Lambda Physik aussichtsreich
30.01.01 00:00
fnet.de Research
Im Jahr 2000 haben viele Neuemissionen am Neuen Markt schwer enttäuscht. Kursverluste von über 50 Prozent gegenüber dem Emissionspreis waren keine Seltenheit. Im Gegensatz dazu zählt Lambda Physik (WKN 549427) zu den positiven Ausreißern, berichten die Analysten von fnet.de Research.
Der Ausgabepreis der Aktien habe bei 35 Euro gelegen, und die Erstnotiz am ersten Handelstag sei bei 56 Euro festgestellt worden. Trotz volatilem Kursverlauf habe der Titel vor allem in den vergangenen Wochen den Anteilseignern große Freude bereitet. Das Papier habe in der letzten Woche mit über 75 Euro ein neues Allzeithoch markiert.
Lambda Physik zähle zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung gepulster UV (Ultraviolett)-Laser für industrielle, medizinische und wissenschaftliche Anwendungen. Die Firma wurde 1971 gegründet und arbeitet profitabel. Die Laser von Lambda Physik würden in wachstumsstarken Branchen zum Einsatz kommen. Bei der Herstellung von Mikrochips für die Halbleiterindustrie ermöglichen Excimerlaser eine kontinuierliche Erhöhung der Speicherkapazität von Computern. Für DNA-Analysen würden die Laser beispielsweise im Biotechnologiebereich verwendet. In der Medizin könnten Fehlsichtigkeiten behandelt werden, und in der Telekommunikation würden Laser die Übertragung komprimierter Daten über Glasfasernetze fördern.
Börsianer hätten die hervorragenden Zahlen, die bisher veröffentlicht wurden honoriert. Die Umsätze des Laserherstellers seien im Geschäftsjahr 2000 (bis Ende September) um 46 Prozent auf 100,2 Mio. Euro geklettert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei sogar um 67 Prozent auf 12,5 Mio. Euro gesteigert worden. Der Gewinn pro Aktie habe bei 0,42 Euro gelegen. Auch im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres habe sich der positive Trend bei Lambda Physik fortgesetzt. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 33,3 Mio. Euro erhöht. Das EBIT habe 5,3 Mio. Euro betragen, ein Zuwachs von 61 Prozent. Je Aktie errechne sich ein Gewinn von 0,20 Euro.
Im Dezember habe das Management zudem die Umsatzprognose für 2001 angehoben. Das angestrebte Wachstum von 30 bis 35 Prozent dürfte aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs locker erreicht werden. Die Gewinne sollten überproportional zulegen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 in 2002 sei Lambda zwar kein Schnäppchen, aber angesichts der guten Aussichten dürfte der Wert auch in Zukunft zu den Gewinnern am Neuen Markt gehören.
Ein Blick auf den Chart zeige, dass der Titel vor kurzem den Widerstand bei 66 bis 67 Euro nach oben durchbrechen konnte. Nach dem Höhenflug der Aktie sollten Anleger Kursrückschläge im Bereich von 67 Euro zum Einstieg nutzen. Diese Marke könnte eine wichtige Unterstützungszone werden. Notierungen von über 80 Euro seien mittelfristig durchaus realistisch. Die Analysten von fnet.de Research würden jedoch raten ein Stopp-Loss-Limit knapp unterhalb von 60 Euro zu setzten.
Der Ausgabepreis der Aktien habe bei 35 Euro gelegen, und die Erstnotiz am ersten Handelstag sei bei 56 Euro festgestellt worden. Trotz volatilem Kursverlauf habe der Titel vor allem in den vergangenen Wochen den Anteilseignern große Freude bereitet. Das Papier habe in der letzten Woche mit über 75 Euro ein neues Allzeithoch markiert.
Börsianer hätten die hervorragenden Zahlen, die bisher veröffentlicht wurden honoriert. Die Umsätze des Laserherstellers seien im Geschäftsjahr 2000 (bis Ende September) um 46 Prozent auf 100,2 Mio. Euro geklettert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei sogar um 67 Prozent auf 12,5 Mio. Euro gesteigert worden. Der Gewinn pro Aktie habe bei 0,42 Euro gelegen. Auch im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres habe sich der positive Trend bei Lambda Physik fortgesetzt. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 33,3 Mio. Euro erhöht. Das EBIT habe 5,3 Mio. Euro betragen, ein Zuwachs von 61 Prozent. Je Aktie errechne sich ein Gewinn von 0,20 Euro.
Im Dezember habe das Management zudem die Umsatzprognose für 2001 angehoben. Das angestrebte Wachstum von 30 bis 35 Prozent dürfte aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs locker erreicht werden. Die Gewinne sollten überproportional zulegen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50 in 2002 sei Lambda zwar kein Schnäppchen, aber angesichts der guten Aussichten dürfte der Wert auch in Zukunft zu den Gewinnern am Neuen Markt gehören.
Ein Blick auf den Chart zeige, dass der Titel vor kurzem den Widerstand bei 66 bis 67 Euro nach oben durchbrechen konnte. Nach dem Höhenflug der Aktie sollten Anleger Kursrückschläge im Bereich von 67 Euro zum Einstieg nutzen. Diese Marke könnte eine wichtige Unterstützungszone werden. Notierungen von über 80 Euro seien mittelfristig durchaus realistisch. Die Analysten von fnet.de Research würden jedoch raten ein Stopp-Loss-Limit knapp unterhalb von 60 Euro zu setzten.
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