MLP reduzieren
17.12.02 15:38
Falkenbrief
Die Experten von "Falkenbrief" bewerten die MLP-Aktie (WKN 656990) mit "reduzieren".
Die MLP AG sei in Europa bisher führend im Private Finance für Akademiker. Geschäftsstellen befänden sich an fast allen Hochschulstandorten Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und den Niederlanden. Ab dem Berufsstart biete MLP seinen Kunden Beratung zu allen Fragen der privaten Absicherung und Vorsorge. MLP Berater würden ihre Kunden auch in allen wirtschaftlichen Belangen betreuen: Bei der Geldanlage, bei Immobilienfinanzierungen und Existenzgründungen sowie der Vermögensplanung und -verwaltung biete die Gesellschaft entsprechende Konzepte. Das Netz von rund 390 Geschäftsstellen solle in den nächsten Jahren noch erweitert und damit die Kundennähe speziell im Ausland weiter intensiviert werden.
MLP habe Ende September 2002 über 495.000 Kunden verfügt. Man analysiere die Gesellschaft bereits seit Mitte diesen Jahres in regelmäßigen Abständen und das Erstrating habe bei einem damaligen Kurs von ca. 37,25 Euro aufgrund der absehbaren Verschlechterung im operativen Geschäft "verkaufen" gelautet. Nach dem eingetretenen Kursverfall habe man die Aktie mittlerweile mit Rating "neutral" eingestuft, da der Wertverfall zu deutlich erschienen sei. Die aktuellen Zahlen würden ein gemischtes Bild zeigen. So seien die Gesamterlöse um 15% auf 752,4 Mio. Euro gestiegen.
In allen Bereichen, bis auf die Sparte "Banken und Vermögensverwaltung" sei dabei ein deutliches Erlöswachstum zu erkennen. Das Ergebnis nach Steuern hingegen sei im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum jedoch um 13,5% auf 37,1 Mio. Euro zurück gegangen. Wegen der deutlich höheren Aktienzahl habe das Ergebnis je Aktie bei 0,36 Cent gegenüber knapp 0,44 Euro im Jahr 2001 gelegen. MLP habe deutlich höhere Aufwendungen zu verzeichnen. Speziell die sonstigen betrieblichen Aufwendungen seien wegen realisierter Verluste aus Kapitalanlagen für Fondspolicen um über 140% gestiegen.
Man rechne nun für das Jahr 2002 mit einem enttäuschenden Gewinn je Aktie von maximal 0,56 Euro und für 2003 mit einem Ergebnis von 0,62 Euro je Aktie. Dies impliziere ein angenommenes niedriges zweistelliges Gewinnwachstum. Mit einem aktuellen 2002er KGV von etwa 21 sei die Aktie mehr als gut bezahlt. Die hohe Intransparenz der Geschäftsberichte, das mittlerweile fehlende Vertrauen in die Chefetage, die unsichere Kapitalmarktentwicklung und die aufkommende Konkurrenz in Europa könnten den Aktienkurs weiter belasten.
Die Analysten von "Falkenbrief" stufen die MLP-Aktie deshalb aktuell wieder mit Rating "reduzieren" ein.
Die MLP AG sei in Europa bisher führend im Private Finance für Akademiker. Geschäftsstellen befänden sich an fast allen Hochschulstandorten Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und den Niederlanden. Ab dem Berufsstart biete MLP seinen Kunden Beratung zu allen Fragen der privaten Absicherung und Vorsorge. MLP Berater würden ihre Kunden auch in allen wirtschaftlichen Belangen betreuen: Bei der Geldanlage, bei Immobilienfinanzierungen und Existenzgründungen sowie der Vermögensplanung und -verwaltung biete die Gesellschaft entsprechende Konzepte. Das Netz von rund 390 Geschäftsstellen solle in den nächsten Jahren noch erweitert und damit die Kundennähe speziell im Ausland weiter intensiviert werden.
In allen Bereichen, bis auf die Sparte "Banken und Vermögensverwaltung" sei dabei ein deutliches Erlöswachstum zu erkennen. Das Ergebnis nach Steuern hingegen sei im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum jedoch um 13,5% auf 37,1 Mio. Euro zurück gegangen. Wegen der deutlich höheren Aktienzahl habe das Ergebnis je Aktie bei 0,36 Cent gegenüber knapp 0,44 Euro im Jahr 2001 gelegen. MLP habe deutlich höhere Aufwendungen zu verzeichnen. Speziell die sonstigen betrieblichen Aufwendungen seien wegen realisierter Verluste aus Kapitalanlagen für Fondspolicen um über 140% gestiegen.
Man rechne nun für das Jahr 2002 mit einem enttäuschenden Gewinn je Aktie von maximal 0,56 Euro und für 2003 mit einem Ergebnis von 0,62 Euro je Aktie. Dies impliziere ein angenommenes niedriges zweistelliges Gewinnwachstum. Mit einem aktuellen 2002er KGV von etwa 21 sei die Aktie mehr als gut bezahlt. Die hohe Intransparenz der Geschäftsberichte, das mittlerweile fehlende Vertrauen in die Chefetage, die unsichere Kapitalmarktentwicklung und die aufkommende Konkurrenz in Europa könnten den Aktienkurs weiter belasten.
Die Analysten von "Falkenbrief" stufen die MLP-Aktie deshalb aktuell wieder mit Rating "reduzieren" ein.
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