Kräftiger Aufschwung Ende 2002
28.12.01 08:58
Bank Leu
Der Nachrichtenfluss aus der amerikanischen Wirtschaft verbesserte sich in jüngster Zeit zunehmend, so die Analysten von der Bank Leu.
So sei beispielsweise der NAPM Non-Manufacturing Index in den USA mit 51.3 Punkten deutlich besser als die erwarteten 43 ausgefallen. Besonders erfreulich sei, dass ein Indexstand über 50 normalerweise ein starker Hinweis auf eine in Zukunft wachsende US-Volkswirtschaft sei. Die schnellen und koordinierten Zinssenkungen der Zentralbanken hätten ein vorübergehendes Abgleiten in die Rezession zwar nicht verhindern können, würden jedoch zusammen mit einer deutlich expansiven Fiskalpolitik gegen Mitte/Ende 2002 einen relativ kräftigen Aufschwung ermöglichen.
Infolge hoher Überkapazitäten und rückläufiger Lohnforderungen stelle die aggressive Geldpolitik derzeit keine Gefahr für die Preisstabilität dar. Der deutlich tiefere Ölpreis wirke ebenfalls unterstützend und dürfe eine ähnliche Wirkung auf den amerikanischen Konsumenten wie eine Senkung der Einkommenssteuer haben. Die Konjunktur in Europa hinke dem Wirtschaftsverlauf in den USA um höchstens ein bis zwei Quartale hinterher.
Aus Japan gebe es leider immer noch wenig Positives zu berichten. Einzig die Rekapitalisierung des japanischen Bankensystems scheine leichte Fortschritte zu verzeichnen. Die großen Emerging Markets China, Indien und Russland sollten auch im Jahr 2002 gesunde Wachstumsraten aufweisen können.
So sei beispielsweise der NAPM Non-Manufacturing Index in den USA mit 51.3 Punkten deutlich besser als die erwarteten 43 ausgefallen. Besonders erfreulich sei, dass ein Indexstand über 50 normalerweise ein starker Hinweis auf eine in Zukunft wachsende US-Volkswirtschaft sei. Die schnellen und koordinierten Zinssenkungen der Zentralbanken hätten ein vorübergehendes Abgleiten in die Rezession zwar nicht verhindern können, würden jedoch zusammen mit einer deutlich expansiven Fiskalpolitik gegen Mitte/Ende 2002 einen relativ kräftigen Aufschwung ermöglichen.
Infolge hoher Überkapazitäten und rückläufiger Lohnforderungen stelle die aggressive Geldpolitik derzeit keine Gefahr für die Preisstabilität dar. Der deutlich tiefere Ölpreis wirke ebenfalls unterstützend und dürfe eine ähnliche Wirkung auf den amerikanischen Konsumenten wie eine Senkung der Einkommenssteuer haben. Die Konjunktur in Europa hinke dem Wirtschaftsverlauf in den USA um höchstens ein bis zwei Quartale hinterher.
Aus Japan gebe es leider immer noch wenig Positives zu berichten. Einzig die Rekapitalisierung des japanischen Bankensystems scheine leichte Fortschritte zu verzeichnen. Die großen Emerging Markets China, Indien und Russland sollten auch im Jahr 2002 gesunde Wachstumsraten aufweisen können.
