Linde Marketperformer
10.01.03 09:38
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse bewerten die Aktie der Linde AG (WKN 648300) als Marketperformer.
Die Ergebnisse zum 3. Quartal hätten bei Linde mit einem operativen Ergebnis von 154 Millionen Euro sowie einem Nettoergebnis von 43 Millionen Euro unterhalb der Erwartungen gelegen. Im Neunmonatsvergleich sei der Umsatz um 2,3 Prozent rückläufig gewesen, das operative Ergebnis habe mit 434 Millionen um 81 Millionen hinter dem Vorjahr zurück gelegen. Um 5,7 Prozent habe hingegen der Auftragseingang gesteigert werden können, wofür hauptsächlich der Anlagenbau verantwortlich gezeichnet habe.
Im 4. Quartal dürften erhebliche Einmalaufwendungen für die derzeitigen Restrukturierungsprogramme das Ergebnis belasten. Zum Ausgleich könne auf die Ertragsreserve aus dem Verkauf des Dresdner Bank-Anteils über 165 Millionen Euro zurückgegriffen werden. Der geschätzte Jahresüberschuss für 2002 solle dann auf Höhe des Vorjahres von 289 Millionen Euro liegen.
Der weitere Ausblick seitens des Managements stelle sich vor dem gesamtwirtschaftlichen Hintergrund sehr verhalten dar, im ersten Halbjahr 2003 sei von keiner spürbaren Verbesserung der Geschäftslage auszugehen. Das Umfeld sowie Währungsrisiken würden nur einen geringen Umsatzanstieg implizieren, zumal sich der allgemeine Rahmen für eine Konjunkturerholung nach Unternehmensangaben verschlechtert habe.
Risiken bestünden im Wesentlichen im Bereich Fördertechnik. Die Kühltechnik dürfte von der schwachen Nachfrage aus der Einzelhandelsbranche belastet sein. Der Bereich Gase solle 2002 ein verbessertes Ergebnis aufweisen. Eine Fortsetzung dieses Trends sollte auch in 2003 möglich sein. Ebenfalls besser solle sich das Geschäftsfeld Engineering entwickeln.
Neben Kosteneinsparungen werde der Schuldenabbau (derzeit 3,7 Milliarden Euro) bei sinkenden Investitionsausgaben Vorrang haben. Insgesamt würden die Analysten davon ausgehen, dass die schlechten Nachrichten mittlerweile auf dem derzeitigen Kursniveau eskomptiert seien, zudem sollten mögliche Verkäufe seitens der Großaktionäre wie der Allianz künftig weniger zu einer Kursbelastung führen.
Linde stelle sich als solides konservatives Investment dar und lasse eine Kursentwicklung mindestens so gut wie der DAX erwarten. Sollte die Unterstützung bei 34,00 Euro halten, habe das Papier auch charttechnisch Potenzial. Ein Stop-Loss sollte bei 31,00 Euro gezogen werden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten daher ihre Einschätzung als Marketperformer für die Linde-Aktie bei.
Die Ergebnisse zum 3. Quartal hätten bei Linde mit einem operativen Ergebnis von 154 Millionen Euro sowie einem Nettoergebnis von 43 Millionen Euro unterhalb der Erwartungen gelegen. Im Neunmonatsvergleich sei der Umsatz um 2,3 Prozent rückläufig gewesen, das operative Ergebnis habe mit 434 Millionen um 81 Millionen hinter dem Vorjahr zurück gelegen. Um 5,7 Prozent habe hingegen der Auftragseingang gesteigert werden können, wofür hauptsächlich der Anlagenbau verantwortlich gezeichnet habe.
Im 4. Quartal dürften erhebliche Einmalaufwendungen für die derzeitigen Restrukturierungsprogramme das Ergebnis belasten. Zum Ausgleich könne auf die Ertragsreserve aus dem Verkauf des Dresdner Bank-Anteils über 165 Millionen Euro zurückgegriffen werden. Der geschätzte Jahresüberschuss für 2002 solle dann auf Höhe des Vorjahres von 289 Millionen Euro liegen.
Risiken bestünden im Wesentlichen im Bereich Fördertechnik. Die Kühltechnik dürfte von der schwachen Nachfrage aus der Einzelhandelsbranche belastet sein. Der Bereich Gase solle 2002 ein verbessertes Ergebnis aufweisen. Eine Fortsetzung dieses Trends sollte auch in 2003 möglich sein. Ebenfalls besser solle sich das Geschäftsfeld Engineering entwickeln.
Neben Kosteneinsparungen werde der Schuldenabbau (derzeit 3,7 Milliarden Euro) bei sinkenden Investitionsausgaben Vorrang haben. Insgesamt würden die Analysten davon ausgehen, dass die schlechten Nachrichten mittlerweile auf dem derzeitigen Kursniveau eskomptiert seien, zudem sollten mögliche Verkäufe seitens der Großaktionäre wie der Allianz künftig weniger zu einer Kursbelastung führen.
Linde stelle sich als solides konservatives Investment dar und lasse eine Kursentwicklung mindestens so gut wie der DAX erwarten. Sollte die Unterstützung bei 34,00 Euro halten, habe das Papier auch charttechnisch Potenzial. Ein Stop-Loss sollte bei 31,00 Euro gezogen werden.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten daher ihre Einschätzung als Marketperformer für die Linde-Aktie bei.
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