Leifheit Depotbeimischung
09.03.06 11:09
Bankverein Werther AG
Nach Ansicht der Analysten der Bankverein Werther AG ist die Aktie von Leifheit zur Depotbeimischung geeignet.
Die Leifheit AG hätten nur noch wenige Investoren auf der Beobachtungsliste. Der renommierte Hersteller von Qualitätsprodukten für Haushalt und Bad sei im Jahr 2002 in den Abwärtsstrudel geraten. Die Konjunktur sei eingebrochen, die Verbraucher hätten gespart, Billigkonkurrenten hätten den Markt erobert, die Gewinne seien weggebrochen.
Auch der Aktienkurs habe sich auf Talfahrt begeben und im November 2004 bei 19 Euro sein langjähriges Tief erreicht. Einschließlich Restrukturierungskosten habe Leifheit für jenes Jahr erstmals seit langer Zeit einen empfindlichen Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. Euro ausgewiesen. Im Frühjahr 2005 habe ein neuer Vorstandschef sein Amt angetreten. Hans-Georg Franke habe den Restrukturierungskurs forciert. Er habe die Produktpalette zusammengestrichen und verstärkt auf ausländische Lieferanten zurückgegriffen.
Erste Erfolge hätten sich schon bald gezeigt. In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Jahres habe Leifheit ein EBIT von 4,5 Mio. Euro erwirtschaftet, rund 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen aus Nassau an der Lahn habe versprochen, für 2005 wieder eine, so wörtlich, angemessene Dividende auszuschütten.
Rückgrat von Leifheit sei eine breite Palette starker Markennamen: Angeboten würden z.B. Personenwaagen der Marke Soehnle, Backformen der Marke Dr. Oetker sowie Badaccessoires unter den Bezeichnungen Kleine Wolke, Spirella und Meusch, die zum Teil in europäischen Nachbarländern sehr bekannt seien. 58 Prozent seiner Produkte vertreibe Leifheit mittlerweile außerhalb Deutschlands. Diese Diversifizierung auf den Absatzmärkten sorge für stabile Erträge, die sich dank der weitgehend abgeschlossenen Restrukturierung weiter steigern lassen sollten.
Leifheit habe in den zurückliegenden guten Geschäftsperioden 1998 bis 2002 jeweils Jahresüberschüsse von 13 Mio. Euro und mehr erwirtschaftet. Aktuell betrage die Börsenkapitalisierung aber nur rund 110 Mio. Euro, bei Umsätzen in der Größenordnung von jährlich 300 Mio. Euro. Da mit diesen Eckdaten mittelfristig ein einstelliges KGV erreichbar scheine, biete der im Prime Standard notierende Wert ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis.
Auch unter Value-Gesichtspunkten ist der defensive Konsumtitel Leifheit AG zur Depotbeimischung geeignet, so die Analysten der Bankverein Werther AG. Mittelfristig orientierte Anleger würden versuchen, bei Kursen um 22 Euro zum Zuge zu kommen und im Bereich von etwa 19 Euro einen Stoppkurs platzieren. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, warte noch den Geschäftsbericht für das Jahr 2005 ab, der am 31. März veröffentlicht werde. Denn Leifheit habe im vierten Quartal 2005 mit Lieferengpässen zu kämpfen, was im schlimmsten Fall nochmalig zu einem vorübergehenden Dämpfer bei der Ertragsentwicklung führen könnte.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Leifheit AG hätten nur noch wenige Investoren auf der Beobachtungsliste. Der renommierte Hersteller von Qualitätsprodukten für Haushalt und Bad sei im Jahr 2002 in den Abwärtsstrudel geraten. Die Konjunktur sei eingebrochen, die Verbraucher hätten gespart, Billigkonkurrenten hätten den Markt erobert, die Gewinne seien weggebrochen.
Auch der Aktienkurs habe sich auf Talfahrt begeben und im November 2004 bei 19 Euro sein langjähriges Tief erreicht. Einschließlich Restrukturierungskosten habe Leifheit für jenes Jahr erstmals seit langer Zeit einen empfindlichen Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. Euro ausgewiesen. Im Frühjahr 2005 habe ein neuer Vorstandschef sein Amt angetreten. Hans-Georg Franke habe den Restrukturierungskurs forciert. Er habe die Produktpalette zusammengestrichen und verstärkt auf ausländische Lieferanten zurückgegriffen.
Rückgrat von Leifheit sei eine breite Palette starker Markennamen: Angeboten würden z.B. Personenwaagen der Marke Soehnle, Backformen der Marke Dr. Oetker sowie Badaccessoires unter den Bezeichnungen Kleine Wolke, Spirella und Meusch, die zum Teil in europäischen Nachbarländern sehr bekannt seien. 58 Prozent seiner Produkte vertreibe Leifheit mittlerweile außerhalb Deutschlands. Diese Diversifizierung auf den Absatzmärkten sorge für stabile Erträge, die sich dank der weitgehend abgeschlossenen Restrukturierung weiter steigern lassen sollten.
Leifheit habe in den zurückliegenden guten Geschäftsperioden 1998 bis 2002 jeweils Jahresüberschüsse von 13 Mio. Euro und mehr erwirtschaftet. Aktuell betrage die Börsenkapitalisierung aber nur rund 110 Mio. Euro, bei Umsätzen in der Größenordnung von jährlich 300 Mio. Euro. Da mit diesen Eckdaten mittelfristig ein einstelliges KGV erreichbar scheine, biete der im Prime Standard notierende Wert ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis.
Auch unter Value-Gesichtspunkten ist der defensive Konsumtitel Leifheit AG zur Depotbeimischung geeignet, so die Analysten der Bankverein Werther AG. Mittelfristig orientierte Anleger würden versuchen, bei Kursen um 22 Euro zum Zuge zu kommen und im Bereich von etwa 19 Euro einen Stoppkurs platzieren. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, warte noch den Geschäftsbericht für das Jahr 2005 ab, der am 31. März veröffentlicht werde. Denn Leifheit habe im vierten Quartal 2005 mit Lieferengpässen zu kämpfen, was im schlimmsten Fall nochmalig zu einem vorübergehenden Dämpfer bei der Ertragsentwicklung führen könnte.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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