Konjunkturzahlen positiv ausgefallen
14.03.03 16:49
Frankfurter Sparkasse
Die jüngsten deutschen Konjunkturzahlen fielen auf den ersten Blick positiv aus, weisen bei intensiverer Betrachtung aber einige Makel auf, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Die Ausfuhren seien im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,7 Prozent angestiegen. Die Importe hätten im gleichen Zeitraum um 11,1 Prozent zugelegt. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit habe unter dem stärkeren Euro scheinbar noch nicht gelitten, aber die Erhöhung bei den Importen sei weniger auf eine anziehende Binnennachfrage als vielmehr auf gestiegene Ölpreise zurückzuführen.
Die Industrieproduktion habe mit einer Zunahme um 1,6 Prozent gegenüber dem Dezember oberhalb der Erwartungen gelegen, aber dieser Anstieg sei immer noch als technische Reaktion auf den Einbruch im Dezember zu werten. Im aussagekräftigeren Zwei-Monats-Vergleich ergebe sich nämlich ein Rückgang um 1,5 Prozent. Die deutschen Großhandelspreise seien unter Ausklammerung der Mineralölprodukte im Februar unverändert gegenüber dem Vorjahresmonat geblieben.
Fundamentaldaten seien allerdings nach wie vor zweitrangig. Der Irak-Konflikt überschatte praktisch alle anderen Faktoren. Die Nachricht, dass die USA mit irakischem Militär verhandle, habe dementsprechend viel mehr Einfluss ausgeübt und die Anleihekurse gedrückt. Die von der EZB bekundete Bereitschaft zu weiteren Zinssenkungen sei vor dem Hintergrund dieser Verhandlungen vom Markt auch nicht in niedrigere Euro-Geldmarktsätze umgesetzt worden. Die Zinssätze hätten im Gegenteil angezogen, würden aber immer noch eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte bis zum Sommer beinhalten. Es bleibe zu konstatieren, dass sobald sich die geopolitischen Unwägbarkeiten reduzieren würden, die Rentenpapiere einen entsprechenden Korrekturbedarf hätten.
Die Ausfuhren seien im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,7 Prozent angestiegen. Die Importe hätten im gleichen Zeitraum um 11,1 Prozent zugelegt. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit habe unter dem stärkeren Euro scheinbar noch nicht gelitten, aber die Erhöhung bei den Importen sei weniger auf eine anziehende Binnennachfrage als vielmehr auf gestiegene Ölpreise zurückzuführen.
Die Industrieproduktion habe mit einer Zunahme um 1,6 Prozent gegenüber dem Dezember oberhalb der Erwartungen gelegen, aber dieser Anstieg sei immer noch als technische Reaktion auf den Einbruch im Dezember zu werten. Im aussagekräftigeren Zwei-Monats-Vergleich ergebe sich nämlich ein Rückgang um 1,5 Prozent. Die deutschen Großhandelspreise seien unter Ausklammerung der Mineralölprodukte im Februar unverändert gegenüber dem Vorjahresmonat geblieben.
Fundamentaldaten seien allerdings nach wie vor zweitrangig. Der Irak-Konflikt überschatte praktisch alle anderen Faktoren. Die Nachricht, dass die USA mit irakischem Militär verhandle, habe dementsprechend viel mehr Einfluss ausgeübt und die Anleihekurse gedrückt. Die von der EZB bekundete Bereitschaft zu weiteren Zinssenkungen sei vor dem Hintergrund dieser Verhandlungen vom Markt auch nicht in niedrigere Euro-Geldmarktsätze umgesetzt worden. Die Zinssätze hätten im Gegenteil angezogen, würden aber immer noch eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte bis zum Sommer beinhalten. Es bleibe zu konstatieren, dass sobald sich die geopolitischen Unwägbarkeiten reduzieren würden, die Rentenpapiere einen entsprechenden Korrekturbedarf hätten.
