Lage am deutschen Aktienmarkt
10.11.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
Die Finanzmärkte haben in dieser Woche aufgrund der Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl einige Turbulenzen durchmachen müssen, so die Analysetn der LB Schleswig Holstein.
So bleibe die Wahl noch über den Wahltag hinaus spannend. Für den Fall eines Wahlsieges von Bush werde mit einem Kursaufschwung an den US-Börsen gerechnet, weil der Republikaner deutliche Steuersenkungen und eine unternehmerfreundliche Politik angekündigt hatte, die die Nachfrage ankurbeln soll. Die dadurch in den USA verbesserten Wachstumsaussichten könnten einen weiteren Dämpfer für den Euro-Kurs bedeuten. So sei die europäische Gemeinschaftswährung gleich nach dem prognostizierten Wahlsieg des Republikaners Bush auf ein Wochentief abgerutscht. Das endgültige Ergebnis der Wahl werde nun in der Nacht zum Freitag erwartet.
Im Zuge der Unsicherheit an den Märkten habe auch die Aktie der T-Online nach Bekanntgabe der Neun-Monats-Zahlen kräftig Federn lassen müssen. Trotz eines gestiegenen Umsatzes von 86,5% auf 542,6 Millionen Euro und einer um 82,9% auf 7,04 Millionen gestiegenen Kundenzahl müsse das Unternehmen einen Verlust von 14,4 Millionen Euro ausweisen. Begründet worden sei der Verlust mit der Einführung der noch defizitären neuen Flatrate-Tarife. Ordentliche Abschläge habe auch Siemens nach den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hinnehmen müssen. Der Konzern habe nach einem Umsatzanstieg von 14% auf 78,4 Milliarden Euro eine um 40% höhere Dividende angekündigt, die vor allem aus den Sondererträgen der Börsengänge von Infineon und Epcos stammen. Allerdings habe der etwas verhaltene Ausblick die Anleger enttäuscht, welche die ansonsten guten Zahlen zu Gewinnmitnahmen genutzt hätten.
So bleibe die Wahl noch über den Wahltag hinaus spannend. Für den Fall eines Wahlsieges von Bush werde mit einem Kursaufschwung an den US-Börsen gerechnet, weil der Republikaner deutliche Steuersenkungen und eine unternehmerfreundliche Politik angekündigt hatte, die die Nachfrage ankurbeln soll. Die dadurch in den USA verbesserten Wachstumsaussichten könnten einen weiteren Dämpfer für den Euro-Kurs bedeuten. So sei die europäische Gemeinschaftswährung gleich nach dem prognostizierten Wahlsieg des Republikaners Bush auf ein Wochentief abgerutscht. Das endgültige Ergebnis der Wahl werde nun in der Nacht zum Freitag erwartet.
Im Zuge der Unsicherheit an den Märkten habe auch die Aktie der T-Online nach Bekanntgabe der Neun-Monats-Zahlen kräftig Federn lassen müssen. Trotz eines gestiegenen Umsatzes von 86,5% auf 542,6 Millionen Euro und einer um 82,9% auf 7,04 Millionen gestiegenen Kundenzahl müsse das Unternehmen einen Verlust von 14,4 Millionen Euro ausweisen. Begründet worden sei der Verlust mit der Einführung der noch defizitären neuen Flatrate-Tarife. Ordentliche Abschläge habe auch Siemens nach den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hinnehmen müssen. Der Konzern habe nach einem Umsatzanstieg von 14% auf 78,4 Milliarden Euro eine um 40% höhere Dividende angekündigt, die vor allem aus den Sondererträgen der Börsengänge von Infineon und Epcos stammen. Allerdings habe der etwas verhaltene Ausblick die Anleger enttäuscht, welche die ansonsten guten Zahlen zu Gewinnmitnahmen genutzt hätten.
