Lage am deutschen Aktienmarkt
22.12.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
Auch in der eigentlich ruhigen und besinnlichen Weihnachtszeit werden die Anleger mit Hiobsbotschaften von den weltweiten Aktienmärkten nicht verschont, berichten die Analysten der Landesbank Schleswig Holstein.
Hätten viele Investoren angesichts der Entscheidung im US-Präsidentschaftswahlkampf und der Ankündigung einer möglichen Zinssenkung durch den US-Notenbankchef Alan Greenspan gerade Hoffnung geschöpft, so seien sie in den vergangenen Tagen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeschubst worden. Offensichtlich hätten die Anleger insgeheim noch vor Weihnachten auf eine Zinssenkung in den USA gehofft. Als diese nun trotz sich verdichtender Anzeichen einer abkühlenden Konjunktur ausgeblieben sei, seien die Spekulanten wieder aus dem Markt gegangen und hätten den Nasdaq-Index auf einen neuen Jahrestiefstand gedrückt.
Der Nemax50 habe sich in der Folge nicht lange bitten lassen und habe ebenfalls neue Tiefstände markiert. Auch der DAX habe neue Negativrekorde in diesem Jahr aufstellen können und habe die wichtige Unterstützung bei 6.300 Punkten unterschritten. Der Markt befinde sich jetzt an einem wichtigen Punkt, an dem sich zeigen werde, ob wieder Käufer auf dem Parkett erscheinen oder ob die schlechte Stimmung vorerst die Oberhand behalten werde. Um den niedrigen Kursen noch etwas Positives abzugewinnen, hätten die Analysten der Landesbank Schleswig Holstein in ihre Muster-Depots noch einige Umschichtungen vorgenommen.
Mit dem Verkauf von Lucent Technologies und dem Sorgenkind NBC Internet würden die Analysten steuerliche Verluste generieren, die sich in diesem Jahr nutzen oder voll auf das nächste Jahr vortragen lassen würden. Bei einem Verkauf ausländischer Dividendentitel erst im nächsten Jahr würde bereits das Halbeinkünfteverfahren greifen, d. h. auch die Verluste würden nur zur Hälfte angerechnet. Ebenfalls verkauft hätten die Experten die Deutsche Telekom. Mit z. B. Ericsson sehen man auf Jahressicht im Telekommunikationsbereich deutlich aussichtsreichere Investments. Des weiteren stehe auf der Kaufliste der Analysten der Landesbank Schleswig Holstein Epcos. Der Hersteller von passiven Bauelementen glänze mit guten Zukunftsaussichten und einer niedrigen Bewertung.
Hätten viele Investoren angesichts der Entscheidung im US-Präsidentschaftswahlkampf und der Ankündigung einer möglichen Zinssenkung durch den US-Notenbankchef Alan Greenspan gerade Hoffnung geschöpft, so seien sie in den vergangenen Tagen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeschubst worden. Offensichtlich hätten die Anleger insgeheim noch vor Weihnachten auf eine Zinssenkung in den USA gehofft. Als diese nun trotz sich verdichtender Anzeichen einer abkühlenden Konjunktur ausgeblieben sei, seien die Spekulanten wieder aus dem Markt gegangen und hätten den Nasdaq-Index auf einen neuen Jahrestiefstand gedrückt.
Der Nemax50 habe sich in der Folge nicht lange bitten lassen und habe ebenfalls neue Tiefstände markiert. Auch der DAX habe neue Negativrekorde in diesem Jahr aufstellen können und habe die wichtige Unterstützung bei 6.300 Punkten unterschritten. Der Markt befinde sich jetzt an einem wichtigen Punkt, an dem sich zeigen werde, ob wieder Käufer auf dem Parkett erscheinen oder ob die schlechte Stimmung vorerst die Oberhand behalten werde. Um den niedrigen Kursen noch etwas Positives abzugewinnen, hätten die Analysten der Landesbank Schleswig Holstein in ihre Muster-Depots noch einige Umschichtungen vorgenommen.
Mit dem Verkauf von Lucent Technologies und dem Sorgenkind NBC Internet würden die Analysten steuerliche Verluste generieren, die sich in diesem Jahr nutzen oder voll auf das nächste Jahr vortragen lassen würden. Bei einem Verkauf ausländischer Dividendentitel erst im nächsten Jahr würde bereits das Halbeinkünfteverfahren greifen, d. h. auch die Verluste würden nur zur Hälfte angerechnet. Ebenfalls verkauft hätten die Experten die Deutsche Telekom. Mit z. B. Ericsson sehen man auf Jahressicht im Telekommunikationsbereich deutlich aussichtsreichere Investments. Des weiteren stehe auf der Kaufliste der Analysten der Landesbank Schleswig Holstein Epcos. Der Hersteller von passiven Bauelementen glänze mit guten Zukunftsaussichten und einer niedrigen Bewertung.
