebenfalls gegenüber dem Vorjahresquartal gefallen. Es liege nun um 1% niedriger bei 0,83 US-Dollar, sei aber immer noch knapp über der Marktmeinung von 0,82 US-Dollar. Die Pharmasparte habe sowohl Umsatz- als auch Ergebniseinbußen hinnehmen müssen. Darüber hinaus seien für das Gesamtjahr 2002 die Umsatzprognosen der 5 wichtigsten Produkte um rund 15% gesenkt worden. Man glaube, dass die Umsatz- und Ertragsziele nur schwer zu erreichen sein werden.
Somit stufen die Analysten der Berliner Volksbank das Anlageurteil für Merck von "halten" auf "untergewichten" zurück.
Die Merck KGaA habe im 3. Quartal 2002 ein enttäuschendes Ergebnis verkünden müssen. Der Gesamtumsatz habe lediglich um 8% auf 12,89 Mrd. US-Dollar gesteigert werden können. Erstmals seien die Umsätze wegen der verwirrenden Umsatzdarstellung mit dem Tochterunternehmen Medco separat ausgewiesen worden. Das Nettoergebnis sei um 3% auf 1,88 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal zurück gegangen. Die Pharmasparte habe sogar einen Rückgang von 6% auf 1,8 Mrd. US-Dollar verkraften müssen. Maßgeblich verantwortlich dafür seien höhere Vertriebskosten und F&E-Aufwendungen.
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