Linde Marketperformance
07.10.03 09:55
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse erwarten bezüglich der Aktie der Linde AG (ISIN DE0006483001 / WKN 648300) eine Marketperformance.
Der Mischkonzern Linde stehe auf den drei Säulen Industriegase, Gabelstapler und Kühlanlagen für den Lebensmitteleinzelhandel. Innerhalb der einzelnen Sektoren sei Linde dabei das führende Unternehmen in Europa, teilweise auch weltweit. Auf den im März diesen Jahres angetretenen neuen Vorstandschef Reitzle würden sich nun die Hoffnungen der Investoren richten, den Konzern schlanker und produktiver zu machen. Unter den einzelnen Sparten gelte dem Gasgeschäft, das rund 44% des Gesamtumsatzes (2002: 8,7 Mrd. Euro) auf sich vereinige, und mit einer EBITDA-Marge von 27% am profitabelsten sei, die Priorität.
Der renditeschwächste Bereich Kältetechnik, der rund 10% des Gesamtumsatzes auf sich vereinige und nur eine Marge von 4% erwirtschafte, solle als eigenständige Gesellschaft ausgegliedert und möglicherweise verkauft werden. Dem Gabelstaplergeschäft werde ein drastischer Sparkurs mit weiterem Stellenabbau verordnet. Die Kosten sollten hier bis Ende 2004 um jährlich 100 Mio. Euro gesenkt werden. Geschehen solle dies, neben der vermehrten Auslagerung der Teilefertigung, durch das Verwenden von bis zu 40% Gleichteilen.
Besondere Aufmerksamkeit werde längerfristig dem Bereich Brennstoffzellen zugebilligt. Linde sei hier in der gesamten Wertschöpfungskette mit der Erzeugung des Wasserstoffs, der Speicherung in Tanks und der Distribution vertreten. Derzeit erziele Linde mit Wasserstoff einen Umsatz von rund 240 Mio. Euro im Jahr. Von den in diesem Jahr im Bereich Gas investierten 420 bis 500 Mio. Euro sollten zwischen 10 und 20 Prozent der Investitionen in das Wasserstoffgeschäft investiert werden.
Während Linde damit längerfristig beim Erfüllen seiner Ziele durchaus über Phantasie verfüge, bleibe kurzfristig der Ausblick, auch vor dem Hintergrund des wieder schwächeren Dollars, doch etwas eingetrübt. So erwarte das Management für das Gesamtjahr 2003 nur eine leicht bessere Entwicklung bei Umsatz und operativem Ergebnis als im letzten Jahr, wo der Konzernumsatz bei 8,7 Mrd. Euro und das Ergebnis bei 647 Mio. Euro gelegen habe. Mit einem 2004er KGV von 15 sei die Aktie für ein zyklisches Unternehmen nicht gerade attraktiv bewertet.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse erwarten bezüglich der Aktie von Linde entsprechend nur eine Marketperformance.
Der Mischkonzern Linde stehe auf den drei Säulen Industriegase, Gabelstapler und Kühlanlagen für den Lebensmitteleinzelhandel. Innerhalb der einzelnen Sektoren sei Linde dabei das führende Unternehmen in Europa, teilweise auch weltweit. Auf den im März diesen Jahres angetretenen neuen Vorstandschef Reitzle würden sich nun die Hoffnungen der Investoren richten, den Konzern schlanker und produktiver zu machen. Unter den einzelnen Sparten gelte dem Gasgeschäft, das rund 44% des Gesamtumsatzes (2002: 8,7 Mrd. Euro) auf sich vereinige, und mit einer EBITDA-Marge von 27% am profitabelsten sei, die Priorität.
Besondere Aufmerksamkeit werde längerfristig dem Bereich Brennstoffzellen zugebilligt. Linde sei hier in der gesamten Wertschöpfungskette mit der Erzeugung des Wasserstoffs, der Speicherung in Tanks und der Distribution vertreten. Derzeit erziele Linde mit Wasserstoff einen Umsatz von rund 240 Mio. Euro im Jahr. Von den in diesem Jahr im Bereich Gas investierten 420 bis 500 Mio. Euro sollten zwischen 10 und 20 Prozent der Investitionen in das Wasserstoffgeschäft investiert werden.
Während Linde damit längerfristig beim Erfüllen seiner Ziele durchaus über Phantasie verfüge, bleibe kurzfristig der Ausblick, auch vor dem Hintergrund des wieder schwächeren Dollars, doch etwas eingetrübt. So erwarte das Management für das Gesamtjahr 2003 nur eine leicht bessere Entwicklung bei Umsatz und operativem Ergebnis als im letzten Jahr, wo der Konzernumsatz bei 8,7 Mrd. Euro und das Ergebnis bei 647 Mio. Euro gelegen habe. Mit einem 2004er KGV von 15 sei die Aktie für ein zyklisches Unternehmen nicht gerade attraktiv bewertet.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse erwarten bezüglich der Aktie von Linde entsprechend nur eine Marketperformance.
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