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MAN St

WKN: 593700 / ISIN: DE0005937007

MAN Marketperformer


19.12.03 15:28
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von MAN weiterhin mit "Marketperformer" ein.

Für das kommende Jahr 2004 rechne das Management von MAN mit einem wesentlichen Ergebnissprung und setze dabei vor allem auf die eingeläutete Restrukturierung und auf ein Anziehen der Konjunktur. Für einen Wachstumsschub solle neben der wieder profitablen Nutzfahrzeugsparte vor allem die kränkelnde Bussparte sorgen, die bereits 2004 und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant, den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen solle. Die Chancen für eine Fusion der Nutzfahrzeugsparte mit dem schwedischen Hersteller Scania seien geschwunden, nachdem sich dessen Chef Leif Östling ablehnend geäußert habe. Für Kooperationen in der Branche sei MAN aber weiterhin offen.

Auch für den defizitären Druckmaschinenbereich werde durch die eingeläuteten Restrukturierungsmaßnahmen eine Rückkehr in Richtung Break-Even angepeilt. Besondere Hoffnungen würden sich hier auf die im Mai stattfindende wichtige Messe drupa richten. Zudem scheine sich in der Sparte eine Stabilisierung des Auftragseingangs anzudeuten. Geplant sei weiterhin eine Verschlankung des Maschinen- und Anlagengeschäfts.

Hier sehe insbesondere die Zukunft für den verlustträchtigen Raumfahrtzulieferer MAN Technologie ungewiss aus. Der Vorstand habe eine Schließung des Unternehmens, das eine der Schlüsselkomponenten für die Ariane 5 liefere, in der ersten Hälfte des kommenden Jahres nicht mehr ausgeschlossen, falls sich nicht eine einvernehmliche Lösung mit dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS finden lasse. Für das kommende Jahr sei ein weiterer Stellenabbau angekündigt worden. Allerdings solle er nicht das Niveau dieses Jahres mit 1.800 Stellen erreichen.

MAN zeige Fortschritte bei seinem Restrukturierungsprogramm. Mit dem Verkauf seiner SMS-Beteiligung sei zudem ein wichtiges Signal im Hinblick auf die von der Kapitalmarktseite schon lange geforderte konsequente Portfoliobereinigung gesetzt worden. Die angedeutete weitere Umstrukturierung des Konzerns dürfte bei Erfolg zu einer klareren Struktur führen und entsprechend von den Anlegern honoriert werden.

Während die aktuelle Euro-Stärke gegenüber dem US-Dollar MAN nicht unmittelbar belaste, da ein Großteil der Aufträge währungsgesichert sei, dürfte bei Neuaufträgen allerdings eine gewisse Belastung erwachsen. Wichtigster Einflussfaktor für MAN bleibe aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß der konjunkturellen Erholung, die dann zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung führen dürfte, jedoch in ihrer Dynamik noch nicht gesichert sei.

Entsprechend belassen die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre Einschätzung für die Aktie von MAN auf "Marketperformer". Das Stop-Loss würden sie auf 18,70 Euro erhöhen.





 
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