Kursfeuerwerk an Aktienmärkten
04.01.01 00:00
LB Schleswig-Holstein
Nachdem Alan Greenspan am Mittwoch völlig unerwartet zwischen den offiziellen Sitzungsterminen die US-Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt gesenkt hat, entbrannte ein Kursfeuerwerk an den völlig überverkauften Aktienmärkten, so berichten die Experten der LB Schleswig-Holstein.
Insbesondere die US-Technologiebörse Nasdaq habe mit rund 14% Kursgewinn den stärksten prozentualen Anstieg in ihrer Geschichte verzeichnet. Auch die breiten Indizes wie der Dow Jones und der Dax hätten deutliche Kursgewinne verzeichnet, die jedoch weniger stark ausgefallen seien als die der vorher ausgebombten Technologiebörsen. Die US-Notenbank habe mit diesem Zinsschritt auf die sich abschwächenden Aussichten der US-Konjunktur reagiert, wo insbesondere die Technologie-Unternehmen zuletzt über rückläufige Umsatz- und Gewinnerwartungen berichtet haben.
Auch die Verbraucherstimmung in den USA habe sich in den letzten Monaten aufgrund der gesunkenen Aktienkurse, die den einen oder anderen Anleger über die letzten Monate arg getroffen hatten, eingetrübt. Um diesen Einkommens- und Vermögensverlust auszugleichen, hätten viele Haushalte bereits begonnen, ihre Konsumausgaben ein wenig zurückzuschrauben. Ob dieser Zinsschritt nun den gordischen Knoten durchschlage und die Stimmung und das Vertrauen in die US-Wirtschaft kurzfristig zurückbringe, dürfte bezweifelt werden. Spätestens in einem halben Jahr dürfte sich das konjunkturelle Bild jedoch wieder aufheitern. Da die Aktienmärkte solche Entwicklungen in den meisten Fällen bereits mit sechs bis neun Monaten Vorlauf vorwegnehmen würden, dürfte jetzt der richtige Zeitpunkt zum Aufbau von neuen Positionen sein.
Die Analysten würden nun in den nächsten Tagen erst einmal mit einer kleinen technischen Korrektur rechnen, die im Dax noch einmal bis 6.400 Punkte führen könnte. Mittelfristig dürfte sich jedoch der Zinsschritt in den USA als Initialzündung für wieder steigende Kurse erweisen. Insbesondere die bislang so stark gescholtenen Technologiewerte würden in diesem Jahr wieder positiv hervorstechen können. Die Analysten würden hier insbesondere die Netzwerk- und Telekommunikationsausrüster wie z.B. Nokia, Ericsson, Siemens, Phillips und Applied Materials favorisieren, die sich allesamt in ihrem Musterdepots befinden würden.
Neu aufgenommen hätten sie zudem die französische Alcatel und die amerikanische Cisco, die sie bereits einmal im Depot hatten und nun billiger zurückgekauft haben. Beide Unternehmen würden nach dem Kursrückgang wieder über ansprechende Bewertungen verfügen. Im Gegenzug hätten sie die Position in Technotrans verkauft, die sich in den letzten Wochen von der Ausverkaufspanik am Neuen Markt erfolgreich abkoppeln konnten. Die Analysten würden damit einen relativ behaupteten Titel gegen zwei "Fallen Angels" tauschen. An ihren positiven fundamentalen Einschätzung zu Technotrans würden sie nichts ändern. Im "Old-Economy-Bereich" würden sie weiterhin Finanzdienstleister und Versicherungen favorisieren, die beide von der Reform der Altersvorsorge in Europa profitieren würden.
Insbesondere die US-Technologiebörse Nasdaq habe mit rund 14% Kursgewinn den stärksten prozentualen Anstieg in ihrer Geschichte verzeichnet. Auch die breiten Indizes wie der Dow Jones und der Dax hätten deutliche Kursgewinne verzeichnet, die jedoch weniger stark ausgefallen seien als die der vorher ausgebombten Technologiebörsen. Die US-Notenbank habe mit diesem Zinsschritt auf die sich abschwächenden Aussichten der US-Konjunktur reagiert, wo insbesondere die Technologie-Unternehmen zuletzt über rückläufige Umsatz- und Gewinnerwartungen berichtet haben.
Die Analysten würden nun in den nächsten Tagen erst einmal mit einer kleinen technischen Korrektur rechnen, die im Dax noch einmal bis 6.400 Punkte führen könnte. Mittelfristig dürfte sich jedoch der Zinsschritt in den USA als Initialzündung für wieder steigende Kurse erweisen. Insbesondere die bislang so stark gescholtenen Technologiewerte würden in diesem Jahr wieder positiv hervorstechen können. Die Analysten würden hier insbesondere die Netzwerk- und Telekommunikationsausrüster wie z.B. Nokia, Ericsson, Siemens, Phillips und Applied Materials favorisieren, die sich allesamt in ihrem Musterdepots befinden würden.
Neu aufgenommen hätten sie zudem die französische Alcatel und die amerikanische Cisco, die sie bereits einmal im Depot hatten und nun billiger zurückgekauft haben. Beide Unternehmen würden nach dem Kursrückgang wieder über ansprechende Bewertungen verfügen. Im Gegenzug hätten sie die Position in Technotrans verkauft, die sich in den letzten Wochen von der Ausverkaufspanik am Neuen Markt erfolgreich abkoppeln konnten. Die Analysten würden damit einen relativ behaupteten Titel gegen zwei "Fallen Angels" tauschen. An ihren positiven fundamentalen Einschätzung zu Technotrans würden sie nichts ändern. Im "Old-Economy-Bereich" würden sie weiterhin Finanzdienstleister und Versicherungen favorisieren, die beide von der Reform der Altersvorsorge in Europa profitieren würden.
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